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Serie A

  • 29. Oktober 2014
  • • 20:45
  • • Stadio Artemio Franchi, Firenze
  • Schiedsrichter: D. Massa
  • • Zuschauer: 27016
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Lulics Treffer reichte Lazio nur zu einem Punkt gegen Verona

Luca Toni trifft gegen Lazio, Juventus patzt, AS Rom wieder gleichauf

Lulics Treffer reichte Lazio nur zu einem Punkt gegen Verona

Getty

Juventus sah bei Genua kein Land, während der AS Rom mit einem Sieg wieder zum Meister aufschloss. Zum Abschluss spielte Lazio remis in Verona.

Rom. Nach einem souveränen Sieg gegen Cesena steht der AS Rom wieder gemeinsam mit Juventus Turin an der Spitze der Serie A . Die Alte Dame musste sich Genua geschlagen geben. Auch Sampdoria und der AC Mailand patzten. Lazio kam zum Abschluss nicht über ein 1:1 bei Hellas Verona hinaus.

Hellas Verona - Lazio Rom 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Lulic (42.), 1:1 Toni (69./FE)

Gelb-Rot: Cavanda (Lazio/67.)

Lazio wollte nach vier Siegen in Folge seinen Aufwärtstrend auch beim Gastspiel in Verona fortsetzen. Vor 19.000 Zuschauern im Marc-Antonio-Bentegodi-Stadion verzichtete Lazio-Trainer Stefano Pioli in der Startformation auf Weltmeister Miroslav Klose. Nach anfänglichem Abtasten entwickelte sich ein munteres Spiel. Routinier Luca Toni erzielte in der 20. Minute die vermeintliche Führung für den Gastgeber, der Ex-Münchner stand aber hauchdünn im Abseits.

Lazio hatte in der Folge zwar mehr vom Spiel, doch wirkliche Torchancen sprangen dabei nicht heraus. Ein Kopfball von Senad Lulic aus zehn Metern knapp neben das Tor war noch die beste Gelegenheit für die Gäste.  Eben dieser Lulic sorgte kurz vor dem Halbzeitpfiff für die etwas schmeichelhafte Lazio-Führung. Nach einer Flanke von Antonio Candreva profitierte Lulic von einem Luftloch von Vangelis Moras und schob locker aus fünf Metern ein.

Nach der Pause drängte Verona auf den Ausgleich, doch Toni scheiterte zunächst an Federico Marchetti. Kurz darauf landete ein Kopfball des Routiniers knapp über dem Tor.  Nach einem Trikotzupfer von Luis Cavanda an Juan Gomez gab es zu Recht Elfmeter für die Hausherren. Cavanda sah zudem noch die Ampelkarte. Toni verwandelte sicher zum Ausgleich. Hellas war nun obenauf und versuchte das Spiel endgültig zu drehen. Lazio beschränkte sich nur noch auf die Defensive, um wenigstens einen Zähler mitzunehmen. Miroslav Klose wurde kurz vor Ende eingewechselt.

FC Genua – Juventus Turin 1:0 (0:0)

Tore: 1:0 Antonini (90.)

Vor 30.000 Zuschauer im Luigi-Ferraris-Stadion kam der Tabellenführer nach einer schleppenden Anfangsphase zusehends besser ins Spiel. Lichtsteiners Schuss strich knapp über die Querlatte. Fernando Llorente näherte sich wenig später einem Torerfolg weiter an, sein Schuss traf jedoch nur den Pfosten. Juve bestimmte das Spielgeschehen, was fehlte, war einzig ein Treffer. Mit fortwährender Spieldauer wurde die Partie zerfahrener, nennenswerte Möglichkeiten blieben aus.

