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Süper Lig

  • 15. April 2012
  • • 18:00
  • • Ülker Stadyumu Fenerbahçe Şükrü Saracoğlu Spor Kompleksi, İstanbul
  • Schiedsrichter: B. Yildirim
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ENDE
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Süper Final: Fenerbahce schlägt Trabzon 2:0 und fährt drei Punkte ein

Süper Final: Fenerbahce schlägt Trabzon 2:0 und fährt drei Punkte ein

fenerbahce.org

Das Eröffnungsspiel des Süper Final von Fenerbahce verlief so, wie man es fast erwarten konnte: Mit einem 2:0-Heimsieg gegen Trabzonspor. Fenerbahces Heimstärke setzte sich durch.

Istanbul. Es hat zwar 24 Stunden länger gedauert als erwartet und geplant, aber nun haben sie endlich angefangen, die Play-Offs der türkischen Süper Lig. Das Süper Final läuft. Bis auf Miroslav Stoch konnte Fenerbahce Istanbul in Bestbesetzung gegen Trabzonspor antreten. Wer allerdings ein echtes Fußballfest erwartet hatte, der sah sich am Ende ziemlich enttäuscht - der 2:0-Heimerfolg der Kanarienvögel war hart erarbeitet und die Partie über lange Strecken geprägt von Hektik, fehlender Spielstruktur und Übermotivation. Am Schluss setzte sich die bessere Qualität des Kaders durch.

Hektischer Anfang

Die Anfangsphase des Spiels zeichnete sich durch große Hektik und viel Aktionismus aus. Trotzdem blieb das Spiel anfänglich eher ausgeglichen. Zokora war es, der die erste Duftmarke im Spielsetzte, doch sein Kracher aus der Distanz streift knapp am Tor vorbei. Nur wenige Minuten später war es Sow, der leicht die Führung hätte erzielen können. Es bedurfte eines Superreflexes von Tolga, die Gefahr bereinigen zu können, als Sow plötzlich alleine vor ihm stand. Nach ihm versemmelte dann Alex aus aussichtsreicher Position und dann wieder Sow selbst, der den Ball in den Abendhimmel von Istanbul ballerte.



Fener spielbestimmend

Trabzonspor spielte im Mittelfeld noch einigermaßen gefällig mit, aber sobald man den Strafraum entdeckt, war Feierabend. Überhastet, übermotiviert, unpräszise. Yilmaz bot sich zwar laufend an, doch ihm fehlte jeder Rückhalt aus dem Team. Nach 36 Minuten war es dann so weit. Eigentlich aus dem Nichts machte Baroni das 1:0 für die Kanarienvögel. Aus gut 22 Metern zog er ab und das Leder schlug unten links von Schützen aus gesehen ein - keine Chance für Tolga bei diesem Prachtschuss. Mit dem knappen Ergebnis ging es dann in die Pause.

Trabzon fand keine Mittel

Konnte man sofort nach Wiederanpfiff noch denken, Trabzon würde mehr tun wollen - Halil stand alleine vor Volkan, doch vorher leider im Abseits - wurde man schnell eines Besseren belehrt. Fenerbahce war mit der Führung im Rücken immer den berühmten Tick schneller. So war es kein Wunder, dass es nach 61 Minuten erneut im Kasten von Tolga klingelte. Colman spielte sich fest und der Konter von Fenerbahce lief wunderbar über den hervorragend disponierten Baroni. Es gelang ihm, Sow so einzusetzten, dass der gar nicht anders konnte, als aus knapp fünf Metern ins kurze Ecke zu treffen - und dabei den Ball an Keeper Tolga vorbei zu spitzeln. Sehenswerte Vorarbeit, schöner Treffer zum 2:0 für Fenerbahce.



Fenerbahce spielte die Uhr runter

Nach dem zweiten Treffer war klar, für Trabzon würde es keinen Blumentopf mehr zu gewinnen geben. War Burak der Lucky Punch zum Ausgleich noch zuzutrauen, so stand doch fest, zwei Tore würde Trabzon am heutigen Abend nie und nimmer erzielen. Auch wenn sich Trabzonspor noch einige Male in die Hälfte von Fenerbahce mogeln konnte, so bestand nie ernsthafte Gefahr auf einen Gegentreffer. Doch auch die Attacken der Kanarienvögel hatten nicht mehr den notwendigen Drive und man sah, das 2:0 reicht ihnen - naja, eigentlich eher die drei Punkte, mit denen man morgen Galatasaray unter Druck setzen würde. So blieb es dann auch bei verdienten 2:0 für Fenerbahce.

Eure Meinung: Könnte es Galatasaray nervös machen, dass Fenerbahce vorgelegt hat und schon drei Punkte einsacken konnte?

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