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2. Bundesliga

  • 24. Februar 2013
  • • 13:30
  • • Stadion der Freundschaft, Cottbus
  • Schiedsrichter: M. Schmidt
  • • Zuschauer: 6492
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1860 München siegt bei Tabellenführer Braunschweig

1860 München siegt bei Tabellenführer Braunschweig

Bongarts

1860 München punktet weiter und hat nun einen Sieg bei Tabellenführer Braunschweig eingefahren. Beste Voraussetzungen also für Hertha Berlin.

Braunschweig. Eintracht Braunschweig ist auf seinem Marsch in die Fußball-Bundesliga zum ersten Mal seit exakt drei Monaten ins Straucheln geraten und hat die Tür zum Sprung an die Spitze für Hertha Berlin weit aufgemacht. Nach sieben Spielen ohne Niederlage unterlag der Spitzenreiter am 23. Spieltag der 2. Liga trotz einer Führung 1:2 (0:0) gegen 1860 München. Damit können die Berliner die Eintracht am Montag mit einem Sieg im Topspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (20.15 Uhr/Sport1, Sky und Liga total!) erstmals seit dem 2. Spieltag vom Platz an der Sonne verdrängen. Sandhausen verlor 1:3 (1:0) gegen den SC Paderborn. Schlusslicht Regensburg holte beim 1:1 (1:0) bei Energie Cottbus immerhin einen Punkt.

Auch beim 1. FC Köln blicken nach dem 2:0 (1:0) gegen Union Berlin alle Beteiligten mit großer Spannung nach Berlin. Sollte der Tabellenzweite aus der Hauptstadt gegen den Dritten aus der Pfalz gewinnen (FCK-Coach Franco Foda: „Es ist für beide Seiten ein wichtiges Spiel, eine Standortbestimmung - aber entschieden wird am Montag noch nichts in Sachen Aufstieg"), würden die Kölner nur noch drei Punkte hinter dem Relegationsplatz liegen.

„Das wird ein interessantes Spiel", sagte Kölns Trainer Holger Stanislawski mit Blick auf die richtungsweisende Partie im Olympiastadion, die er „ohne Hertha-Schal" entspannt verfolgen wird: „Eigentlich schauen wir gar nicht so sehr auf Kaiserslautern. Die stehen momentan zu Recht da, wo sie stehen. Wir wollen sehen, dass wir konstant punkten."

In den vergangenen Wochen klappte das immer besser. Drei Siege und ein Remis holte der Bundesliga-Absteiger seit der Winterpause. Der Sieg gegen Union am Samstag war das elfte Spiel ohne Niederlage in Folge. Den Boden unter den Füßen will Stanislawski aber trotz der Erfolgsserie nicht verlieren. „Euphorie ist das falsche Wort", sagte der Coach: „Wir drehen doch jetzt nicht durch. Ab März, April, da geht es drum. Oben zieht sich jetzt alles auseinander. Da müssen wir dran bleiben."

Dran geblieben sind die Münchner im Duell der Löwen trotz des Rückstands durch Domi Kumbela (56.). Rob Friend (77.) und Benjamin Lauth (86.) drehten die Partie. Damit kassierte die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht die erste Heim-Niederlage nach 20 Spielen ohne Niederlage. Vor dem Montag-Spiel liegt Braunschweig zwölf Punkte vor dem Relegationsplatz.

Im Tabellenkeller hat Dynamo Dresden derweil die große Chance verpasst, den Abstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen zu verkürzen. Nach dem 1:1 (0:1) am Samstag beim FC Ingolstadt beträgt der Abstand zum Tabellen-15. MSV Duisburg, der ein 2:2 (1:0) beim VfL Bochum holte, weiter drei Punkte. Punktgleich mit Duisburg ist Erzgebirge Aue nach dem 1:1 (1:0) gegen den VfR Aalen.

Die Aalener Verantwortlichen betonten nach der Partie noch einmal, dass sie ihren Trainer Ralph Hasenhüttl nicht für Bundesligist SpVgg Greuther Fürth freigeben wollen. „“Ralph hat ein gültiges Arbeitspapier bis 2014 - und den Vertrag wird er auch erfüllen", sagte Manager Markus Schupp. Hasenhüttl gilt als einer der Top-Kandidaten für die Nachfolge des in Fürth entlassenen Mike Büskens.

Ihre Trainer haben der SV Sandhausen und Jahn Regensburg in der laufenden Saison bereits gewechselt. Gebracht hat es den Kellerkindern am Sonntag nicht viel. Sandhausen verlor 1:3 (1:0) gegen den SC Paderborn. Schlusslicht Regensburg holte beim 1:1 (1:0) bei Energie Cottbus immerhin einen Punkt.

Seinen Sinkflug in Richtung Tabellenkeller hatte der FC St. Pauli bereits am Freitag gestoppt. Die Hamburger setzten sich dank eines Dreierpacks der Meister-Leihgabe Daniel Ginczek mit 3:0 (1:0) gegen den FSV Frankfurt durch. Nach fünf Spielen ohne Sieg beendete der von Borussia Dortmund ausgeliehene Stürmer fast im Alleingang die Talfahrt. „Für mich ist ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen", sagte Matchwinner Ginczek, und entführte den Spielball unter seinem Trikot: „Den gebe ich nicht mehr her, der bekommt einen besonderen Platz."

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