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Europameisterschaft

  • 16. Juni 2012
  • • 20:45
  • • Stadion Narodowy, Warszawa
  • Schiedsrichter: J. Eriksson
  • • Zuschauer: 55614
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ENDE
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Mit Zeus' Hilfe: Griechenland schlägt Russland und steht im Viertelfinale

Mit Zeus' Hilfe: Griechenland schlägt Russland und steht im Viertelfinale

Getty Images

Der letzte Spieltag der Gruppenphase steht auf dem Programm! Russland traf zum Abschluss auf Griechenland. Am Ende siegten die Griechen knapp mit 1:0 und stehen im Viertelfinale.

Warschau. Wer erreicht das Viertelfinale der Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine? Diese Frage beschäftigt zur Zeit alle Fußball-Fans. In Gruppe A stand der letzte Spieltag auf dem Programm, Russland traf auf Griechenland. Am Ende wurde es ein echter Krimi, an dessen Ende nur die Griechen jubelten. 1:0 siegte der Europameister und steht somit im Viertelfinale.

Griechen überraschend offensiv

Und die Griechen zeigten sich in den ersten Minuten durchaus engagiert und bemüht. Katsouranis (6.) und Gekas (9.) hatten die ersten Möglichkeiten, verpassten jedoch das Tor. Dennoch war zu merken, dass die Elf von Fernando Santos nicht nur als Kanonenfutter dienen wollte und selbst das Spielgeschehen in die Hand nehmen wollte.

Russen nutzen Lücken

Durch den Offensivdrang ergaben sich logischerweise aber auch Lücken in der Abwehr, sodass auch die Russen langsam zu den ersten Chancen kamen. Erst scheiterte Arshavin (10.), dann nutzte Kerzhakov eine Riesenchance nicht, als sich der Ball nach einem starken Schuss nur knapp am Pfosten vorbeidrehte (15.).

Typisch Griechisch - Teil I

In der Folgezei nahmen dann die Russen auch immer mehr das Heft in die Hand und erarbeiteten sich ein leichtes Chancenplus. Die Griechen hingegen gingen Mitte der ersten Halbzeit wieder in die gewohnte Spielweise über und beschränkten sich aufs Verteidigen. Eigentlich sah alles danach aus, als müsste Griechenland bis zur Pause richtig um das 0:0 bangen - doch dann kam alles anders...



Typisch Griechisch - Teil II

Wie im Handball, belagerten die Russen das griechische Tor - die Südländer konnten sich kaum aus der eigenen Häfte befreien! Doch urplötzlich ging es rasend schnell: Zhirkov ließ sich in der eigenen Hälfte zu einem Patzer hinreißen, Karagounis nahm das Leder auf und sprintete alleine auf das russische Gehäuse zu. Aus halblinker Position donnrte er dann den Ball in die Maschen und brachte Griechenland völlig überraschend in Führung (45+3.).

Pavlyuchenko für Kerzhakov

Mit diesem Resultat ging es dann auch in die Halbzeitansprache. Griechenland lief eine halbe Stunde nur hinterher, nutzte dann aber eiskalt die erste richtig gute Chance. Russlands Trainer Dick Advocaat musste sich was einfallen lassen. Zur zweiten Halbzeit brachte er Roman Pavlyuchenko in die Partie, Alexander Kerzhakov blieb draußen.

Russland blass

Der zweite Durchgang verlief dann deutlich ruhiger als noch die ersten 45 Minuten. Die Russen versuchten zwar, nach vorne zu agieren - die Offensivaktionen wurden jedoch immer weniger. Stattdessen waren es dann die Griechen, die die erste Chance im zweiten Durchgang hatten. Torosidis versuchte es mit einem Schuss, verzog letztlich aber jedoch (59.).

Karagounis bekommt Elfmeter nicht

Aufregung dann in der 61. Minute. Karagounis lief in den russischen Strafraum und wurde von Ignashevitch von den Beinen geholt. Der schwedische Schiedsrichter Erikson entschied jedoch auf Schwalbe und zeigte dem griechischen Rekordspieler die Gelbe Karte - Fehlentscheidung!



Russische Offensive ohne Akzente

Im Gegensatz zur ersten Halbzeit, blieben die russischen Chancen im zweiten Durchgang vorerst aus. Die hochgelobte Offensive um Andrej Arshavin und Alan Dzagoev ließ kein Angriffscharme mehr versprühen, dagegen waren es die Griechen, die nun wieder Mal den Weg nach Vorne suchten. In der 70. Minute donnerte Tzavelas einen Freistoß ans Lattenkreuz und verpasste den zweiten Treffer nur knapp (70.).

Dzagoevs Kopfball geht knapp vorbei

Erst, als das Zwischenergebnis des Parallelspiels bekannt wurde, spielten die Russen wieder etwas mutiger nach vorne. Schließlich waren sie zu diesem Zeitpunkt aus dem Turnier ausgeschieden. Ein Fernschuss von Denisov (76.) und ein Kopfball von Dzagoev (84.) brachten aber auch nicht den erhofften Erfolg. Griechenland wollte nun das 1:0 irgendwie über die Zeit retten und stellte sich hinten rein, die Russen konnten daraus jedoch keinen Profit schlagen.

Russland weint, Griechenland feiert

Und so schafften die Griechen es tatsächlich, das 1:0 über die Zeit zu retten. Während Hellas feiert, war den Russen nur zum Weinen zumute. Wer hätte nach dem starken Auftritt der Russen im ersten Spiel gegen Tschechien gedacht, dass sich die Elf von Dick Advocaat noch in der Gruppenphase aus dem Turnier verabschieden muss? Die Griechen gehen somit als Gruppenzweiter ins Viertelfinale und treffen dort auf den Gruppenersten der Gruppe B.


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