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Bundesliga

  • 4. April 2014
  • • 20:30
  • • Imtech Arena, Hamburg
  • Schiedsrichter: B. Dankert
  • • Zuschauer: 49575
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ENDE
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Der Jubel kannte keine Grenzen nach Westermanns Siegtor

Westermanns Traumtor schenkt HSV neue Hoffnung

Der Jubel kannte keine Grenzen nach Westermanns Siegtor

Bongarts

Nach früher Führung durch Calhanoglu brachte ein Patzer des ansonsten starken Rene Adler die Leverkusener zurück ins Spiel. Letztlich sorgte Westermann für die Entscheidung.

Hamburg. Der Hamburger SV kann sich dank eines Traumtores von Heiko Westermann wieder berechtigte Hoffnung auf ein Happy End im Abstiegskampf machen. Die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka schlug den Champions-League-Aspiranten Bayer Leverkusen zum Auftakt des 29. Spieltags der Bundesliga mit 2:1 (1:0) und schaffte zumindest vorübergehend den Sprung aus der Abstiegszone.

Nationalspieler Westermann traf in der 82. Spielminute mit einer fulminanten Direktabnahme zum Siegtreffer der Hanseaten und erlöste damit auch seinen Teamkollegen René Adler. Der Nationaltorhüter hatte beim 1:1 durch Leverkusens Youngster Julian Brandt, mit 17 Jahren, elf Monaten und zwei Tagen jüngster Bundesligatorschütze der Werkself, schwer gepatzt (58.). In der ersten Halbzeit hatte Mittelfeld-Juwel Hakan Calhanoglu vor 49.575 Zuschauern bereits zur Führung der Hausherren getroffen (4.).

Leverkusens Trainer Sami Hyypiä muss nach der Pleite um seinen Arbeitsplatz bangen. Schon vor dem Spiel waren Gerüchte über eine mögliche Ablösung des Finnen zum Saisonende aufgekommen. Nach der elften Saisonniederlage und dem schweren Rückschlag im Rennen um die erneute Teilnahme an der Champions League dürfte es im Rheinland richtig ungemütlich werden. Hyypiä konnte mit seiner Elf nur einen Sieg in den letzten zwölf Pflichtspielen feiern.

Der frühe Treffer spielte dem HSV, der erneut auf den am Oberschenkel verletzten Toptorjäger Pierre-Michel Lasogga verzichten musste, in die Karten. Die Hanseaten zogen sich bis an die Mittellinie zurück und attackierten die zunächst bieder agierende Werkself dann über weite Strecken konsequent.

Bayer verzweifelt an Adler 

Völlig ausschalten konnten die Norddeutschen die Offensive der Gäste jedoch nicht. In der sechsten Minute zwang Stürmer Stefan Kießling Adler zu einer Glanztat, später köpfte er knapp am Gehäuse vorbei (22.). Auch der Ex-Hamburger Heung-Min Son meldete sich immer mal wieder zu Wort, bekam den Ball in der ersten Hälfte aber weder per Kopf (36.) noch mit einem Fernschuss (45.+1) an Adler vorbei.

Dessen Gegenüber Leno hatte zunächst deutlich mehr zu tun. Der HSV kämpfte und kombinierte sich über die sehr präsenten Calhanoglu und van der Vaart immer wieder in die Gefahrenzone. Der niederländische Nationalspieler hatte kurz vor dem Pausenpfiff das 2:0 auf dem Fuß. Leno griff beinahe am Fernschuss des 31-Jährigen vorbei, doch sein Fehler blieb ohne Konsequenzen (45.+2).

Für den ersten Aufreger in Durchgang zwei sorgte erneut Calhanoglu per Distanzschuss (54.), den Leno in höchster Not zur Ecke lenkte. Wenig später ermöglichte der zuletzt so herausragende Adler dem jungen Brandt dessen ersten Bundesliga-Treffer. Der HSV war nun geschockt und hatte zunächst wenig zuzusetzen. Stattdessen wollte Leverkusen nun den Sieg, doch Son scheiterte aus der Distanz an Adler (74.). Aber dann traf Westermann. 

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