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Bundesliga

  • 17. März 2013
  • • 15:30
  • • Commerzbank-Arena, Frankfurt am Main
  • Schiedsrichter: P. Sippel
  • • Zuschauer: 50600
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ENDE
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Der VfB Stuttgart dreht das Spiel bei Eintracht Frankfurt

Das Duell der Tor- und Ergebnislosen wurde am Sonntagnachmittag zwischen Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart ausgespielt. Stuttgart konnte den Trend brechen.

Frankfurt. Am Sonntagnachmittag empfing Eintracht Frankfurt den VfB Stuttgart. Sowohl das Team von Armin Veh als auch Bruno Labbadia mussten in den vergangenen Wochen auf die großen Dreier verzichten. Die Eintracht wartete bereits seit fünf Spielen auf einen Treffer, Stuttgart konnte zwar in den vergangenen sechs Spielen jeweils ein Tor erzielen, allerdings nur einmal siegen. Im direkten Duell konnte Eintracht Frankfurt den Torfluch brechen, musste sich dennoch geschlagen geben. Das Spiel endete 1:2 durch Tore von Stefan Aigner, Vedad Ibisevic und Georg Niedermeier.

Torbann beendet!

Nach 17 Minuten konnte Aigner in Führung gehen. Aigner wurde gut von Schwegler eingesetzt. Knapp nicht im Abseits musste er nur noch auf Ulreich zugehen, ihn ausgucken und am Keeper vorbei den Ball ins Tor schieben. Nach 521 Minuten konnte die SGE wieder treffen. Zuvor hatte das Spiel keine großen Highlights und erst recht keine Torchancen gesehen. Beide Teams bewegten sich auf Augenhöhe. Stuttgart war bemüht, sich nach dem Rückstand nicht fallen zu lassen. Die besseren Chancen hatte aber Frankfurt. Ein Distanzschuss von Schwegler aus der 27. Minute ist hervorzuheben. Nach toller Kombination kam er aus vollem Sprint zum Abschluss, der Ball rauschte nur knapp am Tor vorbei.

Frankfurt strukturierter

Auch wenn der Ballbesitz einen Hauch mehr bei Stuttgart lag in dieser ersten Hälfte und die Zweikampftatistik in etwa ausgeglichen war, konnte Frankfurt wieder zu bekanntem, gut strukturiertem Spiel zurückfinden und ein gutes Plus an Chancen herbeispielen. In Hälfte eins hatte Stuttgart nur einen ungefährlichen Schuss von sich aus auf das Tor Trapps abgeben können, wenn es heikel wurde, war der Keeper selbst dran Schuld. In den ersten zwanzig Minuten lud er die Gäste zweimal zur Chance ein, als er weit herauslief, obwohl jeweils ein Abwehrspieler am Mann war. Insgesamt war die Führung der Frankfurter zur Pause verdient.



Ausgleich nach der Pause

Ein Elfmeter in der 48. Minute brachte Stuttgart wieder auf Augenhöhe. Schwegler hatte Boka im Strafraum von den Beinen geholt und nicht den Ball gespielt. Ibisevic verwandelte sicher und plötzlich war wieder alles drin. Stuttgart trat weitaus enerrgischer auf und griff früher an, wodurch der Fluss im Spiel der Eintracht massiv gestört wurde. Bis Mitte der zweiten Hälfte konnte kein Team eine klare Torchance herausarbeiten - es war spätestens jetzt ein Spiel, das absolut auf Augenhöhe ablief.

Frankfurt am Drücker - Stuttgart trifft

Zur 70. Minute hin übernahm Frankfurt wieder stärker das Ruder und wurde durch den immer besser aufspielenden Inui auch gefährlicher vorm Tor. In der 69. Minute wurde Maxim eingewechselt, der nur drei Minuten später eine Ecke auf Niedermeier schlug. Der Verteidiger konnte sich ungedeckt im Strafraum bewegen, Trapp blieb nach kurzem Zögern auf der Linie und der Stuttgarter konnte an ihm vorbei ins Netz köpfen. Stuttgart drehte das Spiel in Frankfurt!

Stuttgart siegt in Frankfurt

Trotz mehrerer Offensivwechsel von Armin Veh - Matmour, Lakic und Kittel kamen noch - konnte Eintracht Frankfurt nicht mehr treffen. Zehn Minuten vor Schluss konnten sie insgesamt drei Ecken am Stück nicht nutzen. Stuttgart drückte weiter nach vorn und konnte die Führung bis zum Schluss halten. Frankfurt hatte sich trotz starker Bemühungen in Hälfte zwei keine hundertprozentigen Chancen herausspielen. Einen Aufreger gab es kurz vor Schluss noch: Ulreich fischte Lakic mit der Hand den Ball vom Fuß und brachte den Stürmer dabei zu Fall. Frankfurt frderte einen Elfmeter, Schiri Sippel traf die richtige Entscheidung und gab keinen.

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