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Bundesliga

  • 31. August 2013
  • • 15:30
  • • Imtech Arena, Hamburg
  • Schiedsrichter: K. Kircher
  • • Zuschauer: 54958
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Einer der Matchwinner: Hakan Calhanoglu

Hamburger SV siegt: Thorsten Fink zieht Kopf aus der Schlinge

Einer der Matchwinner: Hakan Calhanoglu

Hamburgs Hakan Calhanoglu jubelt nach seinem Treffer gegen Braunschweig

Mit einer starken Vorstellung gegen Aufsteiger Braunschweig lassen die Hanseaten die Kritiker vorerst verstummen. Bedanken kann sich Trainer Fink vor allem bei seinen Angreifern.

Hamburg. Thorsten Fink kann erst einmal durchatmen. Der Hamburger SV und sein zuletzt heftig in die Kritik geratener Trainer besiegten den Aufsteiger Eintracht Braunschweig souverän 4:0 (2:0) und machten mit ihrem ersten Dreier der laufenden Saison einen ersten Schritt aus der Krise.

Calhanoglu trifft doppelt

Die Treffer in einem unterhaltsamen Spiel markierten Kapitän Rafael van der Vaart (7.), Jacques Zoua (17.) und der eingewechselte Hakan Calhanoglu (80./90.+1). Es war der erste Hamburger Sieg im eigenen Stadion seit dem 20. April.

Braunschweig muss nach der Bundesliga-Rückkehr auf seine ersten Zähler warten und steckt mit vier Niederlagen im Tabellenkeller fest. Der letzte Braunschweiger Sieg im Fußball-Oberhaus datiert vom 1. Juni 1985 - damals gewann der deutsche Meister von 1967 mit 2:1 bei Bayer Uerdingen und stieg kurz darauf ab.

Lauffreudig, bissig in den Zweikämpfen und - zumindest im ersten Abschnitt - abgezockt vor dem Tor: Nach einer mutigen Anfangsphase der Gäste bekamen die Hamburger das Duell in den Griff. Dabei profitierte der HSV nicht nur von der eigenen Stärke, sondern auch von etlichen Unzulänglichkeiten der Braunschweiger, die Trainer Torsten Lieberknecht an den Rand der Verzweiflung trieben.

Van der Vaart und Zoua eröffnen Torreigen

Fink hatte sich und seine Mannschaft vor der Partie unter Druck gesetzt. "Ich erwarte, dass wir gewinnen. Wir müssen sie einfach schlagen und wollen mit aller Macht die Punkte einfahren", sagte Fink und wartete mit einer Überraschung auf, indem er Neuzugang Johan Djourou bei dessen HSV-Debüt in die Startelf beorderte. Zudem ließ der Hamburger Coach in der Spitze Zoua anstelle des Letten Artjoms Rudnevs beginnen.

Finks Risiko wurde schnell belohnt. Nach stürmischen Anfangsminuten der offensiv ausgerichteten Eintracht, für die Rückkehrer Karim Bellarabi (2.), Ken Reichel (3.) und Top-Stürmer Domi Kumbela (6.) vergaben, erzielte van der Vaart quasi mit dem ersten Hamburger Angriff die Führung. Der niederländische Nationalspieler grätschte in einen abgefälschten Schuss von Maximilian Beister und sorgte mit seinem dritten Saisontor für etwas mehr Sicherheit bei den Gastgebern.



Nachdem Zoua mit einem Kopfball aus kurzer Distanz zunächst nur die Querlatte traf (9.), erhöhte der Kameruner wenig später auf 2:0. Nach einem Solo von Beister brauchte er nur noch seinen Fuß hinhalten.

Noch vor der Pause hätte der HSV seine Führung ausbauen können. Einen Fernschuss von van der Vaart lenkte Braunschweigs Keeper Daniel Davari gerade noch über das Tor (23.), ein Kopfball von Eintracht-Verteidiger Norman Theuerkauf landete am eigenen Pfosten (28.).

Braunschweig kollektiv schwach

Auch im zweiten Abschnitt hatten die Gastgeber zunächst die besseren Szenen. Während Braunschweig trotz seiner offensiven Grundausrichtung nach vorne kaum etwas zustande brachte, machten die Hamburger weiter das Spiel. Heiko Westermann verpasste nach einem Van-der-Vaart-Freistoß aber ebenso freistehend per Kopf (54.) wie Zoua (57.), Beister (59.) und Petr Jiracek (68.).

Beste Hamburger Spieler waren vor 54.958 Zuschauern Beister, der nicht nur durch seine zwei Torvorlagen glänzte, und van der Vaart. Bei den Gästen überzeugte allenfalls Bellarabi.

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