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Bundesliga

  • 8. Februar 2014
  • • 18:30
  • • Imtech Arena, Hamburg
  • Schiedsrichter: D. Aytekin
  • • Zuschauer: 48593
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Im Hinspiel gingen die Bremer gegen den BVB leer aus

Bundesliga-Vorschau: Werder gegen BVB, Derby in Franken, Alte Dame in Hamburg

Im Hinspiel gingen die Bremer gegen den BVB leer aus

Getty Images

Grün-Weiß empfängt Schwarz-Gelb und will raus aus der Krise. Im Freistaat ist Derby-Zeit und der stark abstiegsgefährdete HSV bekommt Besuch aus der Hauptstadt.

Bremen. Im heimischen Weserstadion will der SV Werder Bremen gegen Borussia Dortmund eine Reaktion zeigen. In Franken empfängt der 1. FC Nürnberg Rekordmeister Bayern München zum Derby. Abstiegskandidat Hamburger SV bekommt es mit der Hertha aus Berlin zu tun.

Werder Bremen - Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr)

Werder Bremens Trainer Robin Dutt fordert von seinem Team einen couragierten Auftritt gegen Champions-League-Finalist Borussia Dortmund. "Wir müssen viel laufen, unangenehm sein und über gewonnene Zweikämpfe Selbstvertrauen aufbauen", sagte der 49-Jährige am Donnerstag.

Dabei dürfte Dutt erstmals auf Winter-Zugang Ludovic Obraniak (29) setzen, den der Klub zum Ende der Transferperiode von Girondins Bordeaux verpflichtete. Der Offensivspieler könnte neben dem früheren Nationalspieler Aaron Hunt auflaufen, der nach Knieproblemen ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist. "Allein können beide nichts ausrichten", sagte Dutt, "aber sie könnten das Zünglein an der Waage sein." Nicht zur Verfügung stehen die verletzten Mehmet Ekici (Fuß) und Clemens Fritz (Leiste).

"Laufen bis zum Kotzen"

Schon zuvor hatte Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic sein Team mit markigen Worten auf das Duell mit dem BVB eingestimmt. "Die Leute im Stadion sollen sehen, dass wir dagegenhalten und uns bis zum Schluss zerreißen. Wir müssen laufen bis zum Kotzen", sagte der österreichische Nationalspieler Bremer Medien.

Werder ist in der Bundesliga nur noch drei Punkte vom Relegationsplatz entfernt und hat im Jahr 2014 erst einen Punkt geholt (0:0 gegen Eintracht Braunschweig). "Es hat klick gemacht. Wir haben begriffen, worauf es ankommt", sagte der 26 Jahre alte Junuzovic. Trainer Dutt hatte nach der 1:3-Niederlage in Augsburg seine Mannschaft öffentlich kritisiert und fehlende "Wettkampfmentalität" bemängelt.



1.FC Nürnberg - FC Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr)

Normalerweise liegen Welten zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem FC Bayern München - doch in der Rückrunde trennt beide Teams nur ein Tor. Nun will der Club auch im 188. fränkisch-bayerischen Derby das scheinbar Unmögliche möglich machen und den übermächtigen Klubweltmeister stürzen - zumal die Münchner auf Superstar Franck Ribéry verzichten müssen.

Bei allem Respekt vor dem seit 44 Ligaspielen ungeschlagenen Rekordmeister aus München vermitteln die Nürnberger erkennbare Zuversicht, selbst den großen Bayern trotzen zu können. Pep Guardiola habe zwar "eine unglaubliche Mannschaft", sagte FCN-Torjäger Josip Drmic, "aber wir glauben daran, dass wir sie schlagen können".

Nürnberg geht offensiv ins Rennen

Was zwei Siege bei 7:1 Toren - die Bayern haben 7:0 Tore - so alles bewirken können. Der 1. FCN ist plötzlich nicht mehr "ein völlig hoffnungsloser Fall, jetzt sieht es besser aus", sagte Kapitän Raphael Schäfer dem Münchner Merkur. Man spiele auch gegen den FC Bayern, "um zu gewinnen - und man kann auch als David mal gegen Goliath gewinnen", fügte der Keeper an: "Wir werden nicht k.o. gehen. Definitiv nicht."

Auch die Bayern-Profis "gehen zur Toilette - und da kommt dasselbe raus wie bei uns", sagte Trainer Gertjan Verbeek am Freitag mit einem Schmunzeln. Sein Team habe "durchaus Chancen, aber wir müssen einen sehr guten Tag erwischen und die Bayern einen schlechten." An seiner offensiven Ausrichtung will er auf jeden Fall nichts ändern.

