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Bundesliga

  • 27. April 2014
  • • 15:30
  • • SGL arena, Augsburg
  • Schiedsrichter: T. Welz
  • • Zuschauer: 30660
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ENDE
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Auch Rene Adler erwischte nicht seinen besten Tag

Dem Hamburger SV droht mehr denn je der Abstieg

Auch Rene Adler erwischte nicht seinen besten Tag

Bongarts

Nach den Patzern der Konkurrenz hatte der HSV die große Chance auf einen Befreiungsschlag, ließ diese Möglichkeit aber kläglich liegen und bangt mehr denn je um den Klassenerhalt.

Augsburg. Dem Hamburger SV droht nach einer desaströsen Abwehrleistung mehr denn je der erste Abstieg aus der Bundesliga. Trotz zwischenzeitlich deutlicher Überlegenheit und einer Reihe guter Chancen unterlagen die Hanseaten beim konterstarken FC Augsburg mit 1:3 (1:3) und müssen nach wie vor sogar den direkten Absturz in die Zweitklassigkeit fürchten. Noch klammert sich der HSV wenigstens an den Relegationsplatz, das rettende Ufer aber ist wohl nicht mehr zu erreichen.

Als Tabellen-16. geht das Bundesliga-Urgestein mit nur einem Punkt Vorsprung auf den 1. FC Nürnberg und zwei Punkten Vorsprung auf Eintracht Braunschweig in die letzten beiden Spieltage. Vom VfB Stuttgart auf dem 15. Rang trennen den HSV, der von den Patzern der Konkurrenz an diesem Spieltag nicht profitieren konnte, fünf Punkte. Augsburg hat nach dem zweiten Sieg in den letzten acht Spielen noch eine theoretische Chance auf einen Platz in der Europa League.

Der FCA war durch Halil Altintop früh in Führung gegangen (7.), der Türke selbst (32.) sowie Andre Hahn mit einem fulminanten Fernschuss (43.), den sich HSV-Torhüter Rene Adler selbst ins Netz faustete, bauten den Vorsprung aus. Kurz vor der Pause gelang Heiko Westermann (44.), der den Ball nach einem Freistoß von Hakan Calhanoglu mit der Schulter ins FCA-Tor verlängerte, der Ehrentreffer. Nur mit dem Mut der Verzeiflung versuchten die Gäste danach, dem Spiel noch eine Wende zu geben - die Qualität dafür war allerdings erkennbar nicht vorhanden.

Hitz hält Führung fest

Vom frühen Rückstand hatte sich der HSV zunächst nur kurz beeindruckt gezeigt. Auch begünstigt von den nun abwartenden Augsburgern übernahmen die Gäste, die zuletzt am 14. Spieltag einen Auswärtspunkt geholt hatten, die Initiative. In den Spielaufbau schlichen sich aber immer wieder zahlreiche Fehler ein, Flanken flogen ins Nichts. Zu ihren besten Chancen kamen die fahrigen Hamburger in der Regel nach ruhenden Bällen.

Ehe Augsburg seinen zweiten Treffer erzielte, besaß der HSV bei einem Freistoß von Calhanoglu, den FCA-Torhüter Marvin Hitz prächtig parierte (19.), durch Heiko Westermann nach einem Freistoß von Calhanoglu (25.) sowie durch Milan Badelj, der ebenfalls an Hitz scheiterte (31.), drei hervorragende Chancen, das Spiel offen zu gestalten. In der Abwehr allerdings unterliefen der Mannschaft von Trainer Mirko Slomka haarsträubende Fehler.

Augsburg vor dem Tor eiskalt

Augsburg nutzte die erschreckenden Schwächen in der Hamburger Defensive humorlos aus. Beim ersten Treffer durfte der aufgerückte Verteidiger Paul Verhaegh von der rechten Seite unbedrängt flach in die Mitte passen, beim zweiten flankte Hahn ebenso ungehindert von der gleichen Position auf Torschütze Altintop. Und dann patzte auch noch Adler, der die Fäuste beim Weitschuss von Hahn so ungeschickt an den Ball brachte, dass er diesen ins Netz ablenkte.

Hamburg durfte nochmal ein wenig Hoffnung schöpfen, als kurz vor der Pause Westermann nach einem weiten Freistoß des guten Calhanoglu den Ball an Freund und Feind vorbei ins Netz hinter Hitz lenkte. Den Gästen aber fehlten erkennbar die spielerischen Mittel, um Augsburg ernsthaft in Verlegenheit zu bringen, nur bei Hereingaben von Calhanoglu wurde es gefährlich. Die Gastgeber selbst hätten den Vorsprung bei schnellen Gegenstößen sogar noch ausbauen können.

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