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Serie A

  • 21. September 2014
  • • 15:00
  • • Stadio Comunale Luigi Ferraris, Genova
  • Schiedsrichter: M. Guida
  • • Zuschauer: 18009
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ENDE
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Bejubelte seinen zweiten Saisontreffer: Mauricio Pinilla

Pinilla schießt Genua zum Last-Minute-Sieg - Neapel mit Fehlstart

Bejubelte seinen zweiten Saisontreffer: Mauricio Pinilla

Getty

Ohne Klose verlor Lazio Rom mit 0:1 in Genua. Pinilla schoss die Gastgeber kurz vor Schluss zum ersten Saisonsieg, womit man in der Tabelle an den Biancocelesti vorbeizog.

Ohne Weltmeister Miroslav Klose musste Lazio Rom beim CFC Genua die zweite Saisonniederlage hinnehmen. Nachdem Stefan De Vrij in der 85. Minute mit Gelb-Rot vom Platz geflogen war, besorgte Mauricio Pinilla zwei Minuten später den Sieg für Hausherren - die in der Tabelle damit an den Römern vorbeizogen. Der SSC Neapel macht den Fehlstart perfekt. AC Florenz ist auch im Einsatz.

CFC Genua - Lazio Rom 1:0 (0:0)

Tore: 1:0 Pinilla (87.)
Gelb-Rot: De Vrij (Lazio, 85.)

Die Biancocelesti, bei denen Miroslav Klose nicht zum Einsatz kam, mussten in Genua kurz vor Schluss die zweite Saisonniederlage hinnehmen. Mauricio Pinilla schoss das Team von Gian Piero Gasperini in der 87. Minute zum Sieg und bescherte den Gastgebern damit den ersten Dreier der Saison.
Nach einer gemächlichen Auftaktphase übernahmen die Gäste mehr und mehr die Kontrolle - Senad Lulic hatte nach einem Eckball die erste gute Chance, scheiterte aber am stark parierenden Mattia Perin (15.).

Bei Genua lief in der ersten Spielhälfte nicht viel zusammen, zahlreiche Fehlpässe prägten das Spiel der Gastgeber. Da bedurfte es nach einer knappen halben Stunde schon einer Einzelaktion von Juraj Kucka, der die halbe Hintermannschaft von Lazio stehen ließ, dann aber noch im letzten Moment von Keeper Etrit Berisha gestoppt wurde.

Nach dem Seitenwechsel schienen die Hausherren etwas aufgewacht zu sein und gestalteten die Partie fortan offener. Dennoch ließen beide Mannschaften die nötigen kreativen Impulse vermissen und konnten sich kaum Chancen herausspielen. Umso turbulenter wurde es dann kurz vor Schluss. Nachdem bei den Römern zunächst Stefan De Vrij mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde (85.), besorgte Pinilla zwei Minuten später nach einem Chaos in der Lazio-Abwehr den goldenen Treffer.

Udinese Calcio - SSC Neapel 1:0 (0:0)

Tore: 1:0 Danilo (71.)

Ein klassisches, von sehr viel Taktik geprägtes, Serie-A-Spiel lieferten sich Udinese und Neapel. Kein Team wollte die Defensive zu Gunsten der Offensive schwächen und so spielte sich ein Großteil der Partie im Mittelfeld ab. Viel Kampf und zwei starke Abwehrreihen hielten die Null bis zur Pause. Allerdings fehlte auch das Glück, so etwa beim Versuch von Walter Gargano, der nach einem Zuspiel von Michu am rechten Pfosten scheiterte.

Die zweite Halbzeit brachte nur geringfügig Besserung. Udinese übernahm immer mehr das Kommando, auch weil das Team von Rafa Benitez bisweilen unkonzentriert und schlampig wirkte. Auch die Doppelchance von Gonzalo Higuain und Jose Callejon, die beide an Keeper Giorgios Karnezis scheiterten, weckte die Mannschaft nicht auf.

Ganz im Gegenteil gelang Udinese die Führung. Verteidiger Danilo war nach einem Freistoß per Kopf zur Stelle und sorgte für ersten Jubel bei den Gastgebern. Weil Neapel auch anschließend keine Gefahr aufbaute, blieb es letztlich bei der zweiten Niederlage in drei Spielen für die Gäste.

US Palermo - Inter Mailand 1:1 (1:1)

Tore: 1:0 Vazquez (3.), 1:1 Kovacic (42.)

Inter hofft in diesem Jahr endlich wieder auf den Scudetto. Der Start in die Liga verlief gut und das 7:0 über Sassuolo machte manchen Kritiker mundtot. Nach dem Spiel gegen in Palermo dürfte von diesen aber wieder mancher in Erscheinung treten. Denn das, was die Gäste in den ersten 45 Minuten anboten war merklich zu wenig.

Einen Ballverlust von Nemanja Vidic bestrafte Vazquez mit einem schönen Treffer zur frühen Führung. Zwar konnte Mateo Kovacic noch kurz vor dem Pausenpfiff ausgleichen, dabei blieb es jedoch auch über die zweiten 45 Minuten. Kaum Druck und nur sehr wenige Offensivaktionen von Inter machten es schwer, sich in das letzte Spiel zurückversetzt zu fühlen.

Vielmehr kam Palermo sogar zu einigen Chancen. Besonders der Torschütze wusste weiter zugefallen. Gut eine Viertelstunde vor Schluss hatte er jedoch Pech und traf nur die Querlatte. Das Unentschieden verwehrt Inter den Sprung auf Platz drei, Palermo bleibt weiter tief im Tabellenkeller.

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