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Primera Division

  • 15. März 2014
  • • 20:00
  • • Estadio La Rosaleda, Málaga
  • Schiedsrichter: Juan Martínez Munuera
  • • Zuschauer: 29265
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ENDE
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Primera Division, 28. Spieltag: Ancelotti mahnt, Messi hofft

Barca will selbstbewusst zurück in die Spur, Atletico hat eine offene Rechnung. Real schielt schon auf den Clasico, Trainer Carlo Ancelotti warnt allerdings.

Primera Division. Am 28. Spieltag der Primera Division schielt Real Madrid bereits mit einem Auge auf den Clasico, hat aber zuvor einen angeschlagenen FC Malaga vor der Brust. Atletico Madrid will seine beeindruckende Heimbilanz ausbauen und erhält Druck vom Präsidenten. Der FC Barcelona muss indes schnell zurück in die Spur und hofft auf eine Signalwirkung durch das Champions-League-Spiel unter der Woche.

FC Malaga - Real Madrid (Sa., 20 Uhr)

Real pflügt in diesem Jahr durch die Primera Division. Die Königlichen sind in der Liga seit 17 Spielen ungeschlagen und haben so auch die Tabellenführung in den vergangenen Wochen übernommen. Drei Punkte Vorsprung hat Real auf den Stadtrivalen Atletico, vier auf Barca. Vor dem Clasico gegen die Katalanen in der kommenden Woche unternahm Trainer Carlo Ancelotti daher alles, um die Spannung für das Spiel gegen den Tabellenvierzehnten hoch zu halten.

"Wir müssen weitermachen und dürfen uns nicht ausruhen. Das ist am Samstag wie ein Pokalfinale für uns. Gegen Barca mit einer Vier-Punkte-Führung zu spielen ist etwas anderes, als mit nur einem Zähler Vorsprung in die Partie zu gehen", so der Italiener: "Wir haben noch einen langen Weg vor uns in der aktuellen Saison. Natürlich ist es das Ziel, auch nach dem letzten Spieltag diese Position inne zu haben."

Allerdings muss Ancelotti an seiner Defensive basteln. Alvaro Arbeloa fällt mit einer Knieverletzung rund acht Wochen aus, dafür ist Dani Carvajal nach seiner leichten Blessur wieder fit. Innenverteidiger Sergio Ramos fehlt am Samstag dagegen gesperrt. Aber auch Malaga plagen Verletzungssorgen. Jesus Gamez und Sergi Darder sind gesperrt, Ferreira, Mounir El Hamdaoui und Eliseu verletzt.

Auch ohne die zahlreichen Ausfälle hatte Trainer Bernd Schuster in den vergangenen Wochen einen schweren Stand, die Fans verlangten lautstark die Entlassung des Trainers. Mit einem Sieg in der Vorwoche beendete Malaga seine vierwöchige Durststrecke ohne Sieg, steht aber weiter nur drei Zähler vor einem Abstiegsplatz.

Atletico Madrid - Espanyol Barcelona (Sa., 22 Uhr)

Atletico strauchelte zuletzt, gewann nur zwei der letzten fünf Spiele und verlor so an Boden gegenüber Real. Zuhause allerdings sind die Rojiblancos nach wie vor ungeschlagen (elf Siege, drei Remis), darüber hinaus beflügelt der Einzug ins Viertelfinale der Champions League am Dienstag die Gemüter in der Hauptstadt.

"Ich habe Krieger auf dem Feld", so Trainer Diego Simeone, der nach abgesessener Sperre auch in der Liga wieder auf Topstürmer Diego Costa (21 Saisontore) zurückgreifen kann. Verzichten muss er dagegen auf Mittelfeldspieler Mario Suarez und Abwehrmann Miranda, beide sind gesperrt.

Davon unbeeindruckt machte Atletico-Präsident Enrique Cerezo unter der Woche Druck: "Wir hoffen, diese Saison etwas zu gewinnen. Wir haben im Moment die Euphorie und die Qualität, um das zu schaffen und wir werden das auch schaffen." Mit Espanyol hat Atletico in jedem Fall noch eine Rechnung offen: Das 0:1 im Hinspiel war die erste Saisonniederlage für die Hausherren.

Gegner Espanyol schielt derweil noch auf die internationalen Plätze, sieben Punkte trennen die Katalanen vom sechsten Platz. Darüber hinaus präsentierte sich das Team zuletzt auswärts stabil und verlor nur eine der letzten vier Partien auf des Gegners Platz. "Sie sind alle Löwen, und wir müssen mit der gleichen Hingabe in das Spiel gehen", forderte Mittelfeldspieler Simao: "Wir sind Krieger. Wir haben keine Angst."

FC Barcelona - CA Osasuna (So., 17 Uhr)

Ähnlich wie Atletico schwächelte auch Barca zuletzt in der Liga und verlor zwei der letzten drei Spiele gegen San Sebastian und Real Valladolid. Vor allem Lionel Messi geriet dabei in die Kritik, mit einer starken Leistung beim 2:1-Sieg im CL-Achtelfinale unter der Woche gegen Manchester City schlug der Argentinier aber zurück.

"Ich weiß nicht, ob die Kritik übertrieben war oder nicht", gab Messi zu Protokoll: "Aber nach unseren Niederlagen sind wir die ersten, die uns selbst kritisieren. Die Liga ist noch nicht verloren, es geht noch um viel." Auch Trainer Tata Martino schöpfte durch den Einzug ins Viertelfinale der Königsklasse neuen Mut: "Wenn wir so spielen, können wir jedes Team besiegen." Zur Belohnung gab es vor der Partie gegen Osasuna einen zusätzlichen Tag frei.

Doch in all der Euphorie ermahnte Mittelfeldspieler Sergio Busquets beim klubeigenen TV-Sender am Donnerstag die Kritiker zu mehr Gelassenheit: "Wir würden gerne alle Spiele problemlos 5:0 gewinnen, aber das ist unmöglich. Vielleicht sind manche Leute zu sehr daran gewöhnt, dass wir alles gewinnen. Aber wir werden bis zum Saisonende um alle Titel kämpfen."

Osasuna hat ganz andere Sorgen. Die letzten beiden Spiele gingen verloren, auswärts gelang in den letzten sieben Spielen nur ein Sieg (2:1 bei Schlusslicht Sevilla). Nur drei Punkte trennen das Team aus Pamplona von einem Abstiegsplatz. Darüber hinaus fehlen am Sonntag Kapitän Patxi Punal sowie die Offensivkräfte Miguel de las Cuevas, Sisi und Nino. Topstürmer Oriol Riera wartet seit vier Spielen auf einen Treffer.

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