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Primera Division

  • 23. November 2013
  • • 16:00
  • • Camp Nou, Barcelona
  • Schiedsrichter: Antonio Miguel Mateu Lahoz
  • • Zuschauer: 71518
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Primera Division: FIFA-Virus beim Tabellenführer aus Barcelona

Neben zwei Derbys stehen am 14. Spieltag der Primera Division logischerweise auch Barca und Real auf dem Plan. Die Katalanen trotzen dem FIFA-Virus, Real kämpft mit den Nebensch...

Barcelona. Am 14. Spieltag der Primera Division empfängt ein stark verletzungsgeschwächter FC Barcelona den FC Granada. Real Madrid will gegen UD Almeria von den vielen Nebenschauplätzen ablenken, während Lokalrivale Atletico Madrid ins Derby gegen den FC Getafe geht. Auch in Sevilla kommt es zum regionalen Treffen, wobei Real Betis im Abstiegskampf dringend Punkte braucht.

FC Barcelona – FC Granada (Sa., 16 Uhr)

Verletzungsmisere nennt es der Eine, "FIFA-Virus" der Andere. Letztlich bleibt für Trainer Gerardo Martino festzuhalten: Victor Valdes und Lionel Messi werden dem FC Barcelona beide für mindestens sechs Wochen fehlen, Dani Alves ist ebenfalls verletzt. Dazu kommen die bereits länger außer Gefecht gesetzten Ibrahim Afellay, Jordi Alba und Jonathan dos Santos sowie die möglichen Ausfälle von Cristian Tello, Cesc Fabregas, Javier Mascherano, Gerard Pique und Xavi.

Dennoch schaut man beim Tabellenführer vergleichsweise entspannt in Richtung Granada, spricht doch sowohl die Form als auch die Leistungskurve mancher Spieler klar für einen Heimsieg. Trotzdem mahnt Gerard Pique: "Wir können noch besser spielen, die Resultate sind aber bisher gut." Auch gegen Granada könne es aber zu einem altbekannten Phänomen kommen, weiß der Defensivmann: "Es kommt einem manchmal so vor, als ob Barcelona den Fußball erfunden hätte und der Gegner gar nicht erst mitspielen will."

Während beim FC Barcelona unter der Woche nur eine Rumpftruppe auf dem Trainingsplatz zu sehen war, konnte Granada-Trainer Lucas Alcaraz nahezu auf seine gesamte Mannschaft zurückgreifen und sein Team damit ideal auf den kommenden Gegner einstellen. Schließlich ist Granada keinesfalls chancenlos. So zeigte man zuletzt eine souveräne Vorstellung beim 3:1-Sieg über den FC Malaga und steht derzeit auf einem überraschenden neunten Platz der Primera Division. Allerdings wartet man immer noch auf den ersten Sieg gegen die Blaugrana.

UD Almeria - Real Madrid (Sa., 18 Uhr)

Bei Real Madrid scheint derzeit alles wichtiger zu sein als die Primera Division. Carlo Ancelotti dementiert am laufenden Band Gerüchte der Medien über Personalentscheidungen und mögliche Transfers, mehrere Spieler mussten ihre Nationen noch zur Weltmeisterschaft 2014 bringen. Die schlimme Verletzung Sami Khediras verhindert genauso Ruhe beim Rekordmeister wie die anstehende Weltfußballerwahl mit Cristiano Ronaldo. Kein Wunder, dass eben dieser nun zur Konzentration mahnt: "Wir hatten intensive Tage mit unseren Nationalmannschaften. Ab jetzt heißt es wieder volle Konzentration auf den Verein."

Unsere Legionäre: Wie spielt Real Madrid ohne Sami Khedira?

Dabei sollte UD Almeria nicht das größte Hindernis für die Königlichen sein. Platz drei gegen Platz 17, außerdem erzielten die Gastgeber erst 15 Tore - nur zwei mehr als Ronaldo bereits selbst markierte. Die Rollenverteilung ist also klar. Dennoch gibt sich Toptorschütze Rodri (sieben Treffer) kämpferisch: "Real Madrid ist nicht unbesiegbar. Sie haben auch nur zwei Beine und zwei Arme wie wir, wir können ihnen einen ordentlichen Schreck einjagen."

