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Primera Division

  • 2. Februar 2013
  • • 22:00
  • • Estadio Nuevo Los Cármenes, Granada
  • Schiedsrichter: Antonio Miguel Mateu Lahoz
  • • Zuschauer: 22000
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ENDE
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Wahnsinn! Granada besiegt Real Madrid mit 1:0

Wahnsinn! Granada besiegt Real Madrid mit 1:0

Getty

Die Madrilenen boten über die gesamte Spielzeit eine unterirdische Leistung und verloren durch ein Eigentor von Cristiano Ronaldo. Für Trainer Mourinho wird es nun richtig eng.

Granada. Der abstiegsbedrohte FC Granada setzte sich im Rahmen des 22. Spieltags der Primera Division gegen den amtierenden Meister Real Madrid mit 1:0 durch und sorgte somit für eine Sensation. Den einzigen Treffer des Abends markierte Cristiano Ronaldo mit einem Eigentor.

Madrid schwach

Real übernahm von Anfang an die Kontrolle über den Ball, doch bereits nach wenigen Minuten machte sich das Gefühl breit, dass die Königlichen das Spiel gegen den Abstiegskandidaten nicht allzu ernst nehmen. Das Leder wurde lustlos hin- und hergeschoben und die Spieler ließen jeglichen Einsatz vermissen. Einem Xabi Alonso beispielsweise unterliefen in den ersten 20 Minuten zwei Pässe ins Nirvana.

CR7 mit Eigentor

So kam es, wie es kommen musste und Real wurde bestraft: Granada bekam in der 22. Minute einen Eckball zugesprochen, die scharfe Hereingabe köpfte sich Superstar Cristiano Ronaldo ins eigene Tor. Wer nun mit einer Leistungssteigerung der Hauptstädter gerechnet hatte, sah sich aber gewaltig geirrt. Real bot bis zur Pause eine unterirdische Leistung und hatte nicht eine einzige Torchance zu verzeichnen.

Ronaldo bemüht

Madrid-Coach Mourinho erkannte den Ernst der Lage und brachte zu Beginn der zweiten Halbzeit mit Benzema und Callejon zwei neue Offensivakteure, Khedira und Higuain mussten weichen. Erschreckend jedoch der Fakt, dass die Maßnahmen nichts am Spielverlauf änderten. Die zweite Halbzeit verlief ohne nennenswerte Höhepunkte, Real verzeichnete mit einem gefährlichen Schuss von Ronaldo in der 58.(!) Minute die erste gute Gelegenheit.

Granada mit Sensation

Von einem Anrennen der Gäste war in weiterer Folge aber nichts zu sehen. In der 85. Minute bot sich Real die letzte Chance zum Ausgleich: Granada verlor den Ball leichtsinnig vor dem eigenen Strafraum, Callejon stürmte auf Keeper Tono zu, der ihm zunächst den Ball von den Beinen wegluchsen konnte. Das Leder landete jedoch bei Benzema, der aus fünf Metern das leere Tor nicht traf. Nach drei Minuten Nachspielzeit war das Spiel vorbei. Granada sicherte sich wertvolle drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg und stürzte Madrid in eine tiefe Krise.

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