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Serie A

  • 18. Mai 2014
  • • 20:45
  • • Stadio Artemio Franchi, Firenze
  • Schiedsrichter: N. Rizzoli
  • • Zuschauer: 40912
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Keisuke Honda, Mario Balotelli, Atalanta vs Milan

Serie A: Alles schaut auf Platz Sechs

Keisuke Honda, Mario Balotelli, Atalanta vs Milan

Getty

Vier Teams kämpfen am letzten Spieltag um das letzte Ticket für Europa. Turin hat die Pole Position aber auch eine große Sorge. Parma könnte der Nutznießer sein, auch Milan hoff...

Die meisten Entscheidungen sind in der Serie A schon vor dem 38. und somit letzten Spieltag gefallen. Meister Juventus kann zum Abschluss gegen Cagliari noch die 100-Punkte-Marke knacken, aber auch die Absteiger stehen bereits fest. Lediglich um den letzten Europa-League-Platz streiten sich mit dem FC Turin, dem FC Parma, dem AC Milan und Hellas Verona noch vier Teams.

Juventus Turin - Cagliari Calcio (So., 18 Uhr)

Mit einem Remis würde Juve die 100-Zähler-Punktlandung gelingen, der auch ohne Giorgio Chiellini (gesperrt) und Arturo Vidal (Meniskus-OP) erwartete Heimsieg gegen den Tabellen-15. wäre im 19. Heimspiel dieser Saison der 19. Heimsieg. "Wir wollen den Titel feiern, das Ende einer bemerkenswerten Saison", betonte Geschäftsführer Beppe Marotta bei Sky: "Wir werden mit unseren Fans bestmöglich feiern. Ab Montag oder Dienstag gilt unsere Konzentration dann der nächsten Saison."

Das erste Ziel dabei ist, den 2015 auslaufenden Vertrag von Trainer Antonio Conte langfristig zu verlängern. "Er hat uns so viel gegeben und ich hoffe, dass es nicht sein letztes Spiel bei Juve ist", lobte Andrea Pirlo. Darüber hinaus gilt es, den Kader zusammen zu halten. Manchester United soll bereits Vidal locken. "Es ist wahr, dass große Ausgaben nicht drin sind", mahnte Marotta weiter.

Cagliari ist trotz nur zwei Siegen aus den letzten sieben Spielen bereits seit einigen Wochen gerettet und könnte zum Saisonabschluss höchstens noch den Spielverderber geben. Mit Mauricio Pinilla, Nene, Adryan, Matias Vecino, Matias Cabrera und Albin Ekdal drohen aber gleich mehrere Leistungsträger auszufallen. Trainer Ivo Pulga hatte daher bereits einen simplen Wunsch für die kommende Saison, angesichts der Übergangslösung im Stadio Is Arenas: "Ich hoffe, wir haben bald ein neues Stadion."

Lazio Rom - FC Bologna (So., 20.45 Uhr)

Auf dem Papier ein Duell, in dem es um nichts mehr geht. Während Bologna durch das 1:2 gegen Catania in der Vorwoche bereits abgestiegen ist, kann Lazio, das den direkten Vergleich mit dem FC Turin verloren hat, bei drei Punkten Rückstand auf den Tabellensechsten die Europa League nicht mehr erreichen.

Das 1:4 gegen Inter am Samstag beendete alle Europa-Träume, dazu fallen wohl Federico Marchetti, Stefan Radu, Abdoulay Konko, Ogenyi Onazi, Stefano Mauri, Ederson und Helder Postiga aus. Miroslav Klose dagegen könnte nach seiner Muskelverletzung zu seinem zweiten Startelfeinsatz hintereinander kommen. "Wir müssen unsere Träume von der Europa League begraben", gab Trainer Edy Reja bei Sky zu: "Aber wenn man unsere Umstände in dieser Saison bedenkt, war es eine schwere Spielzeit."

Bei Bologna müssen im Abschiedsspiel aus der Serie A mit Panagiotis Kone, Lazaros Christodoulopoulos, Rolando Bianchi und Daniele Paponi gleich vier Spieler gesperrt zuschauen. Außerdem ist Kapitän Diego Perez genau wie Francesco Della Rocca verletzt. Von den letzten 14 Ligaspielen hat Bologna nur eines gewonnen und Trainer Davide Ballardini klagte in der Gazzetta dello Sport: "Die Spieler sind am Boden. Die Situation war zu viel für sie. Die Verantwortung wurde zu groß."

Der Kampf um die Europa League

Tabellarische Spannung verspricht am letzten Spieltag nur noch der Kampf um den sechsten Platz, welcher das letzte Ticket für die Europa League bereithält. Da die beiden Pokalfinalisten Neapel und Florenz bereits fürs europäische Geschäft qualifiziert, dürfen zum Saisonfinale noch vier Teams (alle Spiele am Sonntag um 20.45 Uhr) von Europa träumen.

Die besten Karten hat der FC Turin. Zwar verpasste Turin beim 1:1 gegen Verfolger Parma am Sonntag die Vorentscheidung, kann aber dennoch als einziger die Europa League aus eigener Kraft perfekt machen. Die Rechnung ist einfach: Schlägt Turin den AC Florenz, der Platz vier bereits sicher hat, geht's nach Europa. Allerdings fehlt Torjäger Ciro Immobile (22 Treffer) nach seiner Gelb-Roten Karte in der Vorwoche.

Sollte Turin Punkte lassen, wäre Parma in der Pole Position. Der Tabellensiebte liegt einen Punkt hinter Turin und muss gegen das abgeschlagene und längst abgestiegene Schlusslicht Livorno ran. Verliert Torino, würde Parma sogar ein Remis reichen. Zuhause verlor Parma nur eines der letzten zwölf Ligaspiele, allerdings fallen mit Kapitän Alessandro Lucarelli und Jherson Vergara gleich zwei Innenverteidiger aus.

Hinter Parma und Turin beginnen die Rechenspiele, Milan ist trotz verkorkster Hinrunde der nächste Anwärter. Die Rossoneri empfangen das seit der Vorwoche gerettete Sassuolo, die letzten vier Heimspiele gewann Milan. Das Team von Trainer Clarence Seedorf braucht einen eigenen Sieg und gleichzeitig eine Turiner Niederlage sowie maximal ein Remis von Parma, um noch auf den sechsten Platz zu springen. Spielt Turin Unentschieden, müsste Mailand mit mindestens drei Toren Unterschied gewinnen.

Nur Außenseiterchancen hat Hellas Verona. Nach nur zwei Siegen in den letzten fünf Spielen ist Verona punktgleich mit Milan, hat aber das schlechteste Torverhältnis der vier Teams und den direkten Vergleich mit Turin und Parma verloren. Verona bräuchte also einen Sieg in Neapel, das wohl ohne Gonzalo Higuain auskommen muss. Gleichzeitig dürften Milan und Parma maximal ein Remis holen und Turin müsste verlieren, damit Verona um Topstürmer Luca Toni (20 Saisontreffer) noch in die EL einzieht.

Letzte fünf Spiele

Direktes Duell

Fiorentina

Torino

Siege
1
4
0
Siege

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