Dabei sollte jegliche Erinnerung an das letzte Aufeinandertreffen vermieden werden. Damals verloren die Rot-Weißen nämlich mit 8:1 gegen die Hauptstädter. Cristiano Ronaldo war gleich an sechs Toren direkt beteiligt, eine Wiederholung der Leistung wäre ein erneutes Statement in Sachen Weltfußballerwahl – Verein hin oder her.

Atletico Madrid – FC Getafe (Sa., 20 Uhr)

Richtige Derby-Stimmung will in Madrid vor dem Duell zwischen Atletico und Getafe nicht aufkommen. Vielmehr gehen beide Mannschaften respektvoll, beinahe schon freundschaftlich in die Partie. Während sich bei den Rojiblancos die guten Leistungen der letzten Monate bemerkbar machte und sich so der Trainingsplatz mit Beginn der Länderspielpause sichtlich leerte, hatte Getafe das Glück, nur sehr wenige Spieler abstellen zu müssen.

Dies gibt dem Überraschungs-Tabellensechsten durchaus einen Vorteil in der Vorbereitung, wie Mittelfeldmann Michel erklärt: "Es war eine Woche, in der wir sehr viel Taktik üben konnten, die aber auch physisch sehr hart war." Dennoch ist der Respekt vor dem Gegner groß: "Wir müssen mit der gleichen Dynamik spielen, mit der wir auch die Partien zuvor angegangen sind. Motivation gibt es genug. Wir wissen, dass es ein kompliziertes Spiel wird, es sind die zwei Teams mit der besten Form der Liga."

Atletico will derweil unbedingt gewinnen, um eben diese bestechende Form zu halten. Nach dem Unentschieden am letzten Spieltag gegen Villarreal droht der Vorsprung auf Real Madrid zu schmelzen, weshalb Linksverteidiger Felipe frühzeitig mahnt: "Wir müssen auch weiterhin jedes Spiel so angehen, als wäre es ein Finale."

Sevilla FC - Real Betis (So., 21 Uhr)

Wie so oft, wenn es ins "Derbi sevillano" geht, sind die Vorzeichen bei beiden Vereinen komplett unterschiedlich: Während Betis Sevilla das Schlusslicht der Primera Division darstellt, konnte der FC Sevilla am vergangenen Spieltag einen Statement-Sieg beim Tabellennachbarn Espanyol Barcelona einfahren und sich damit weiter in Richtung des eigentlichen Zieles, also Europa, schieben. Dies ist aber noch deutlich zu wenig für die hohen Ansprüche des Klubs, weshalb gegen den Lokalrivalen dringend Punkte gebraucht werden.

Doch auch Real Betis will den Sieg, schließlich bietet die Konstellation des Spieltags eine gute Chance für die Mannschaft von Pepe Mel, sich im Tabellenkeller Luft zu verschaffen. Der verletzte Ruben Castro erklärte bereits: "Sonntag ist ein guter Tag, um den Wiederanfang zu beginnen und unten raus zu kommen." Dabei will er möglichst nicht auf das letzte Derby im Pizjuan erinnert werden, als seine Mannschaft mit 1:5 unterging: "Das war der einzige schlechte Tag der Saison, aber man lernt daraus. Wir müssen definitiv gewinnen."

Dieser Meinung ist jedoch auch der Rivale. Piotr Trochowski zeigte sich heiß auf das Spiel: "Betis ist nicht gut drauf, das müssen wir ausnutzen, auch weil wir zu Hause spielen. Wir müssen einfach gewinnen." Interessant wird dabei sein, ob Trainer Unai Emery erneut zu einer 4-4-2 Formation zurückkehrt oder das erfolgreiche 4-2-3-1 aus der Partie gegen Espanyol weiterführt. Der sonst sture Taktiker kündigte schon an: "Ich werde nicht mit einem System bis in den Tod gehen."

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