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DFB Pokal

  • 3. Dezember 2013
  • • 19:00
  • • Volksparkstadion, Hamburg
  • Schiedsrichter: F. Meyer
  • • Zuschauer: 57000
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ENDE
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Sieg im "Millionenspiel": Hamburger SV träumt vom ersten Titel seit 1987

Die Rothosen stehen nach durchschnittlichen 90 Spielminuten im Viertelfinale des DFB-Pokals.

Hamburg. Der Traum des Hamburger SV vom ersten Titel seit 1987 lebt. Die Mannschaft von Trainer Bert van Marwijk besiegte den Zweitliga-Spitzenreiter 1. FC Köln im Achtelfinale des DFB-Pokals mit 2:1 (1:0) und darf sich nach dem Einzug in die Runde der letzten Acht über Zusatzeinnahmen von bis zu zwei Millionen Euro freuen - eine willkommene Finanzspritze für die klammen Hanseaten.

26 Jahre nach dem letzten Pokalsieg des HSV sorgte Maximilian Beister mit einem spektakulären Volleyschuss kurz vor der Pause für die Führung der Hanseaten (42.). Adam Matuschyk glich nach einem haarsträubenden Abwehrfehler aus (54.), ehe der eingewechselte Ivo Ilicevic (84.) in der Schlussphase das erlösende 2:1 für die Hamburger erzielte.

Hamburg braucht Geld

Der Sieg gegen die Rheinländer spült reichlich Geld in die chronisch klammen Hamburger Vereinskassen, mindestens die garantierte Prämie von 1,2 Millionen Euro. Hinzu kommen Ticketeinnahmen und ein mögliches Livespiel im Viertelfinale, das weitere rund 500.000 Euro brächte.

Im ausverkauften Hamburger Volkspark entwickelte sich von Beginn an ein echter Pokalfight - mit leichten Vorteilen für den FC. Während die Hamburger lange Zeit nach ihrem Rhythmus suchten, lauerte das Team von FC-Coach Peter Stöger in erster Linie auf Konter. Das hatte schon in der zweiten Runde zum Sieg beim Erstligisten FSV Mainz 05 (1:0) geführt.

Der HSV, der neben Kapitän Rafael van der Vaart kurzfristig auch auf Nationalspieler Heiko Westermann (Knieprobleme) verzichten musste, sorgte zunächst nur durch einen 20-Meter-Schuss von Hakan Calhanoglu für Gefahr. Die Kölner hatten dagegen gleich mehrfach die Führung auf dem Fuss. Doch zunächst rutschten Slawomir Peszko und Ex-Nationalstürmer Patrick Helmes haarscharf am Ball vorbei (28. und 31.), dann scheiterte Adam Matuschyk (32.) aus 18 Metern an HSV-Keeper René Adler.

Beister per Volley

Als sich die 57.000 Zuschauer schon auf ein torloses Remis zur Pause eingestellt hatte, traf Beister förmlich aus dem Nichts. Nach Flanke von Nationalspieler Marcell Jansen ließ der Youngster Gäste-Keeper Timo Horn mit seinem sehenswerten Volleyschuss aus 18 Metern keine Chance. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hätte Tolgay Arslan sogar fast noch erhöht. Doch diesmal war Horn auf dem Posten.

Kurz nach Wiederanpfiff stand Mittelfeldmann Arslan erneut im Fokus. Nach einem Solo über den halben Platz zielte er jedoch knapp am Kölner Kasten vorbei (50.). Von den Gästen, die in der zweiten Runde noch beim Erstligisten Mainz 05 gewonnen hatten (1:0), kam in dieser Phase wenig.

Wie aus dem Nichts fiel dann der Ausgleich. Nach einem haarsträubenden Fehlpass von HSV-Verteidiger Johan Djourou hatte Matuschyk keinerlei Probleme aus kurzer Distanz zu vollenden. Köln übernahm fortan erst einmal das Kommando. Nur fünf Minuten nach dem Ausgleich traf Helmes mit einem 20-Meter-Freistoß nur die Latte. Auch Matuschyk vergab aus aussichtsreicher Position (61.). In der Nachspielzeit traf Helmes (90.+3) noch einmal den Pfosten.

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