Nach der Pause wollte es der Meister wissen und verstärkte seine Offensivbemühungen. Einzig klare Torchancen erspielte sich die Alte Dame nicht. In der letzten Viertelstunde verschärfte Juve noch einmal das Tempo, Genua verteidigte geschickt. Nur aus der Distanz kam der Tabellenführer zum Abschluss.  Als niemand mehr mit einem Tor rechnete, kam Luca Antonini im Strafraum zum Abschluss und bugsierte den Ball in der Nachspielzeit zum vielumjubelten Sieg

AS Rom - AC Cesena 2:0  (1:0)

Tor: Destro (8.), de Rossi (81.)

Der AS Rom wurde der Favoritenrolle über 90 Minuten gerecht. Natürlich spielte den Römern, bei denen Urgestein Francesco Totti nicht zum Einsatz kam, das frühe Tor durch Mattia Destro in die Karten. In der Folge kontrollierten sie die Partie nach Belieben. Den Gästen fiel kaum etwas ein, um die gut sortierte Elf von Rudi Garcia in ernsthafte Bedrändnis zu bringen.

Trotzdem dauerte es lange, bis die Begegnung entschieden war. Erst in der 81. Minute war es so weit: Daniele de Rossi nutzte die Unordnung der Cesena-Defensive nach einer Ecke und traf aus kurzer Distanz zum Endstand. Mit dem Dreier schließen die Hauptstädter zum Dauermeister Juventus Turin auf 22 Punkte auf. Für Cesena verschärft sich mit weiterhin sechs Punkten der Abstiegskampf.

Inter Mailand – Sampdoria Genua 1:0 (0:0)

Tore: 1:0 Icardi (90./Elfmeter)

Pazza Inter! Passender kann man das Spiel der Nerazzurri nicht beschrieben. Über 90 Minuten tat sich fast nichts, am Ende aber ging es dann doch heiß her. In der ersten Hälften egalisierten sich beide Seiten gegenseitig. Chancen? Fehlanzeige. Auch im zweiten Durchgang bot sich wenig Unterhaltsames für die Fans im Guiseppe Meazza.

Kurz vor dem Ende hatte Inter Glück, dass Keeper Samir Handanovic gegen Manolo Gabbiadini überragend reagierte und das Unentschieden festhielt. Im Gegenzug wurde dann Ex-Stuttgart-Profi Zdravko Kuzmanovic im Strafraum gelegt. Mauro Icardi ließ sich die Chance nicht nehmen, jagte die Kugel ins Netz (90.) und bescherte Inter den glücklichen Sieg.  

Cagliari Calcio – AC Milan 1:1(1:1)

Tore: 1:0 Ibarbo (23.), 1:1 Bonaventura (34.)

Bereits nach vier Minuten hatte Cagliari durch Ibarbo die frühe Führung auf dem Fuß. Doch Rami rettete artistisch auf der Linie. Milan war zu Beginn der Partie in die Defensive gedrängt. Erst nach einer Viertelstunde kam Milan durch Torres zum ersten Schuss, Cragno parierte den Schuss jedoch problemlos. Cagliari blieb trotzdem das aktivere Team und kam durch Ibarbo zur verdienten Führung. Nach einer maßgeschneiderten Flanke von Sau nickte Ibarbo am zweiten Pfosten ein.

Die Führung hatte jedoch nicht lange Bestand. Wie aus heiterem Himmel kam Milan durch Bonaventura zum Ausgleich. Eigentlich als Flanke gedacht, fand der Ball nach einer merkwürdigen Flugkurve den direkten Weg ins Tor.

Auch der zweite Abschnitt bot das gleiche Bild. Cagliari war spielbestimmend, Milan versuchte stabil zu stehen und schnell umzuschalten. Der agile Ibarbo scheiterte an Abbiati, auf der Gegenseite verzog El Shaarawy knapp. Beide Mannschaften schalteten einen Gang zurück. Cagliari wollte unbedingt einen Punkt mitnehmen und stellten in der Folge die Angriffsbemühungen ein. Milan schien auch mit dem Punktgewinn zufrieden und erspielte sich keine nennenswerten Chancen mehr.

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