Inzwischen nimmt man den Club wieder ernst - auch in München. "Wir haben die letzten Jahre nur einmal gewonnen, das ist ein Derby und ganz speziell. Das wird schwierig, das zeigt die Geschichte", sagte Bayern-Coach Guardiola. Der Club spiele "ein sehr gutes Pressing, gute Konter. Wir müssen aggressiv sein, viel laufen, schnell den Ball spielen".

Ribery fällt aus, Schweinsteiger fraglich

Dies müssen die Münchner aber ohne Ribéry versuchen. Dem 30 Jahre alten Franzosen ist am Donnerstag bei einer Operation ein Bluterguss am Gesäß entfernt worden. Ribéry muss wegen des so genannten Kompartmentsyndroms noch bis Sonntag in der Klinik bleiben, am Montag wird es dann eine Nachuntersuchung geben. Wie lange er ausfällt, ist offen.

Offen ist auch, ob der lange Zeit verletzte Bastian Schweinsteiger vielleicht doch schon am Samstag sein Comeback feiert. Es sei auf jeden Fall "die beste Nachricht", dass der 29-Jährige in dieser Woche wieder ins Training einsteigen konnte, sagte Guardiola.

Die Bilanz in Nürnberg gehört dazu. Der Club hat von den letzten sechs Heimspielen nur eines (0:1 im März 2012) gegen den Triple-Gewinner verloren. Auch bei der 188. Auflage wird die Gegenwehr der Elf von Gertjan Verbeek groß sein. "Wir spielen gerade zu Hause sehr aggressiv, laufen sehr viel", betonte der Ex-Münchner Markus Feulner bei FCB.de. Er hoffe, "dass wir dem FC Bayern ein bisschen unser Spiel aufdrücken und die Bayern vor richtige Probleme stellen".



Hamurger SV - Hertha BSC Berlin (Samstag, 18.30 Uhr)

Am Ende einer turbulenten Woche beim Hamburger SV mit öffentlichen Diskussionen über Vertragsinhalte und einem bemerkenswerten Fan-Aufmarsch ging Bert van Marwijk mit grimmigem Gesichtsausdruck in die Offensive. "Wir tun alles, alles, aber auch wirklich alles, um drei Punkte zu holen", sagte der kämpferisch auftretende Cheftrainer des Tabellenvorletzten vor dem Duell mit Hertha BSC.

Es gehe für den abstiegsgefährdeten Bundesliga-Dino nach fünf Niederlagen in Serie mehr denn je darum, zusammenzurücken, fügte der 61-Jährige an, der noch um einen seiner besten Spieler bangt. Van Marwijk würde Hertha-Leihgabe Pierre-Michel Lasogga liebend gerne gegen die Berliner ins Rennen schicken. Doch mit Oberschenkel-Problemen ist der Einsatz des 22-Jährigen noch genauso ungewiss wie das mögliche Comeback von Nationalkeeper René Adler nach dauerhaften Knöchelbeschwerden.

"Ich hoffe sehr, dass Pierre schnell fit wird", sagte van Marwijk. Wie kein zweiter Profi im HSV-Team steht der U21-Nationalspieler in dieser Saison für die richtige Mentalität. Lasogga schießt nicht nur Tore (bislang neun in 14 Spielen), sondern er kämpft auch, ist so etwas wie der "Polier" bei den Hanseaten. Mit seiner Einstellung und seiner positiven Verrücktheit kann der Vorarbeiter im Angriff sein Team mitreißen.

Calhanoglu sorgt für gute Stimmung

Dass der HSV, mit oder ohne Lasogga, eine Woche nach der desaströsen 0:3-Niederlage in Hoffenheim eine andere Einstellung auf den Platz bringen werde, ist laut Kapitän Rafael van der Vaart sicher. "Man sieht im Training, dass wir füreinander durchs Feuer gehen wollen. Es war ein anderes Gefühl als in allen Wochen zuvor", sagte der 30-Jährige und fügte entschlossen an: "Wir brauchen einen Sieg, und das muss unbedingt gegen Hertha passieren."

Diese Aussage hatte tags zuvor schon Mittelfeld-Juwel Hakan Calhanoglu bestätigt, der für einen der Lichtblicke während der turbulenten Tage gesorgt hatte. Die Vertragsverlängerung des umworbenen türkischen Nationalspielers bis 2018 war genauso ein positives Signal wie der Fan-Marsch am Mittwoch. Rund 300 Anhänger suchten den Schulterschluss mit der Mannschaft, die nun liefern muss. Und zwar schon am Samstag.

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