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Bundesliga

  • 16. Februar 2013
  • • 15:30
  • • Imtech Arena, Hamburg
  • Schiedsrichter: R. Hartmann
  • • Zuschauer: 54558
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ENDE
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1:0 dank Van der Vaart - Hamburg ringt Mönchengladbach nieder

Lange hatten die Rothosen das Spiel im Griff, doch in den letzten zwanzig Minuten erhöhten die Gladbacher zweitweise den Druck. Am Ende belohnte sich der HSV für seinen Einsatz.

Hamburg. Der Hamburger SV konnte sich am 22. Spieltag der Bundesliga-Saison 2012/13 mit einem knappen 1:0 gegen Borussia Mönchengladbach durchsetzen. Den Treffer des Tages erzielte Rafael van der Vaart.

Lucien Favre schonte Wendt, Brouwers, Nordtveit, Cigerci und de Jong und brachte dafür Daems, Marx, Xhaka, Rupp und Hanke in die Startelf. Beim HSV musste Rene Adler muss aufgrund einer Bauchmuskelzerrung durch Jaroslav Drobny ersetzt werden. Rajkovic spielte für den rotgesperrten Bruma und während Badelj den Kollegen Rincon wieder auf die Bank verwies. Die erste kleinere Torchance gehörte dem HSV. Artjom Rudnevs versuchte es mit einer Direktabnahme, aber der Ball flog über alle hinweg - auch über das Tor (4.).

HSV mit viel Herz und Einsatz

Borussia Mönchengladbach trat ebenso engagiert wie die Hausherren auf. Patrick Herrmann versuchte es in der zwölften Minute mal aus 15 Metern. Juan Arango fälschte ab und flankte von der linken Seite in den Fünfmeterraum. Jaroslav Drobny klärte gerade noch vor Lukas Rupp. Nur drei Minuten danach setzte sich Dennis Aogo kurz vorm Strafraum gegen zwei Gladbacher durch und hielt drauf. Sein Ball flog aber einmal mehr knapp am Kasten vorbei.

VdV bringt die Führung

Insgesamt brauchten beide Teams lange, um ins Spiel zu kommen. Bis dem HSV der erste Glückschuss gelang. Nach einem Fehler von Granit Xhaka legte Rudnevs für Rafael van der Vaart auf. Der Niederländer wurde in der Mitte nicht angegriffen und hatte alle Zeit der Welt, ein wunderschönes Tor aus der Ferne zu markieren (24.). Beflügelt von der Führung gewann das Team von Thorsten Fink immer mehr Zweikämpfe und wurde immer sicherer im Passspiel.



Größere Torszenen kamen vor der Pause aber nicht mehr zustande. Van der Vaart legte in der 28. Minute  quer auf Dennis Aogo , der spielte das Leder sofort flach an den Fünfer. Ter Stegen tauchte und war rechtzeitig vor Rudnevs am Ball.

Nichts Neues in Halbzeit zwei

Wie schon zu Beginn der ersten Hälfte zeigten beide Teams eine beherzte Leistung, ohne zu größeren Torszenen zu kommen. In der 54. Minute lag Aogo plötzlich im Strafraum, doch Schiedsrichter Hartmann ließ die Pfeife schweigen. Da war ein leichter Schubser von Jantschke, aber für einen Elfer war das zu wenig. Im Gegenzug stieg Rudnevs hoch und gewann das Kopfballduell schulbuchmäßig gegen Jantschke. Der Ball flog aber in die Mitte, genau in die Arme von ter Stegen (55.).

Gladbach plötzlich mit Druck

Nach 60 gespielten Minuten hatte ter Stegen die meisten Ballkontakte bei den Gladbachern und das, obwohl es kaum Torszenen gab. Ein Zeichen dafür, dass Gladbach im Spielaufbau oft zu ideenlos blieb. In der 63. Minute wurde es kurz spannend: Arango flankte einen Freistoß aus der Distanz auf den ersten Pfosten. Urplötzlich begannen die Gladbacher dann, Druck aufzubauen und den HSV in die eigene Hälfte zu drängen. Der eingewechselte Amin Younes dribbelte sich durch die Mitte und hatte freie Schussbahn, doch er brachte nicht genügend Kraft hinter den Ball, um Drobny ernsthaft zu beeindrucken. 

Filip Daems tauchte in der 86. Minute noch einmal auf der linken Seite auf und versuchte es aus spitzem Winkel, der Ball flog aber am Tor der Rothosen vorbei.

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