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Bundesliga

  • 19. April 2014
  • • 15:30
  • • SGL arena, Augsburg
  • Schiedsrichter: J. Drees
  • • Zuschauer: 30059
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Augsburgs Ragnar Klavan versucht, den Berliner Sami Allagui aufzuhalten

Hertha kann nicht mehr gewinnen

Augsburgs Ragnar Klavan versucht, den Berliner Sami Allagui aufzuhalten

Bongarts

Auch wenn der Gegner nicht gerade überragend spielt, können die Berliner daraus kein Kapital schlagen. Es fehlt ein Treffer, es fehlt ein Sieg. Das ist nun schon länger der Fall.

AugsburgHertha BSC kann einfach nicht mehr gewinnen. Die Hauptstädter kamen in einem schwachen Bundesliga-Spiel trotz eines couragierten und mutigen Auftritts beim FC Augsburg nicht über ein 0:0hinaus und warten damit jetzt schon seit neun Spielen auf einen Erfolg.

Mit dem zweiten Unentschieden in den vergangenen drei Spielen beraubte die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay dessen früheren Arbeitgeber aber wohl der letzten Chance auf einen Platz im Europapokal. Luhukay wurde an alter Wirkungsstätte mit freundlichem Applaus begrüßt - und auch die Leistung seiner Mannschaft dürfte ihm gefallen haben.

Augsburg schwach

30.059 Zuschauer in der Augsburger SGL-Arena sahen jedoch ein von Fehlern und mangelnder Feinabstimmung geprägtes Spiel - das lag allerdings in erster Linie am FCA. Den Schwaben gelang es zu selten, die gut gestaffelte Hertha aus dem Spiel heraus in Verlegenheit zu bringen. Berlin stellte die Räume meist clever zu und erspielte sich gute Gelegenheiten. Doch vor dem Tor fehlte die Kaltschnäuzigkeit - oder ein Goalgetter wie der verletzte Adrian Ramos.

Neben dem Top-Torjäger musste die Hertha kurzfristig auf Kapitän Fabian Lustenberger verzichten. Der Abwehrchef, der nach zweieinhalbmonatiger Verletzungspause sein Comeback hätte geben sollen, verletzte sich beim Aufwärmen erneut. Für ihn rückte John Anthony Brooks ins Team.

Keine Lücken in der Berliner Mauer

Augsburg benötigte fast eine halbe Stunde, ehe es eine Lücke in der Berliner Mauer fand. Alexander Esswein düpierte Johannes van den Berg, der Schlenzer des Außenstürmers strich aber am linken Torpfosten vorbei (27.). Kurz darauf traf Sturmspitze Sascha Mölders das Außennetz; Augsburg reklamierte in dieser Szene vergeblich Handspiel im Strafraum von Sebastian Langkamp.

Ein Freistoß von Tobias Werner, der nach seinem Augenhöhlenbruch mit Maske spielte, verfehlte knapp das Ziel (34.). Auf der Gegenseite hatte Langkamp die beste Berliner Möglichkeit, als er nach einem Freistoß von Tolga Cigerci an die Unterkante der Latte köpfte (11.). Marcel Ndjeng (22., 45.) und Sandro Wagner (30.) scheiterten am guten Augsburger Torwart Marwin Hitz.

Keine Veränderungen durch Wechsel

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich an der Ungenauigkeit der FCA-Angriffe zunächst nichts, weshalb Trainer Markus Weinzierl den müden Werner durch Augsburgs besten Torschützen André Hahn ersetzte (57.). Auch die Offensiven Raul Bobadilla (72. für Mölders) und Dong-Won Ji (78. für Halil Altintop) kamen noch. Doch Berlin ließ nun kaum mehr etwas zu, bestimmte phasenweise sogar das Geschehen gegen immer fahrigere Augsburger.

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