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Bundesliga

  • 22. September 2012
  • • 15:30
  • • ESPRIT arena, Düsseldorf
  • Schiedsrichter: B. Dankert
  • • Zuschauer: 26862
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0:0! Freiburg kann Fortuna Düsseldorfs weiße Weste nicht beschmutzen

0:0! Freiburg kann Fortuna Düsseldorfs weiße Weste nicht beschmutzen

Bongarts

Trotz absoluter Überlegenheit schaffte der Sportclub es nicht, einen Treffer zu erzielen. Im Spielaufbau zeigten beide Seiten Schwächen, vor allem die Düsseldorfer Offensivkräfte.

Düsseldorf. Aufsteiger Fortuna Düsseldorf ist am vierten Spieltag der Bundesliga gegen den SC Freiburg nicht über ein 0:0 hinausgekommen. Die Gäste hatten sogar mehr Spielanteile.

Fortunas Angriffslust verpufft schnell

Zu Beginn versuchten die Gastgeber, das Spiel an sich zu reißen und erarbeiteten sich kleinere Möglichkeiten. Robbie Kruse wurde in der achten Minute halbrechts kurz vor der Strafraumgrenze von Guede zu Fall gebracht. Tobias Levels nahm Anlauf, passte dann aber flach Richtung Strafraumgrenze, wo Jens Langeneke wie einstudiert angelaufen kam und draufhielt. Der Ball flog aber über das Tor. Wenig später kamen die Freiburger besser ins Spiel. Karim Guede hätte in der 22. Minute besser mit seinem schwachen linken Fuß schießen. So traf er das Leder von halblinks nur mit dem rechten Spann und der Ball landete harmlos in den Armen von Fabian Giefer.

Freiburg fahrlässig in der Offensive

Nach einem Konzentrationsfehler von Adam Bodzek liefen die Freiburger auf das Düsseldorfer Tor zu, doch anstatt von links in den Strafraum zu passen oder zu lupfen, versuchte es Caligiuri mit einem Schuss, der erneut kein Problem für Giefer war (25.). Zehn Minuten später ließ Voronin, nach einem langen Ball in die Spitze, den Ball durch und Kapitän Lambertz schloss aus 20 Metern ab. Freiburgs Keeper Baumann musste sich strecken und parierte (35.).

Gäste kontrollieren die Partie

Ansonsten aber hatten die Gäste mehr vom Spiel, weil sich die Fortuna im Spielaufbau immer wieder Fehler leistete. Max Kruse rutschte in der 38. Minute bei dem Versuch aus, von der rechten Seite den Ball in die Mitte zu spielen aus, dennoch gelang es, Langeneke zögerte und so kam Guede im Fallen noch an den Ball. Fabian Giefer konnte gerade noch klären. Kurz vor der Pause erarbeitete sich Freiburg dann die größte Chance der ersten Hälfte. Jonatahn Schmid flankte den Ball in den Düsseldorfer Strafraum, wo Makiadi plötzlich völlig allein stand und knapp vorm Fünfer von rechts direkt abzog. Das Leder sauste aber über den Kasten der Fortunen (41.).

Niveau des Spiels sinkt

Nach einer gefährlichen Flanke von Robbie Kruse kam Dani Schahin dann nach der Pause frei an den Ball, doch sein Schussversuch wurde noch von Mujdza unterbunden (51.). In den folgenden 15 Minuten passierte fast gar nichts, weil Düsseldorf im Spielauffbau immer schwächer wurde und der SC Freiburg nicht den Mut besaß, bei aller Überlegenheit auch mal Risiken einzugehen. In der 70. Minute kam Guede mal in den Strafraum und spielte vor das Tor. Caligiuri brachte das Leder nicht unter Kontrolle und von Malezas sprang das Leder vor die Füße von Jonathan Schmid. Überrascht schlug dieser ein Luftloch – die größte Chance in der zweiten Hälfte bis dato.

In der 92. Minute schlug Nando Rafael den Ball noch einmal plötzlich an die Latte, im zweiten Versuch scheiterte Du-Ri Cha. Es wäre ein unverdienter Treffer gewesen. Mehr passierte auch nicht mehr und so trennten sich beide Klubs mit einem Unentschieden, dass alles war - nur nicht bestimmt für Fußballliebhaber. Schiedsrichter Bastian Dankert konnte bei seinem Bundesliga-Debüt noch am ehesten überzeugen.


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