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UEFA Champions League

  • 6. August 2014
  • • 20:30
  • • Red Bull Arena, Wals-Siezenheim
  • Schiedsrichter: B. Madden
  • • Zuschauer: 20716
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FC Salzburg siegt mit Gesamtergebnis von 3 - 2

Sicherte seinen Roten Bullen das Erreichen der CL-Playoffs: Martin Hinteregger

Champions League: Salzburg zieht in die Playoffs ein

Sicherte seinen Roten Bullen das Erreichen der CL-Playoffs: Martin Hinteregger

Getty

RB Salzburg hat die Niederlage aus dem Hinspiel in Qarabag wettgemacht und erreicht die Playoffs ebenso wie Besiktas mit Matchwinner Ba.

Salzburg. Zenit St. Petersburg und RB Salzburg drehen die Hinspiele der Champions-League-Qualifikation und ziehen in die Playoffs ein: Zenit siegt mit 3:0 (0:0) gegen AEL Limassol. Salzburgs Hinteregger sorgt mit einem Doppelpack fürs Weiterkommen. Besiktas gewinnt auch das Rückspiel souverän mit 3:1 (1:0). In Glasgow bleibt das Wunder aus.

Zenit St. Petersburg - AEL Limassol 3:0 (0:0), Hinspiel 0:1

Tore: 1:0 Rondon (55.), 2:0 Danny (88.), 3:0 Kerzhakov (90., FE)

Gelb-Rote-Karte: Danielzinho (26.)

Zenit St. Petersburg steht in den Playoffs für die Champions-League-Gruppenphase. Die Russen drehten vor heimischer Kulisse die Niederlage aus dem Hinspiel in Zypern mit einem deutlichen 3:0. Neuzugang Ezequiel Garay stand ebenso in der Startelf wie der Ex-Münchner Anatolij Tymostschuk und WM-Teilnehmer Hulk.

Vor allem in der ersten Halbzeit hatte Zenit Probleme ihr Spiel aufzuziehen. Der Platzverweis von Danielzinho, der nach mehreren Fouls noch in der ersten halben Stunde vom Platz flog, änderte daran wenig.

In der zweiten Halbzeit präsentierten sich die Gastgeber dann deutlich zielstrebiger. Jose Rondon traf zehn Minuten nach der Pause auf Vorlage von Oleg Shatov per Kopf zur Führung. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit legte der Torschütze vom 1:0 nach Criscito-Flanke per Kopf quer auf Danny, der keine Mühe hatte den Ball ins leere Tor zu schieben.

Aleksandr Kerzhakov sorgte per Elfmeter für die endgültige Entscheidung.

Besiktas – Feyenoord Rotterdam 3:1 (1:0), Hinspiel 2:1

Tore: 1:0 Ba (28.), 1:1 Manu  (74.), 2:1 Ba (80.), 3:1 Ba (86.)

Mit zwei Siegen aus Hin- und Rückspiel hat Besiktas die Playoffs erreicht. Gegen Feyenoord gelang den Türken schon früh das wegweisende 1:0. Der Treffer hätte allerdings nicht gelten dürfen. Torschütze Demba Ba spielte den Ball bei der Annahme mit der Hand. Außerdem verhinderte Pektemek, der zuvor aus dem Abseits kam, durch einen Block, dass der Ball auf seinem Weg ins Tor abgefangen werden konnte.

Die Hoffnungen der Niederländer keimten nur kurz auf, als Manu in der 74. Minute zum 1:1 traf. Die Antwort der Hausherren ließ aber nicht lange auf sich warten. Demba Ba krönte seine ohnehin schon bärenstarke Leistung mit zwei weiteren Toren.

Besiktas präsentierte sich in der Summe aus beiden Spielen als die bessere Mannschaft und steht verdient in der nächsten Runde. Feyenoord hat noch die Möglichkeit, sich für die Europa League zu qualifizieren.

RB Salzburg – Quarabag Agdam 2:0 (2:0), Hinspiel 1:2

Tore: 1:0, 2:0 Hinteregger (18., 34.)

Salzburg hat die CL-Playoffs trotz einer 1:2-Niederlage im Hinspiel erreicht. Vor heimischem Publikum gelang den Österreichern ein über weite Strecken ungefährdeter 2:0-Sieg.

Ein früher Doppelpack von Martin Hinteregger gab dem Spiel die entscheidende Richtung. Dass die Partie nicht schon nach 60 Minuten entschieden war, war allein der schlechten Chancenverwertung der Gastgeber geschuldet, die den Sack schon viel eher hätten zumachen müssen.

So blieb Quarabag immer die Möglichkeit, mit nur einem Treffer die Verlängerung zu erzwingen. Das Team aus Aserbaidschan hatte aber kaum Torchancen und vermochte es nicht, die RB-Defensive ernsthaft unter Druck zu setzen und in Gefahr zu bringen. 

Celtic – Legia Warschau 0:2 (0:2) – Hinspiel: 1:4

Tore: 0:1 Żyro (36.), 0:2 Kucharczyk (61.)

Ein erneutes Wunder wie im letzten Jahr gegen Shakhter Karagandy blieb aus. Nach der 4:1 Niederlage in Polen verlor Celtic auch das Rückspiel verdient mit 0:2.

Von gnadenloser Offensive gepaart mit schottischem Einsatz war von Beginn an wenig zu sehen. Den Gastgebern fiel fast nichts ein.

Nach Vorlage von Michal Kucharczyk traf sein Namensvetter Zyro nach etwas mehr als einer halben Stunde zur Führung für die Gäste und zerstörte damit alle Träume der "Bhoys". Der Stürmer setzte sich im Laufduell mit van Dijk durch und schob aus kurzer Distanz unhaltbar für Forster ein.

Auch nach der Pause kam von Celtic erschreckend wenig. Nach einer Stunde waren es wieder die Michals, die die endgültige Entscheidung brachten. Zyro legte diesmal per Traumpass auf, sodass Kucharczyk Forster umkurvte und aus drei Metern einschob.

Celtic tritt damit in den Playoffs der Europa League an, während Legia noch eine Runde von der Gruppenphase entfernt ist.

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