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Bundesliga

  • 8. Dezember 2012
  • • 18:30
  • • Commerzbank-Arena, Frankfurt am Main
  • Schiedsrichter: D. Aytekin
  • • Zuschauer: 51500
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ENDE
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Frankfurt gegen Bremen: Die Meister der Eigentore

Frankfurt gegen Bremen: Die Meister der Eigentore

Es ist das Topspiel des Spieltages. Die Eintracht aus Frankfurt empfängt Werder Bremen. Die Aufsteiger wollen wieder siegen und die Bremer ihren Lauf fortsetzen.

Frankfurt. Der starke Aufsteiger Eintracht Frankfurt empfängt die norddeutsche Schaaf-Elf von Werder Bremen. Während sich die Bremer zuletzt in Hoffenheim den Frust von der Seele schossen (4:1), strauchelten die Männer von Armin Veh in den vergangenen Wochen.

Wollen in unserem letzten Heimspiel wieder attraktiven Fußball zeigen

Es ist das Topspiel des Samstags, wenn man zumindest der Anstoßzeit glauben mag. Ob es nun wirklich auch eines sei, antwortete Werder-Coach Schaaf auf der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Spiel: Wenn es da so steht, werde ich auch nicht widersprechen.“ Ihm ist aber auch bewusst, dass Frankfurt eine Klasse-Saison spielt. Sie haben viele begeistert, sind sehr frisch aufgetreten, haben dabei offensiv viel bewegt und sehr gute Ergebnisse abgeliefert.“

Die Saison der Hessen war wirklich sehr stark. Als Aufsteiger spielen sie um Europa mit, haben aber zuletzt einige Federn lassen müssen. Dies soll aber vor allem den Verletzungen geschuldet, so Coach Armin Veh. Veh sagte gegenüber der Vereinshomepage zu den Ambitionen seiner Mannschaft für die Partie gegen Werder: „Wir wollen in unserem letzten Heimspiel wieder attraktiven Fußball zeigen, wie wir es in fast allen Spielen zu Hause getan haben, das ist unser Anspruch. Wir werden wohl in ausverkauftem Stadion spielen und deshalb sicher wieder eine super Stimmung haben – bis auf die 12 Minuten und 12 Sekunden. Wir wollen unseren Zuschauern was bieten und punkten.“

Werder-Trainer Thomas Schaaf: Man hat zum Beispiel in Hoffenheim gesehen, wie dominant die Mannschaft auftreten kann

Zambrano und Schwegler wieder zurück - Hunt fehlt weiter

Ein Punktgewinn ist auch nicht unwahrscheinlich, denn Pirmin Schwegler und Carlos Zambrano kehren nach Sperren in die Mannschaft zurück. Heiko Butscher wird in der Innenverteidigung wahrscheinlich den Platz einnehmen, den zuletzt Youngster Marc-Oliver Kempf besetzt hatte, denn der 32-Jährige hat „viel Erfahrung und muss sich auch nicht so viele Gedanken machen, das ist ein Vorteil.“ Im Sturm ist Karim Matmour nach seiner Gelb-Roten Karte gegen Düsseldorf (0:4) gesperrt.

Thomas Schaaf muss weiterhin auf Aaron Hunt verzichten, doch dass sein Ausfall kompensiert werden kann, hat das Team unlängst gegen die TSG Hoffenheim bewiesen, als Marko Arnautovic nahezu im Alleingang den 4:1-Erfolg besiegelte. Nun will „die Mannschaft an die guten Leistungen, die sie jetzt gezeigt hat, anknüpfen und weitere folgen lassen. Man hat zum Beispiel in Hoffenheim gesehen, wie dominant die Mannschaft auftreten kann. Auf der anderen Seite hat sich gezeigt, dass sie auch anfällig sein kann, aber das Positive überwiegt und das wollen wir auch in Frankfurt zeigen“, so der Übungsleiter auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Meister der Eigentore

Für die Gäste aus dem Norden wird die Aufgabe bei den heimstarken Frankfurtern kein Selbstläufer. Nur der FC Bayern München holte mit 19 Punkten mehr Zähler als die Eintracht (17) und gegen keine Mannschaft blieb Werder so oft ohne Gegentor wie gegen die Eintracht (29 Mal). Die „Grün-Weißen“ gewannen mit 16 Siegen aber auch nur beim VfL Bochum öfter als in Frankfurt, wo sie lediglich drei Triumphe weniger feierten. Armin Veh darf also durchaus gewarnt sein, zudem der Erfolg in Hoffenheim der höchste der Saison für die Werderaner ist und die Männer von der Weser mit einem Sieg jene vom Main in der Tabelle überholen könnten. Die SGE ist aber seit nunmehr vier Spielen gegen die Hanseaten ungeschlagen und auch nicht gewillt, diesen Lauf zu ändern.

Eine andere Statistik ist hingegen sehr amüsant, denn keine andere Mannschaft traf öfter als die Eintracht ins eigene Tor (50). Auf Rang zwei rangiert mit nur drei Treffern weniger im Übrigen Werder Bremen.

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Kader
1Kevin TrappTor
5Carlos ZambranoAbwehr
17Heiko ButscherAbwehr
6Bastian OczipkaAbwehr
24Sebastian JungAbwehr
8Takashi InuiMittelfeld
14Alexander MeierMittelfeld
16Stefan AignerMittelfeld
20Sebastian RodeMittelfeld
27Pirmin SchweglerMittelfeld
-Olivier OcceanAngriff
1Oka NikolovTor
11Vadim DemidovAbwehr
27Stefano CelozziAbwehr
7Benjamin KöhlerMittelfeld
13Martin LanigMittelfeld
28Sonny KittelMittelfeld
33Erwin HofferAngriff
Das Duell
Heiko Butscher
Heiko Butscher
Position: Abwehr
Trikotnummer: 17
Spiele Tore GK RK
0 0 0 0
Kann der Routinier seinen Trainer und die Fans überzeugen und die Angriffe von Arnautovic stoppen?
Marko Arnautovic
Marko Arnautovic
Position: Angriff
Trikotnummer: 10
Spiele Tore GK RK
0 0 0 0
Nach seinem Dreierpack gegen Hoffenheim will der Österreicher nachlegen und weiterhin treffen.
Der Tipp
Frankfurt wird mit den Rückkehrern um Zambrano und Schwengler auch wieder im heimischen Stadion stark sein, doch Werder nach dem Schützenfest in Hoffenheim keineswegs straucheln.