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Bundesliga

  • 18. Mai 2013
  • • 15:30
  • • Commerzbank-Arena, Frankfurt am Main
  • Schiedsrichter: F. Zwayer
  • • Zuschauer: 51500
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Eintracht Frankfurt empfängt den VfL Wolfsburg: Matchball für die Eintracht

Eintracht Frankfurt empfängt den VfL Wolfsburg: Matchball für die Eintracht

Martin Rose

Zum Saisonfinale gegen den VfL Wolfsburg fehlt Eintracht Frankfurt nur noch ein Punkt, um aus eigener Kraft die Europapokalteilnahme praktisch sicher zu stellen.

Frankfurt. In der letzten Partie der Saison wird es für die Frankfurter Eintracht noch einmal spannend. Mit mindestens einem Remis gegen den VfL Wolfsburg könnte sich der Aufsteiger für den internationalen Wettbewerb in der kommenden Saison qualifizieren. Für die "Wölfe" geht es nur noch darum, mit einem erfolgreichen Spiel gegen die SGE auf einen einstelligen Tabellenplatz zu springen. Darüber hinaus wollen die Wolfsburger ihre Serie von neun ungeschlagenen Spielen weiter ausbauen und sich mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden.

"Schießt uns nach Europa"

Bei einem Unentschieden im Spiel Freiburg gegen Schalke 04 und einem gleichzeitigen Sieg mit fünf Toren Differenz würden die Adlerträger sogar noch Platz 4 ergattern können. Allerdings sind die "Wölfe" kein Selbstläufer. Denn der VfL ist seit nun neun Spielen ungeschlagen (drei Siege, sechs Remis) - innerhalb einer Saison gab es für die sie nur eine längere derartige Serie: In der Meistersaison 2008/09 blieb man sogar elf Mal in Folge unbesiegt. Außerdem hat die Eintracht von den aktuellen Bundesligisten gegen Wolfsburg die schlechteste Bilanz, selbst gegen den FC Bayern München schnitt man besser ab.

Die SGE'ler wären der elfte Aufsteiger der Bundesliga-Historie, der den Sprung in den Europapokal schaffen würde - letztmals zuvor gelang das übrigens auch der Eintracht, in der Saison 2005/06 (damals über den Pokal).

Veh: "Im Prinzip können wir nur gewinnen"

"Wir wollen es unbedingt schaffen. Aber wenn wir es nicht schaffen, dann haben wir es eben nicht geschafft", so SGE-Trainer Veh gegenüber dem Sport-Nachrichtensender Sky Sport News HD.

Er wolle "keinen künstlichen Druck aufbauen", denn: "Die Mannschaft hat in dieser Saison Tolles geleistet. Etwas Schöneres gibt es eigentlich nicht, dass wir als Aufsteiger am letzten Spieltag die Chance auf die Teilnahme an der Europa League haben. Im Prinzip können wir nur gewinnen", unterstrich der 52-jährige gebürtige Augsburger.

Frankfurt stand in dieser Saison immer unter den ersten sechs Teams der Tabelle. Das weiß auch Eintracht-Vorstandschef Heribert Bruchhagen und will unbedingt nach Europa: "Das wäre ganz besonders bitter. Wir waren jetzt 33 Spieltage unter den ersten Sechs und hätten es verdient, dort zu bleiben", betonte Bruchhagen gegenüber den Bezahlsender Sky.

Hecking: "Keine Spaßveranstaltung"

Veh's Gegenüber, "Wölfe"-Trainer Dieter Hecking, will mit seiner Mannschaft vor der Sommerpause noch einmal Gas geben und fordert dies auch von seinen Spielern: "Das Spiel in Frankfurt wird alles als eine Spaßveranstaltung. Wir möchten unseren guten Trend auch am 34. Spieltag zeigen und uns mit einem Sieg in den Urlaub verabschieden. Ich erwarte von meiner Mannschaft Vollgas und Spielfreude", so der VfL-Trainer auf der obligatorischen Pressekonferenz am Donnerstag.

Vom Rechenspiel der Konkurrenten will auch VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs nichts wissen. Vielmehr will er sich einzig und allein auf die Leistung seiner Mannschaft konzentrieren: "Wir treten nicht an, um irgendjemandem zu helfen oder schaden. Wir wollen für uns uns und den VfL gewinnen."

Meier-Einsatz offen - Madlung und Kjaer fraglich

Auf Seiten der Frankfurter Eintracht könnte der vom VfL Wolfsburg umworbene Pirmin Schwegler nach seiner Verletzungspause wieder in den Kader zurückkehren. Außerdem bangt SGE-Trainer Veh um den Einsatz von Mittelfeld-Regisseur Alexander Meier. Eine Bänderblessur, bei der auch die Kapsel im Knöchel in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist die Ursache. Der Angreifer möchte alles tun, um seiner Mannschaft helfen zu können: "Wenn es irgendwie hinhaut, will ich spielen", sagte der Mittelfeldmann der Bild.

Beim VfL-Kader stehen dagegen hinter Alexander Madlung und Simon Kjaer Fragezeichen: Bis zum jetzigen Zeitpunkt steht nocht nicht fest, ob sie die Reise in die Commerzbank-Arena mit antreten können. Eine Entscheidung darüber fällt bei beiden Innenverteidigern wohl erst nach dem morgigen Abschlusstraining. Ansonsten wird VfL-Trainer Hecking aller Voraussicht nach an der Startformation vom vergangenen Spieltag gegen den BVB (3:3) nicht viel ändern.

Wiedersehen mit alten Bekannten: Glücklos in Wolfsburg, erfolgreich in Frakfurt

Am Samstag gibt es ein Wiedersehen mit zwei der vielen verliehen Profis vom VfL: Marco Russ und Srdjan Lakic. Auch SGE-Trainer Armin Veh hat eine "Wolfs"-Vergangenheit. Er saß im Sommer 2009 auf der VfL-Trainerbank und übernahm die Nachfolge von Meister-Trainer Felix Magath. Alle drei erlebten in Niedersachsen einen Karriereknick: Veh wurde im Januar 2010 nach zehn Pflichtspielen ohne Sieg entlassen, Lakic blieb in seinen 18 Einsätzen für die "Wölfe" torlos und Russ kam in eineinhalb Jahren lediglich auf 24 Spiele.

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