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Bundesliga

  • 7. Dezember 2013
  • • 15:30
  • • Imtech Arena, Hamburg
  • Schiedsrichter: D. Siebert
  • • Zuschauer: 46213
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ENDE
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Augsburg siegt 1:0 - Bobadilla beendet Hamburger Höhenflug

Wer hätte das gedacht: Der FCA setzt sich in der Tabelle von den Hanseaten ab und klettert sogar in die obere Tabellenhälfte. Und das nach einem knappen Sieg auch völlig verdient.

Hamburg. Der FC Augsburg hat den Höhenflug des Hamburger SV erst einmal gestoppt. Die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl gewann bei den Hanseaten völlig verdient mit 1:0 (1:0) und kletterte durch den zweiten Auswärtssieg der Saison in die obere Bundesliga-Tabellenhälfte. Das Tor des Tages erzielte Startelf-Debütant Raul Bobadilla in der 18. Minute.

Für den HSV, der erneut auf Kapitän Rafael van der Vaart verzichten musste, wird die eklatante Heimschwäche allmählich zum Problem. Die Hamburger verpassten durch ihre bereits vierte Niederlage im siebten Heimspiel den Sprung in die obere Tabellenhälfte. Nach dem Aufwärtstrend der vergangenen Wochen war die unerwartete Pleite gegen die Schwaben zudem ein Rückschlag im Kampf um den Europacup.

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Van der Vaart sagte am Freitag aus bekannten persönlichen Gründen ab. Eigentlich hätte der niederländische Spielmacher nach auskuriertem Bänderriss und drei Spielen Pause gegen Augsburg wieder in der Startelf stehen sollen.

Wie gegen die Bayern

Die Gäste knüpften mit ihrem furchtlosen Auftreten nahtlos an ihre gute Vorstellung aus dem Pokalspiel gegen den FC Bayern (0:2) an. Aus einer kompakten Defensive kombinierte sich der FCA immer wieder gefährlich vor das Hamburger Tor und ging folgerichtig nach einer guten Viertelstunde in Führung. Nachdem Angreifer Bobadilla, der überraschend den Vorzug vor Sascha Mölders und Arkadiusz Milik erhielt, zunächst noch am starken Nationalkeeper Rene Adler im HSV-Tor scheiterte (14.), hatte er wenig später keine Mühe, die mustergültige Vorarbeit von Halil Altintop aus kurzer Distanz einzuschieben.

Ganz anders der Auftritt der Hausherren: Keine Spielkontrolle, wenig Kreativität, kaum Torchancen - die frostigen Temperaturen in der Hamburger Arena im Volkspark und das kurzfristige Fehlen von van der Vaart schienen den HSV über weite Strecken der Partie regelrecht zu lähmen. Während die sonst so auswärtsschwachen Augsburger, die zuvor neun ihrer letzten elf Partien auf fremden Platz verloren hatten, das Geschehen lange Zeit fast nach Belieben diktierten, wirkte das Team von Trainer Bert van Marwijk vollkommen verunsichert.

Auf eine gelungene Offensivaktion der Hausherren warteten die 46.213 Zuschauer in der ersten Halbzeit vergebens (1:8-Torschüsse). Und so wurden die HSV-Profis mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Pause verabschiedet.

Der FCA hat alles im Griff

Auch im zweiten Abschnitt bot sich zunächst das gleiche Bild. Während van Marwijk an der Seitenlinie unentwegt versuchte, sein Team nach vorne zu peitschen, kontrollierte Augsburg Ball und Gegner - und erspielte sich reihenweise Torchancen. Erst prüfte der agile Tobias Werner nur 17 Sekunden nach Wiederanpfiff Adler mit einem 17-Meter-Hammer, dann parierte der HSV-Schlussmann gegen Kevin Vogt (58.). Sekunden später traf wiederum Werner nur die Latte.

HSV wacht zu spät auf

Danach hatte der HSV seine bis dahin stärkste Phase. Zunächst scheiterten Nationalspieler Marcell Jansen und Maximilian Beister (64.) aus bester Position, nur 60 Sekunden danach vereitelte Augsburgs Torhüter Marwin Hitz den Ausgleich mit einer Glanztat gegen Beister.

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