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Bundesliga

  • 8. Dezember 2012
  • • 18:30
  • • Commerzbank-Arena, Frankfurt am Main
  • Schiedsrichter: D. Aytekin
  • • Zuschauer: 51500
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ENDE
1

Der Wahnsinn in Frankfurt: Eintracht siegt 4:1 gegen Werder

Der Wahnsinn in Frankfurt: Eintracht siegt 4:1 gegen Werder

bongarts

Es war das Spitzenspiel des Samstags, zumindest auf dem Papier, doch es war in der ersten Hälfte eine glanzlose Partie. In Halbzeit zwei kam dann ordentlich Tempo rein.

Frankfurt. Die Aufsteiger von Armin Veh überraschten die Bundesliga. Mit einem starken Start in die Saison verzauberten sie Fans und Kritiker, doch zuletzt strauchelte Eintracht Frankfurt. Thomas Schaaf und Werder Bremen hingegen sind nach dem 4:1 über die TSG Hoffenheim im Aufwind. Innerhalb von einer Minute drehten die Hausherren die Partie zu einem 4:1-Erfolg!

Kaum Tempo in der Partie

Deniz Aytekin bescherte in der Vergangenheit beiden Mannschaften kein Glück. Bis auf wenige Ausnahmen siegten weder die Eintracht noch Werder in Spielen unter seiner Leitung. Nichtsdestotrotz pfiff er die Partie pünktlich um 18.30 Uhr an. Im Eisschrank Commerzbank-Arena tauten beide Mannschaften langsam auf, trauten sich noch nicht allzu viel. Nach etwas mehr als zehn gespielten Minuten gab Schwegler, im Mittelfeld mit sehr viel Freiraum, einen sehr gut getimten Ball auf Meier, der kurz vor dem Werder-Tor aber nur über den Kasten schießen konnte.

Im Verlauf der kommenden Minuten schienen die elf Männer auf dem Platz eher Eisstatuen zu gleichen denn lebendigen Kickern. Die Partie wurde nicht schneller, es gab kaum Chancen und die meisten Spielzüge ereigneten sich im Mittelfeld. Diese waren nicht schlecht, aber nicht abgebrüht genug, um auch wirklich zwingend einen Treffer zu setzen. So siechte die erste halbe Stunde so vor sich hin, die Spieler freuten sich wohl auf den heißen Pausentee, über ein Tor konnten sie es zumindest nicht jubeln.



Frankfurt zur Halbzeit mit vier Gelben

In den letzten zehn Minuten von Halbzeit eins kam etwas mehr Leben in das Spiel, Inui zog nach einer Ecke auf das lange Eck, verfehlte nur um Zentimeter. Auf der Gegenseite kam Sokratis nicht richtig an den Ball, der sprang kurz vor Trapp auf, Petersen stahl sich dazwischen und rempelte den Keeper leicht um, drehte sich und zog das Leder ab ins Tor. Der Rempler ist für Schiedsrichter Aytekin jedoch ein Foul, so wird das Tor nicht gezählt. Das einzig wirklich Zählbare zur Pause waren die gelben Karten. Hier führte der Gastgeber klar mit 4:1 Verwarnungen.

Meier, immer wieder Meier

Kaum hatte Denoz Aytekin die Pfeife aus dem Mund genommen, musste er zu Stift und Block greifen. Bastian Oczipka wurde auf der linken Seite in der 48. Minute nicht richtig angegriffen, konnte flanken und auch Alex Meier steht im Strafraum allein, stieg zum Kopfball hoch und erlöste die Eintracht-Fans. Nur wenige Minuten später kam auf der Gegenseite Petersen ebenfalls unbedrängt zum Kopfball und machte den Ausgleich. Eine Flanke flog von Arnautovic, der auf rechts kam, in die Box, zwei Verteidiger griffen nicht richtig ein und Petersen konnte einfach einnicken (54.).



Zwei Tore in 60 Sekunden

Dann lief alles ganz schnell. Aus dem Nichts hämmerte Schwegler das runde Geschoss aus rund 28 Metern in den Kasten von Mielitz (62.), der machtlos war. Kurz bevor sie ins Mark traf senkte sich die Kugel tückisch, nur ganz schwer zu halten für den jungen Tormann. Nach dem in der ersten Halbzeit nichts passierte, kam nun nach 60 Sekunden der nächste Hammer. Occean setzte sich durch, gab den Ball eigentlich sehr unpräzise in den Starfraum, doch Lukas Schmitz rutschte auf dem frostigen Boden unglücklich weg, so kam Aigner ungehindert und sehr frei zum Abschluss.

Inui markiert den Sieg

In den letzten Minuten gab sich Werder zwar nicht auf, doch die Fehler im Aufbauspiel ließen sie nicht zwingend genug vor das Tor der Hausherren kommen. Sie versuchten sich, doch schafften den Anschlusstreffer, um es nich einmal spannend zu machen, nicht mehr. Ganz im Gegenteil in der 90. Minute machte Inui den Sack zu und traf zum 4:1-Endstand. Eintracht schenkte Werder vier Tore ein, nachdem sie am vergangenen Wochenende selbst vier schossen.

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