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UEFA Europa League

  • 6. Dezember 2012
  • • 19:00
  • • Şükrü Saracoğlu Stadyumu, İstanbul
  • Schiedsrichter: Manuel Jorge Neves Moreira de Sousa
  • • Zuschauer: 23995
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ENDE
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Gladbacher Fohlen schießen Istanbuler Kanarienvögel vom Himmel

Gladbacher Fohlen schießen Istanbuler Kanarienvögel vom Himmel

UEFA Avrupa Ligi: Fenerbahçe - Borussia Mönchengladbach (Getty)

Was zuerst aussah wie ein Freundschaftsspiel und Nichtangriffspakt, wurde zu einer munteren Vorführung der Istanbuler durch die Gladbacher Fohlenelf - Fener 3:0 daheim abgeschossen

Istanbul. Gastgeber Fenerbahce Istanbul und das Gastteam von Borussia Mönchengladbach waren beide bereits vor dem heutigen Spiel für die K.o.-Runde in der Europa League qualifiziert und es bestanden vor dem Anpfiff berechtigte Sorgen, dass das finale Gruppenspiel nur noch zu einem besseren Testspiel taugen würde.

Nichtangriffspakt in Kadiköy

Die ersten Minuten wirkten so, als habe man sich für später am Abend auf der Bagdat Caddesi verabredet, um da den Sieger auszutrinken, statt ihn auf dem Platz auszuspielen. Gruppenkuscheln war angesagt und es fehlte jedes fußballerische Element. Halbherzige Angriffe, planlose Distanzschüsse und sonst viel Leerlauf. Doch in der 23. Minute brach Gladbach diesen Pakt – mehr zufällig als gewollt. Tolga wurde von Mlapa angespielt – in halblinker Position – und wunderte sich wohl über den Platz, den er plötzlich hatte. Er nahm er sich ein Herz, zog ab und der Ball segelte über Mert hinweg in den Winkel – 0:1!

Auch der Schiedsrichter fand Gefallen am Spiel

Wer dachte, damit sei das Eis gebrochen gewesen, der sah sich getäuscht. So war dann der Schiedsrichter am zweiten Treffer maßgeblich beteiligt. Bienvenu drückte Dominguez von hinten, der prallte gegen Mert und der Unparteiische sagte sich wohl, tue ich auch mal was – und er tat, denn er pfiff Elfmeter. Den konnte Mike Hanke lässig verwandeln und somit war der Drops der ersten Hälfte quasi gelutscht. Etwas Ballgeschiebe und einige Schussversuche später war es dem Schiedsrichter zu kalt oder zu nass und es ging pünktlich in die Pause.

Bengalos als Spiel-Highlight

In der ersten Viertelstunde nach Wiederanpfiff waren die Bengalos auf den Rängen das absolute Highlight des Spiels und das sagt alles über die Qualität aus. Zwar war Fenerbahce aktiver, aber ohne dabei gefährlich zu werden. In der 67. Minute waren dann die Leiden des Luuk de Jong beendet, denn er wurde ins Spiel gebracht. Und er war es dann auch, der in 79. Minute den Sack endgültig zu machte! Younes ließ die FB-Hintermannschaft wie Slalomstangen stehen, machte sie alle nass und passte wunderbar nach innen. Da stand er dann, der Luuk de Jong und beendete seine Leidenszeit mit einem schönen Tor - 0:3. Damit waren die Kanarienvögel endgültig vom Himmel geholt. Nach einer Zugabe von drei Minuten war es dann auch zeitig beendet.

EURE MEINUNG: Fenerbahce europäisch wieder auf dem Boden oder war das ein Unfall?

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