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UEFA Champions League

  • 11. Dezember 2013
  • • 20:45
  • • Ernst-Happel-Stadion, Wien
  • Schiedsrichter: A. Stavrev
  • • Zuschauer: 37500
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ENDE
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Pique erzielte Tor Nummer 1000 für Barcelona in allen europäischen Wettbewerben

Champions League: FC Barcelona, Atletico Madrid und Chelsea souveräne Gruppensieger

Pique erzielte Tor Nummer 1000 für Barcelona in allen europäischen Wettbewerben

Getty Images

Die Favoriten aus Spanien und England gaben sich keine Blöße und sicherten sich jeweils Platz eins in ihrer Gruppe. Zenit folgt Atletico in der Gruppe G ins Achtelfinale.

Barcelona. Der FC Barcelona untermauerte mit einem Kanter-Sieg gegen Celtic Glasgow ebenso locker den Gruppensieg wie der FC Chelsea in der Schalke-Gruppe gegen Steaua Bukarest. Atletico Madrid, bereits vor dem letzten Spieltag als Gruppenerster feststehend, gab sich auch gegen den FC Porto keine Blöße, die somit den Achtelfinal-Einzug von Zenit Sankt-Petersburg trotz deren Niederlage bei Austria Wien nicht verhindern konnten. Gerard Pique trug sich mit Barcas Europapokaltreffer Nummer 1000 in die katalanischen Geschichtsbücher ein.

FC Barcelona – Celtic Glasgow 6:1  (3:0)

Tore: 1:0 Pique (7.), 2:0 Pedro (39.), 3:0 Neymar (44.), 4:0 Neymar (48.), 5:0 Neymar (58.), 6:0 Tello (72.), 6:1 Samaras (88.)

Neymar hat sich beim FC Barcelona bisher als gute Investition bewiesen – so richtig „on fire“, wie man es heute so schön sagt, war der Brasilianer bisher aber noch nicht. In der Liga auf einem guten Niveau, in der Champions League aber bisher noch ohne Tor.

Diesen Makel hat der Brasilianer seit Mittwoch, 11. Dezember los – und wie! Drei Tore und eine Vorlage sprangen gegen glücklose Schotten heraus – Neymar war nicht nur aufgrund der Torbeteiligungen der Mittelpunkt des Spiels bei den Katalanen, die bei dem einen oder anderen Treffer wieder mal Tiqui taca auspackten.

Und Celtic? 2:14-Gegentore, drei Punkte – nach der achtbaren Champions-League-Saison 2012/2013 reichte es diesmal nicht – nicht einmal für die Europa League. Bis zum nächsten Mal.

FC Chelsea – Steaua Bukarest 1:0 (1:0)

Tor: 1:0 Daniel Georgievski (ET, 10.)

Jose Mourinho rotierte die Aufstellung nach der Niederlage gegen Stoke am Wochenende ordentlich durch. Größte Überraschung: Der 41-Jährige Mark Schwarzer ersetzte im Tor Petr Cech und ist somit ältester Champions-League-Debütant aller Zeiten.

Trotz der ungewohnten Zusammensetzung dominierte Chelsea die Rumänen nach Belieben: Mitte der ersten Hälfte lautete die Pass-Statistik 144-30 zugunsten der Blues. Das hochverdiente Führungstor fiel nach einer Willian-Ecke: Oscar verlängerte ans Schienbein von Georgievski, von dort prallte das Spielgerät ins Tor.

Auch im zweiten Durchgang hatte Bukarest, für die die Partie sportlich bedeutungslos war, der geballten Offensivpower von Chelsea nichts entgegenzusetzen. Erst in der letzten Viertelstunde schaltete Chelsea einen Gang runter. Dennoch reichte es zum ungefährdeten Gruppensieg.

Atletico Madrid - FC Porto 2:0 (2:0)

Tore: 1:0 Garcia (14.), 2:0 Costa (37.)

Bes. Vorkommnisse: Josue vergibt Foulelfmeter (Porto/28.)

Real legte am Dienstag vor, Atletico zog einen Tag später nach. Die beiden Madrider Klubs teilen sich mit je 16 Punkten den Titel des besten Gruppensiegers - was keineswegs selbstverständlich war, attackierte Porto in der Hoffnung auf die K.o.-Phase von Beginn an aggressiv. Goalgetter Jackson Martinez traf bereits nach acht Minuten die Latte.

Doch das Tor fiel auf der anderen Seite. Raul Garcia drehte sich elegant um Maicon und schoss aus spitzem Winkel unter Mithilfe der Latte zum 1:0 für die Hausherren ein. Bitter für Porto: Zunächst scheiterte Varela erneut an der Latte, ehe Josue einen Foulelfmeter vergab. Courtois-Vertreter Daniel Aranzubia parierte glänzend. Es folgte die kalte Dusche: Oliver Torres hebelte die Abseitsfalle aus und Diego Costa stellte cool auf 2:0.

Da Wien im Parallelspiel das Ergebnis drehte, hatte Porto aber noch einen Funken Resthoffnung. Entsprechend couragiert starteten die Gäste in Durchgang zwei, doch das Tor wollte einfach nicht fallen. Lica schraubte lediglich die Aluminium-Statistik mit seinem Pfostenschuss weiter nach oben. Die Luft war nun endgültig raus. Porto steigt damit ab in die Europa League.

Austria Wien - Zenit St. Petersburg 4:1 (1:1)

Tore: 0:1 Kerzhakov (35.), 1:1 Hosiner (44.) 2:1 Jun (48.), 3:1 Hosiner (51.), 4:1 Kienast (90.+3)

Zenit sticht Porto im Fernduell aus, schenkt der Wiener Austria aber mit einer schwachen Leistung den ersten Sieg. In Ernst-Happel-Stadion zeigten sich die Gäste nicht reif fürs Achtelfinale und können froh sein, dass Atletico Schützenhilfe leistete. Die Wiener feierten mit drei Toren in sieben Minuten einen versöhnlichen Abschluss auf internationalem Parkett.

Das Spiel startete äußerst schwach. Als beide Mannschaften endlich anfingen, etwas Fußball zu spielen, sorgten die Zenit-Anhänger mit Randalen auf der Tribüne für den vorläufigen Tiefpunkt. Nach einer kurzen Unterbrechung samt gellendem Pfeifkonzert gingen die Gäste dann in Führung. Hulk bediente Aleksandr Kerzhakov, der Heinz Lindner im Tor umkurvte und  zum 1:0 einschob.

Praktisch aus dem Nichts gelang den Österreichern noch vor der Pause der Ausgleich durch Philipp Hosiner, der einen Steilpass zum 1:1 verwertete. Direkt nach Wiederanpfiff drehte die Austria das Spiel dann komplett. Tomas Jun schob aus kurzer Distanz zur Führung ein, ehe Hosiner sofort nachlegte und sein zweites Tor erzielte. Den Russen war der Zahn endgültig gezogen. Roman Kienast besorgte mit dem Schlusspfiff den Endstand.

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