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Süper Lig

  • 12. Mai 2013
  • • 19:00
  • • Şükrü Saracoğlu Stadyumu, İstanbul
  • Schiedsrichter: C. Çakιr
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ENDE
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Hitziges Istanbul-Derby: Fenerbahce schlägt Galatasaray

Hitziges Istanbul-Derby: Fenerbahce schlägt Galatasaray

seskimphoto.com

Fenerbahce hat am 33. Spieltag das intensiv geführte Stadtderby gegen den Erzrivalen Galatasaray mit 2:1 gewonnen und damit einen wichtigen Schritt in Richtung CL-Quali gemacht.

Istanbul. Fenerbahce Istanbul und Galatasaray Istanbul mussten im Sükrü Saracoglu Stadion von Kadiköy am 33. Spieltag der türkischen Süper Lig im Istanbul-Derby die Klingen kreuzen. Die Löwen von Galatasaray kamen als amtierender und neuer Meister zu den Kanarienvögeln.

Vor dem Anpfiff sorgte Gala-Trainer Fatih Terim für eine Überraschung, Johan Elmander stand in der Startelf. Der Schwede, der seit Februar nicht mehr zum Einsatz gekommen war, vertrat den verletzten Wesley Sneijder als Zehner, da der Niederländer kurz vor Spielbeginn aus dem Kader genommen wurde.

Fenerbahce war in der ersten Halbzeit das engagiertere und bessere Team. Die Mannschaft von Coach Aykut Kocaman begann offensiv und zwang den Gegner mit frühem Pressing immer wieder zu einfachen Ballverlusten.

Wie erwartet war das Spiel von Anfang an von kleinen Nickligkeiten geprägt. Beim frischgekürten Meister Gala lief nach vorne wenig zusammen, nicht zuletzt weil Elmander mit der ungewohnten Spielmacherposition überhaupt nicht zurechtkam.

Etwas überraschend gingen die Gäste trotzdem in Führung. Einen langen Ball in den Strafraum kontrollierte Didier Drogba mit der Brust, Gökhan Gönül ging mit der Hand dazwischen und Schiedsrichter Cüneyt Cakir zeigte sofort auf den Punkt. Burak Yilmaz trat an und verwandelte souverän (25.).



Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Der starke Pierre Webo leitete einen Angriff ein und köpfte anschließend nach einer Flanke von Gönül ins lange Eck (33.). Nur drei Minuten später wurde Webo gut im Strafraum von Emre Belözoglu bedient und spitzelte den Ball am herauseilenden Fernando Muslera vorbei in die Maschen.

Nach dem Tor gab es allerdings heftige Proteste der Gala-Spieler bei Schiri Cüneyt Cakir, da Webo sich vor dem Treffer im Zweikampf mit Emmanuel Eboue resolut durchgesetzt hatte.   

Zur zweiten Halbzeit stellte Gala auf ein 4-4-2-System um und Elmander wurde durch Nordin Amrabat ersetzt. Trotzdem blieb Fener weiterhin am Drücker und hatte erneut durch Webo eine gute Möglichkeit, doch Muslera parierte (53.). In der 71. Minute dann erneut eine strittige Szene. Albert Riera brachte Dirk Kuyt an der Strafraumgrenze zu Fall, Cakir ließ aber weiterspielen.



Über einen Elfmeterpfiff hätte der Spanier sich nicht beschweren dürfen. Den Gästen gelang es weiterhin nicht, Struktur in ihr Offensivspiel zu bringen, auch weil Fener nun tiefer stand und die Räume gut eng machte. In der Schlussphase kam es dann auf beiden Seiten zu guten Möglichkeiten.

Zunächst vergab Burak aus kurzer Distanz nach Ablage von Drogba knapp (83.), kurz darauf setzte Moussa Sow auf der Gegenseite den Ball aus der Distanz an den Pfosten (86.). Nach einem von Amrabat gut vorgetragenen Konter tauchte Burak erneut alleine vor Volkan auf, dieser parierte aber stark (88.).

In der letzten Spielminute kam es nach einer Auseinandersetzung zwischen Volkan und dem eingewechselten Sabri zur Rudelbildung, und die beiden Übeltäter wurden des Feldes verwiesen. Die danach folgende zehnminütige Nachspielzeit brachte Fener mit Feldspieler Mehmet Topal im Tor über die Zeit und freute sich dann über einen insgesamt verdienten Heimsieg.


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