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UEFA Champions League

  • 21. November 2012
  • • 20:45
  • • Estádio Do Dragão, Porto
  • Schiedsrichter: P. Tagliavento
  • • Zuschauer: 27603
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ENDE
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Porto als Tabellenerster weiter, für Zagreb hat sich der europäische Traum ausgeträumt

Porto als Tabellenerster weiter, für Zagreb hat sich der europäische Traum ausgeträumt

Getty

Für Porto ging es nur noch um den Gruppensieg, Zagreb durfte zu Beginn des Spiels noch auf den Verbleib im europäischen Geschäft hoffen - vergeblich.

Porto. Der FC Porto versuchte schon nach wenigen Sekunden das Tempo des Champions League Spiels anzuziehen. Dabei kam es schon in der zweiten Spielminute zu einem Faul an Kovacic, das in einem Freistoß für Dinamo Zagreb mündete. Dieser bleibt aber genauso unerfolgreich, wie die Ecke für Porto in der fünften Minute. Immer wieder versuchen beide Mannschaften auf das gegnerische Tor zu schießen – ohne Erfolg.

Die Führung für die Portugiesen kam wenig überraschend

Ab der 15. Minute drehte sich das Spiel zugunsten der Gastgeber. Die Portugiesen kontrollierten das Spiel zusehends. In der 20. Minute gelang dann der erste Befreiungsschlag. Nach einem gelungenen Pass von Moutinho auf den im Strafraum stehenden Gonzales, der den Ball zielsicher ins Tor brachte. Danach verlor das Spiel nicht an Fahrt, gewann aber an unschönen Rangeleien. So war es nicht verwunderlich, dass Martinez in der 25. Minute gelb sah, nach einem Foulspiel an Kelava. Die für Zagreb frustrierendste Szene ereignete sich in der 13. Minute, als Sammir aus einer sehr guten Position nur das Aluminium traf.

Dinamo Zagreb zeigt sich kämpferisch

Im Gegensatz zu vorherigen Spielen lies Zagreb sich nicht hängen. Standen sie in den ersten Minuten noch sehr defensiv, griffen sie nach dem ersten Tor immer aggressiver an und erspielten sich so einige gute Torchancen. In der 40. Minute spielten die Kroaten eine große Möglichkeit heraus, doch der Ball, der von Beqiraj gefährlich aufs Tor geschossen wurde, konnte von Varela noch genau auf der Linie geklärt werden. Beide Mannschaften präsentierten sich Konterstark, was auch die ein oder andere Notbremse nach sich zog. Bei einer solchen handelte sich Ademi in der 45. Minute noch eine gelbe Karte ein.


Porto zeigte sich immer ein wenig stärker

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufhörte. Porto hatte den etwas höheren Ballbesitzt, aber Zagreb ließ sich nicht unterkriegen. Doch so sehr sie sich auch bemühten, Porto lies ihnen kaum Möglichkeiten. Die beste Chance in den ersten 15 Minuten wurde von Ba mit einer Notbremse nah am eignen Strafraum verhindert. Dafür sah er die gelbe Karte.

Kelvea wie erwartet Zagrebs stärkster Spieler

Ohne Torwart Kelava wäre das Spiel anders ausgegangen. Er verhinderte sicher einige gute Torchancen der Heimmannschaft und zeigte einmal mehr, dass er einer der Verlässlichsten seines Alters ist. Ohne ihn hätte es schon in der 60. Minute 9:0 für den FC Porto stehen können. Doch beim 2:0 ist auch er machtlos. Den von Kelava verwandelten Freistoß hätte er nicht halten können.

Das 3:0 kam wenig überraschend, war aber schön anzusehen

Kurz vor Schluss machte Porto dann noch das 3:0. Moutinoh bediente Varela mit einer wunderschönen Hackenvorlage. Das war die letzte gute Aktion in einem stellenweise höchst spannenden Spiel. Beide Mannschaften wechselten drei Mal. Bei Porto gingen Defour, Ba und Gonzales raus, dafür kamen Sandro, Fernando, Atsu rein. Bei Zagrebgingen Sammir, Cop und Beqiraj raus, dafür kamen Puljic, Halilovic und Krstanović ins Spiel.

 

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