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Süper Lig

  • 30. November 2013
  • • 19:00
  • • Şükrü Saracoğlu Stadyumu, İstanbul
  • Schiedsrichter: C. Çakιr
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ENDE
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Packendes Derby in Istanbul - ohne Sieger

Süper Lig: Derby-Spektakel in Istanbul

Packendes Derby in Istanbul - ohne Sieger

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Sechs Tore, zwei Platzverweise, sehenswerte Spielzüge: Das Istanbul-Derby hatte alles zu bieten - nur keinen Sieger.

Istanbul. In einem spektakulären Derby trennen sich Tabellenführer Fenerbahce und Besiktas mit 3:3. Olcay Sahan (9.) und Hugo Almeida mit einem Doppelpack (43.,45.+1) sorgten zur Halbzeit für eine 3:2-Führung, nachdem Fener zwischenzeitlich durch Emenike (12.) und Sow (37.) in Führung gegangen war. Im zweiten Durchgang folgte ein Sturmlauf Feners und der Ausgleich durch Kuyt (83.). Schiedsrichter Cüneyt Cakir musste immer wieder durchgreifen, Raul Meireles (30.) und Necip Uysal (69.) mussten vom Platz.

Es war vom Anpfiff weg ein packendes und umkämpftes Derby mit unzähligen strittigen Szenen, in dem UEFA-Schiedsrichter Cüneyt Cakir alle Hände voll zu tun hatte.

Cakir stand immer wieder im Blickpunkt und musste sich mit acht gelben Karten und zwei Platzverweisen helfen. Raul Meireles sah im ersten Durchgang nach einem Tritt auf das Bein von Gegenspieler Veli Kavlak die Rote Karte. Ab der 69. Minute agierte auch Besiktas zu zehnt, da der eingewechselte Necip Uysal Gelb-Rot sah.

Fener-Sturmlauf nach dem Wechsel

Beide Mannschaften gingen ein ungemein hohes Tempo und wechselten sich im ersten Durchgang mit schön herausgespielten Toren ab. Olcay Sahan brachte Besiktas bereits nach neun Minuten in Führung, Almeida legte in den Schlussminuten der ersten Hälfte einen Doppelpack nach (43., 45.+1).

Zwischenzeitlich hatte Fener den frühen Rückstand nach Vorarbeit durch Emenike egalisiert (12.) und war trotz Unterzahl nach Vorarbeit des unermüdlichen Alper Potuk durch Moussa Sow (37.) mit 2:1 in Führung gegangen.    

Was dann nach dem Seitenwechsel folgte, war ein einziger Sturmlauf von Fener. Die Hausherren rannten mit einem Mann weniger wie entfesselt an und erspielten sich eine Torchance nach der anderen, doch immer wieder war beim überragenden Besiktas-Keeper Tolga Zengin Endstation.

Nach 83 Minuten fiel dann doch der umjubelte Ausgleich, Dirk Kuyt war nach Flanke von Caner Erkin per Kopf zur Stelle. Besiktas konnte sich bis dahin kaum aus der Defensive befreien, kam dann aber in der letzten Spielminute durch Oguzhan Özyakup zur großen Chance zum Siegtreffer. Der Spielmacher vergab jedoch freistehend.

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