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UEFA Champions League

  • 22. Oktober 2013
  • • 20:45
  • • Estádio Do Dragão, Porto
  • Schiedsrichter: P. Tagliavento
  • • Zuschauer: 31109
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ENDE
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Schoss Austria Wien mit einem Doppelpack ab: Diego Costa

Rekord-Platzverweis in Porto - Atletico zerlegt die Austria

Schoss Austria Wien mit einem Doppelpack ab: Diego Costa

Getty

Basel verpasst den Anschluss an Chelsea und S04 knapp. Marseille hingegen muss in der BVB-Gruppe fast Adieu sagen und Zenit schlägt Porto nach einem Rekord-Platzverweis.

Marseille. Der FC Basel hat in der Champions League einen Sieg gegen Steaua Bukarest (1:1) verschenkt. Atletico Madrid fertigte die Austria aus Wien deutlich mit 3:0 ab. Celtic Glasgow siegte gegen die Niederländer von Ajax Amsterdam (2:1) und Marseille kann nach der 1:2-Niederlage gegen Neapel fast nicht mehr auf das Weiterkommen setzen. Zenit St. Petersburg siegte mit einem späten Treffer 1:0 gegen den FC Porto.

Steaua Bukarest - FC Basel 1:1 (0:0)

Tore: 0:1 Diaz (48.), 1:1 Tatu (88.)

Basel hat trotz wesentlich besserer Chancen durch ein 1:1 in Bukarest den Anschluss an Schalke 04 und den FC Chelsea verpasst. Nachdem den Heimfans nach 60 Minuten der Kragen platzte und sie ihr Team auspfiffen, gab es endlich Chancen für Steaua. Der eingewechselte Leandro Tatu stellte zwei Minuten vor Abpfiff den Ausgleich her, als sich die Schweizer nur noch darauf konzentrierten, das 1:0 ins Ziel zu retten.

Dabei hatten die Eidgenossen Großchancen en masse, bevor Marcelo Diaz nach einem katastrophalen Fehlpass von Iasmin Latovlevici und Vorarbeit von Marco Streller mit einem sehenswerten Distanzschuss in Führung (48.) erzielte. Steauas Daniel Georgievski rettete auf der Linie, nachdem Ivan Ivanovic den Ball nach einer Ecke mit dem Oberschenkel aufs Tor drückte (11.). Valentin Stocker traf zudem nur die Latte, als Torwart Ciprian Tatarusanu schon geschlagen war (40.).

FC Porto - Zenit St. Petersburg 0:1 (0:0)

Tor: 0:1 Kerzhakov (86.)

Gelb-Rot: Herrera (Porto/6.)

Porto musste 84 Minuten in Unterzahl auskommen, weil Startelf-Debütant Hector Herrara nach sechs Minuten beim vonb ihm selbst verschuldeten Freistoß zu früh aus der Mauer lief. Er ging mit der schnellsten Geld-Roten Karte der Champions League duschen. Dennoch bestimmte Porto das Spiel und hatte die erste Chance. Der Schuss von Lucho Gonzalez aus 20 Metern knallte an den Pfosten (20.).

Erst nach der Pause wurde Zenit giftiger und hatte die Chance auf den Führungstreffer: Nach Ballverlust von Nicolas Otamendi stürmte Hulk alleine Richtung Tor, seinen Flachschuss parierte Torhüter Helton mit dem Fuß (57.).

In der Schlussphase wurde Porto aufgrund der Unterzahl müde, hatte per Konter aber nochmals die Chance auf den Siegtreffer. Silvestre Varela setzte den Ball aus 20 Metern an die Latte (79.). So gehörte Zenit der Schlusspunkt: Der eingewechselte Aleksandr Kerzhakov köpfte eine Flanke von Hulk platziert in die lange Ecke (86.) und hielt Zenit damit im Rennen ums Achtelfinale.

Olympique Marseille - SSC Neapel 1:2 (0:1)

Tore: 0:1 Callejon (42.), 0:2 Zapata (67.), 1:2 Ayew (86.)

