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Bundesliga

  • 25. Januar 2014
  • • 18:30
  • • Commerzbank-Arena, Frankfurt am Main
  • Schiedsrichter: J. Drees
  • • Zuschauer: 41600
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Hertha war überlegen, aber Frankfurt machte das Tor

Frankfurt beendet Heimfluch: 1:0 gegen Hertha

Hertha war überlegen, aber Frankfurt machte das Tor

Getty Images

Mit einem glücklichen Erfolg konnte die Eintracht den ersten Liga-Heimsieg der Saison einfahren und damit wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg sichern.

Frankfurt. Mit dem ersten Heimsieg seit 266 Tagen hat Eintracht Frankfurt im Kampf um den Klassenerhalt gleich zu Beginn der Rückrunde ein Lebenszeichen abgegeben. Gegen den starken Aufsteiger Hertha BSC kam das Team von Trainer Armin Veh am Samstagabend zu einem 1:0 (1:0) und kletterte vorübergehend auf Platz 14 der 1. Bundesliga.

Der in der Hinrunde lange verletzte Alexander Meier mit seinem vierten Saisontor (36.) sicherte den ersten Ligaerfolg vor eigenem Publikum seit dem 4. Mai 2013 (3:1 gegen Fortuna Düsseldorf). Für den 52-jährigen Veh war es der erste Bundesliga-Sieg gegen die "alte Dame" im zwölften Anlauf.

Allerdings profitierte die Eintracht bei Meiers Tor von einem völlig unnötigen Abstimmungsfehler der Gäste. Die Hertha musste nach zuletzt drei Siegen einen Rückschlag im Rennen um die internationalen Plätze hinnehmen.

Hertha besser im Spiel

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schienen beide Mannschaften nach dem Anpfiff in Gedanken noch in der Winterpause zu sein. Zahlreiche Abspielfehler und zu komplizierte Laufwege prägten die Anfangsviertelstunde, in der es die Gäste verpassten, aus den Unkonzentriertheiten der Frankfurter Kapital zu schlagen. Mehrfach vertändelte die Offensivabteilung um den von mehreren Klubs umworbenen Torjäger Adrian Ramos selbst die geschenkten zweiten Bälle am Eintracht-Strafraum. Die ersten zumindest halbwegs guten Gelegenheiten vergab Sami Allagui (13. und 15.)

Die Gastgeber, die in der Hinrunde nur im DFB-Pokal und in der Europa League daheim Erfolgserlebnisse feiern konnten, hatten der kompakten Berliner Abwehr kaum etwas entgegenzusetzen. Dabei konnte Veh personell aus dem Vollen schöpfen - bis auf die einzige Spitze Jan Rosenthal standen die gleichen Spieler auf dem Rasen, die in der vergangenen Saison sensationell auf Platz sechs gestürmt waren. Die Neuzugänge Tobias Weis und Alexander Madlung saßen zunächst auf der Bank.

Treffer aus dem Nichts

Hertha-Coach Jos Luhukay hatte sein Team in der Winterpause bislang nur mit Ersatztorwart Rune Jarstein verstärkt und baute auch am Main auf die eingespielte Mannschaft, die sich nach dem Aufstieg im Sommer sofort wieder im Oberhaus etabliert hatte. Einzig Mittelfeldrenner Tolga Cigerci fehlte mit Achillessehnenproblemen, für ihn begann Peter Niemeyer.

Wie aus dem Nichts fiel der für die gut 42.000 Zuschauer erlösende erste Treffer. Nach einem eigentlich ungefährlichen Befreiungsschlag von Marco Russ traten Per Ciljan Skjelbred und Sebastian Langkamp nach dem Motto "Nimm du ihn, ich hab ihn" Luftlöcher - der gestartete Meier schaltete sofort und ließ Hertha-Keeper Thomas Kraft keine Chance.

Kein Elfer für Ramos

Die erst zweite Halbzeitführung der Saison gab den Hausherren aber kaum mehr Sicherheit. Auch nach der Pause kamen zunächst viele Pässe nicht an, Kontergelegenheiten wie für Takashi Inui (51.) wurden leichtfertig verspielt. Allerdings passten sich auch die Gäste wieder dem Niveau an und kamen kaum zu guten Gelegenheiten.

In der Schlussphase wurde den Berlinern dann aber ein klarer Elfmeter verweigert, nachdem Zambrano Ramos in einem Laufduell klar zu Boden gebracht hatte. Weil der Peruaner schon Gelb gesehen hatte, hätte er zudem noch vom Platz fliegen müssen. Der ansonsten eher kleinliche Drees hatte das Einsteigen jedoch übersehen.

In dem schwachen Spiel war Meier stärkster Frankfurter, bei der Hertha verdiente sich der umsichtige Innenverteidiger Fabian Lustenberger die Bestnote.

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