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Süper Lig

  • 27. April 2014
  • • 18:00
  • • Ülker Stadyumu Fenerbahçe Şükrü Saracoğlu Spor Kompleksi, İstanbul
  • Schiedsrichter: T. Ozkalfa
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Für Fenerbahce ist der Titel zum Greifen nah

Süper Lig, 31. Spieltag: Ein Punkt fehlt Fenerbahce zum Titel

Für Fenerbahce ist der Titel zum Greifen nah

Nur noch ein Zähler fehlt Spitzenreiter Fenerbahce zur Meisterschaft. Dahinter kämpfen Galatasaray und Besiktas noch immer um den zweiten Rang.

Istanbul. Drei Spieltage vor Schluss reicht Fenerbahce gegen Caykur Rizespor ein Punkt, um die Meisterschaft fix zu machen. Dahinter beharken sich Besiktas und Galatasaray noch immer um Platz zwei. Während Besiktas nach dem Fener-Derby durch einen Zwischenfall um Gökhan Töre geschockt wurde, wird bei Gala bereits eifrig über die Zukunft von Roberto Mancini spekuliert.

Sivasspor - Besiktas (Sonntag, 18 Uhr)

Das Rennen um den zweiten Platz und die damit verbundene direkte Champions League-Qualifikation bleibt weiterhin spannend. Besiktas geht mit zwei Punkten Vorsprung auf Galatasaray in die verbleibenden Wochen. Durch das neue Stadion, dessen Eröffnung auf den 30. August angesetzt ist, gewinnt die Vizemeisterschaft für die Adler noch mehr an Bedeutung. "In unserem neuen Stadion in der Champions League spielen zu können, würde mich und die Anhänger sehr glücklich machen", so Präsident Fikret Orman.

Einen Schock musste der Verein kurz nach dem Derby gegen Fener (1:1) verdauen. In der Nacht nach dem Spiel geriet Besiktas-Spieler Gökhan Töre in einem Istanbuler Nachtclub in die Nähe eines Streits, der damit endete, dass ein Mann seine Pistole zog und wild durch die Gegend schoss. Töre wurde von einer Kugel in die Schulter getroffen und verbrachte zwei Tage im Krankenhaus.

Inzwischen ist der Ex-Hamburger aber wieder wohlauf und nimmt bereits wieder am Mannschaftstraining teil. Mit Sivas und Kasimpasa warten auf Töre und Co. nun zwei schwere Aufgaben. Das von Roberto Carlos trainierte Sivasspor spielt eine gute Saison und macht sich nach zwei Siegen in Folge weiterhin Hoffnungen auf das internationale Geschäft. Zudem ist Sivas eine der heimstärksten Mannschaften der Liga und hat elf von fünfzehn Spielen zuhause gewonnen. 

Elazigspor - Galatasaray (Sonntag, 18 Uhr)

Die letzte Woche fasste die bisherige Saison von Gala gut zusammen. Dem gefeierten 5:2 im Pokalhalbfinale in Bursa ließ die Mannschaft eine erschreckend schwache Leistung zuhause gegen Kasimpasa folgen, die in einer 0:4-Klatsche resultierte. Gala gleicht in dieser Spielzeit einer einzigen Achterbahn, es fehlt an Konstanz, und die Unzufriedenheit steigt.

Längst steht auch Trainer Roberto Mancini in der öffentlichen Diskussion. Zwar zeigt sich Präsident Ünal Aysal weiterhin solidarisch mit seinem italienischen Coach und auch der Verein sprach Mancini in einer Presseerklärung das Vertrauen aus. Glaubt man aber den Medien, wackelt der Stuhl des 49-jährigen. Berichten zufolge soll Mancinis Schicksal vor allem am Ausgang des Pokalendspiels gegen Eskisehir und von der Champions League-Qualifikation abhängen.

Als möglicher Nachfolger geistert bereits der Name von Shakhtar Donetsk-Trainer Mircea Lucescu durch die Gazetten, der einst erfolgreiche Jahre bei Gala verbrachte. Gegen Elazigspor, das die Punkte im Abstiegskampf ebenfalls dringend braucht, wird Mancini erneut auf Didier Drogba verzichten müssen. Der verletzte Ivorer, dessen sportliche Zukunft noch immer offen ist, befindet sich derzeit noch zur Behandlung in Katar und peilt ein Comeback im Pokalfinale an, das am 7. Mai stattfindet.

Fenerbahce - Caykur Rizespor (Sonntag, 18 Uhr)

Die Meisterschaft für Fenerbahce ist nur noch Formsache. Bereits ein Unentschieden gegen Rize reicht aus, um den 19. Titelgewinn der Vereinsgeschichte sattelfest zu machen. Selbst bei einer Niederlage wäre Fener Meister, falls Besiktas nicht in Sivas gewinnt. Es spricht also vieles dafür, dass nach der Partie gegen Rize endlich gefeiert werden darf. Die Stimmung wird nur durch eine Entscheidung des Verbands etwas getrübt.

Zum wiederholten Male wurde Fener für unangemessene Gesänge der Fans bei Heimspielen bestraft und darf die Partie deshalb nur vor Frauen und Kindern austragen. Der Stimmung wird dies aber keinen Abbruch tun, es sollen bis zu 150.000 Ticketanfragen eingegangen sein. Die Gäste aus Rize, die nach einem Leistungseinbruch um den Jahreswechsel auf einen Abstiegsplatz gerutscht waren, konnten sich in den letzte Wochen wieder stabilisieren und haben nun sechs Punkte Abstand zur Gefahrenregion.

Nach zwei Siegen in Folge ist der Außenseiter selbstbewusst genug, um die geplanten Feierlichkeiten des Gegners verhindern zu wollen: "Wir haben Besiktas und Galatasaray Punkte abgenommen und werden das Gleiche bei Fener schaffen. Wir brauchen die Punkte dringender", sagt Coach Ugur Tütüneker.

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Siege
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1
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Siege

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