Neapel übernahm schnell das Kommando, OM-Keeper Steve Mandanda musste früh einen 28-Meter-Freistoß von Dries Mertens aus der rechten Ecke holen (3.) und hatte wenig später Glück, als Mertens aus 15 Metern nur das Außennetz traf (16.). Auf der anderen Seite hatte Benoit Cheyrou die erste Chance für Marseille, seine Direktabnahme rauschte am linken Pfosten vorbei (12.).

In der Folge dominierten die Defensivreihen, ehe Gonzalo Higuain den Führungstreffer für Napoli auf dem Fuß hatte. Nach einem Konter bediente Mertens den Argentinier, der den Ball frei vor Mandanda aber am Pfosten vorbeischob (34.). Kurz vor der Pause war es dann so weit: Nach langem Pass von Higuain legte sich Jose Callejon den Ball mit der Brust vor und vollendete per Dropkick durch die Beine von Mandanda (42.).

Das punktlose Schlusslicht Marseille wurde Mitte des zweiten Durchgangs offensiver. Prompt folgte die Quittung: Nach einem Konter bediente Callejon Mertens vor dem Tor, der legte per Hacke für Duvan Zapata auf und der Kolumbianer knallte den Ball in den Winkel (67.). Andrew Ayew machte die Partie mit einem Anschlusstreffer per Aufsetzer aus 16 Metern nochmal spannend (86.), der Ausgleich gelang Marseille aber nicht mehr.

Austria Wien - Atletico Madrid

Tore: 0:1 Raul Garcia (8.), 0:2, 0:3 Diego Costa (20., 53.)

Nach gerade einmal 20 Minuten war die Partie im Grunde bereits entschieden. Speziell in der Defensive hatte sich die Austria zuvor äußerst ungeschickt verhalten und den Spaniern so zwei Tore geschenkt. Treffer Nummer eins fiel bereits nach acht Minuten, als Kokes zugegeben feiner Pass die gesamte Wiener Hintermannschaft aushebelte. Filipe Luis‘ Querpass ermöglichte Raul Garcia daraufhin das leichteste aller Tore: Der Spanier schob ins leere Tor ein.

Kurz darauf machte sich Diego Costa auf den Weg und erhöhte mit Leichtigkeit zum 2:0 (20.). Vielleicht ging es zu einfach, denn kurz vor der Pause riss Hosiners Lattenkracher die Madrilenen aus allen Dominanz-Träumen. Mehr als einen kurzen Schreckmoment brachten die Österreicher allerdings nicht zustande. Als Diego Costa nach Vorarbeit des eingewechselten Insua auf 3:0 erhöhte (53.), war das Spiel endgültig entschieden. Atletico hätte das Ergebnis noch deutlicher gestalten können.

Celtic Glasgow - Ajax Amsterdam 2:1 (1:0)

Tore: 1:0 Forrest (43./FE), 2:0 Kayal (54.), 2:1 Schöne (93.)

Rot: Bir Niton (87., Celtic)

Die Partie wollte im Celtic Park nicht recht ins Rollen kommen. Ajax dominierte und hatte größere Spielanteile, ein Treffer gelang allerdings nicht. Nach einem Foul an Anthony Stokes verwandelte James Forrest einen Foulelfmeter zur etwas überraschenden Pausenführung für Celtic. Dementsprechend gestärkt kamen die Schotten aus der Kabine und machten Ajax zunehmend Probleme. 

Giorgios Samaras durfte unbehelligt in den Strafraum dribbeln, den eigentlich geklärten Ball schoss Biram Kayal aus etwas mehr als 20 Metern mittig auf das Tor. Stefano Denswil fälschte jedoch unhaltbar für seinen Keeper ab. Anschließend drückte Ajax auf den Anschlusstreffer, ging aber oft zu kompliziert vor oder scheiterte am Abschluss. 

In der hektischen Schlussphase sah Celtics Nir Biton noch die Rote Karte für eine mehr als überharte Grätsche gegen Serero. Letztendlich sicherte Celtics couragierte Leistung den Sieg trotz des späten Anschlusstreffers von Lasse Schöne.

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