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Bundesliga

  • 23. November 2012
  • • 20:30
  • • ESPRIT arena, Düsseldorf
  • Schiedsrichter: P. Gagelmann
  • • Zuschauer: 54000
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Fortuna siegt 2:0: Die Hamburger geraten ohne van der Vaart in Seenot!

Fortuna siegt 2:0: Die Hamburger geraten ohne van der Vaart in Seenot!

Bongarts

Nach dem emotionalen Aufstieg der Fortuna kehrte Maximilian Beister zum ersten Mal an den Rhein zurück. Van der Vaart verletzte sich früh, ohne ihn konnte der HSV nicht punkten.

Düsseldorf. Am Freitagabend empfing Fortuna Düsseldorf den Hamburger SV und damit den altbekannten Maximilian Beister. Sein Tor im Rückspiel der Regelation nach gerade einmal 30 Sekunden half der Fortuna damals auf den Weg in die erste Bundesliga. Bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte trug er allerdings das Trikot der Gäste und verlor mit 0:2.

Feuer zu Beginn

Das Spiel fing wenige Minuten später an, weil die Auswärtsfans des HSV ihren Block vorne anzündeten. Ein Feuerwehrmann musste kommen, um eine große Werbeplane vor den Fans zu löschen. Dichter Qualm hing zunächst in der Arena, der aber bald verflog. Nach Anpfiff sahen die Zuschauer eine hart umkämpfte, aber äußerst faire Anfangsphase. Trotz über 60 Prozent Ballbesitz konnte sich die Fortuna nach 25 Minuten fünf zu eins Torschüsse herausarbeiten.

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Van der Vaart raus, Lumpi mit Kitschauge

Rafael van der Vaart hielt sich mitten im Sprint den Oberschenkel und musste nach einer halben Stunde ausgewechselt werden. Danach erwischte der für van der Vaart eingewechselte Rincon Andreas Lambertz mit dem Ellenbogen am Auge, das mächtig anschwoll. Er konnte allerdings weiterspielen. Das Spiel sah viele Strafraumszenen, aber selten waren hundertprozentige Chancen dabei. Kurz vor Ende der ersten 45 Minuten musste Jens Langeneke verletzt raus.



Kruse mit dem 1:0


In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit traf Robbie Kruse dann nach einem blitzsauberen Konter der Düsseldorfer zum nicht unverdienten 1:0. Andreas Lambertz schickte den Australier, der den Ball perfekt mit in den Strafraum nahm. Sein Schuss wurde noch von Mancienne abgefälscht und so für Adler unhaltbar. Die beste Chance für den HSV hatte Maximilian Beister nur wenige Minuten zuvor. Sein Schuss wurde ebenfalls abgefälscht und konnte so haarscharf zur Ecke geklärt werden.

Zweite Hälfte mau, Reisinger trifft

Die zweite Hälfte nahm sich in der ersten Viertelstunde eine unattraktive Auszeit, in der hauptsächlich kleine Fouls das Geschehen bestimmten. Ein Foul von Balogun an Maximilian Beister nach wenigen Minuten führte zu einem Freistosstor der Hamburger, das nicht gegeben wurde. Berg hatte Lambertz im Strafraum umgeworfen. Nach einer Stunde markierte der eingewechselte Stefan Reisinger das 2:0, als ihm sieben Hamburger Verteidiger beim Lauf in den Strafraum zusahen.

HSV ohne Idee, Fortuna platt

Die letzten zwanzig Minuten waren dann noch zähere Kost. Die ermüdeten Fortunaten standen hinten drin und warteten auf weitere uninspirierte Angriffe der Hamburger. So konnten die Gastgeber das erste Bundesliga-Heimspiel in dieser Saison gewinnen und sich auf Platz 13 hocharbeiten. Thorsten Fink wird sich Gedanken machen müssen, warum sein Team nur mit Rafael van der Vaart punkten kann.

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