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Bundesliga

  • 21. Dezember 2013
  • • 15:30
  • • Imtech Arena, Hamburg
  • Schiedsrichter: B. Dankert
  • • Zuschauer: 50918
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Der späte Jubel über den Sieg

Tiefschlaf nach der Pause kostet den Hamburger SV wichtige Punkte

Der späte Jubel über den Sieg

Getty

Der HSV überwintert mit lediglich 16 Punkten auf dem Konto und ist weit vom Ziel Europapokal entfernt. Mainz schloss dagegen ein mehr als ordentliches Jahr erfolgreich ab.

Hamburg. Der Hamburger SV hat am letzten Spieltag der Bundesliga-Hinrunde den ersehnten Mutmacher vor eigenem Publikum verpasst. Das Team von Trainer Bert van Marwijk verlor gegen den FSV Mainz 05 mit 2:3 (1:0).

Die Gastgeber gingen durch Mittelfeld-Juwel Hakan Calhanoglu vor 50.918 Zuschauern in Führung. Der 19-Jährige traf per Linksschuss nach feinem Zuspiel von Maximilian Beister (21.). Direkt nach der Halbzeitpause schlug Mainz durch Shinji Okazaki zurück, der per Rechtsschuss nach Vorlage von Yunus Malli traf (47.). Nicolai Müller drehte das Spiel zugunsten der Gäste mit seinem Treffer zum 2:1, den Okazaki mustergültig vorbereitete (50.). Rafael van der Vaart glich aus (78.). In der Schlussphase verlor Hamburg nicht nur Tomas Rincon mit Gelb-Roter Karte (82.), sondern auch noch das Spiel durch Okazakis zweites Tor (90.+2).

Calhanoglu bringt Hamburg in Front

Die Gastgeber starteten mutig in die Partie und brachten Mainz-Keeper Loris Karius schnell auf Betriebstemperatur. Als die Mainzer stärker wurden, konterte der Bundesliga-Dino und nutzte die erste Großchance zur Führung. Nach dem Ausgleich war der Gastgeber jedoch völlig von der Rolle, und Mainz schlug eiskalt zu.

Die Hanseaten zeigten zu Beginn, dass sie ihre schwache Heimbilanz unbedingt aufpolieren wollten. Calhanoglus Freistoß flog in der dritten Spielminute noch am langen Eck vorbei, kurz später stellte Hamburgs Top-Torjäger Pierre-Michel Lasogga Karius erstmals aus spitzem Winkel auf die Probe (7.).

Auf der Gegenseite war auch Hamburgs Torwart Jaroslav Drobny in der Anfangsphase nicht beschäftigungslos. Okazaki prüfte den Tschechen, der erneut anstelle des verletzten Nationalspielers René Adler im Tor stand, nach zehn Spielminuten mit einem Kopfball.

Die Partie war im Mittelfeld umkämpft, die Mainzer versuchten, nach Ballgewinnen schnell umzuschalten. Der HSV zog sich zurück, schlug aber beim Konter eiskalt zu, als Calhanoglu den Torwart der Gäste tunnelte.

Okazaki und Müller bestrafen Hamburg

Nach dem Wechsel befanden sich die bislang so konzentrierten Hanseaten plötzlich im Tiefschlaf und wurden dafür bitter bestraft. Okazaki (53.) und Müller (55.) hätten sogar sofort erhöhen können.

HSV-Verteidiger Rincon hätte nach einem Handspiel die Rote Karte sehen können, er verhinderte eine klare Torchance und war mit Gelb gut bedient (66.). Kurz später hätte Malli für die Entscheidung sorgen können (70.), schoss aber Drobny an.

Der Tscheche und Calhanoglu waren die besten Spieler des HSV. Bei den Gästen überzeugten Okazaki und Malli.
 
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