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Bundesliga

  • 17. November 2012
  • • 15:30
  • • Commerzbank-Arena, Frankfurt am Main
  • Schiedsrichter: F. Meyer
  • • Zuschauer: 47700
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Eintracht Frankfurt schickt Augsburg souverän nach Hause

Eintracht Frankfurt schickt Augsburg souverän nach Hause

Bongarts

Nach dem Rückschlag in München reagierte Eintracht Frankfurt vor heimischem Publikum gegen Augsburg in vorbildlicher Manier und sorgte für den nächsten Heimsieg.

Frankfurt/Main. Eintracht Frankfurt hat seine kleine Schwächephase gegen den Tabellenletzten FC Augsburg überwunden und Platz am Samstag drei in der Fußball-Bundesliga behauptet. Nach nur einem Punkt in den letzten drei Begegnungen gewann der Aufsteiger am zwölften Spieltag 4:2 (2:1) und bescherte Trainer Armin Veh damit zugleich einen Erfolg gegen seinen Heimatklub, bei dem er sowohl seine Karriere als Spieler wie auch als Coach begonnen hatte. Für Augsburg und Trainer Markus Weinzierl wird die Situation nach der vierten Niederlage in Folge dagegen immer bedrohlicher.

Augsburgs Stürmer Sascha Mölders, der früher in der zweiten Liga für Eintracht-Stadtrivale FSV Frankfurt gespielt hatte, leitete mit einem Eigentor in der siebten Minute die Niederlage ein. Stefan Aigner (32.) und Alexander Meier (52., 75. Handelfmeter) mit zwei Toren erzielten die weiteren Frankfurter Treffer. Auf der Gegenseite hielten Ja-Cheol Koo vor der Pause und Mölders (64.) die Partie für Augsburg bis eine Viertelstunde vor Schluss offen.

Veh nimmt keine Rücksicht auf seine Augsburger Heimat

Vor 47.700 Zuschauern trafen beide Mannschaften erstmals in einem Pflichtspiel aufeinander. Trotz seiner alten Verbundenheit zu den Augsburgern hatte Veh schon vor dem Spiel angekündigt, keine Rücksicht nehmen zu können: „Wer Probleme damit hat, dass ich mit der Eintracht gegen Augsburg gewinne, der bekommt Probleme mit mir."

Einzelkritik: Meier schießt Frankfurt zum Sieg

Zunächst erhielten die Eintracht und Veh ein Gastgeschenk. Nach einem Freistoß von Kapitän Pirmin Schwegler prallte der Ball vom Pfosten an das Bein von Mölders und von dort ins Tor. Glück hatten die Augsburger in der 14. Minute, dass Schiedsrichter Florian Meyer ein Foul von Ragnar Klavan an Karim Matmour nicht als Notbremse wertete und dem Innenverteidiger nur die Gelbe Karte zeigte.

Platzwunde: Rode genäht

Mit zunehmender Spielzeit wurden die Frankfurter immer stärker. In der 21. Minute konnte Sebastian Langkamp einen Schuss von Alexander Meier noch entschärfen, elf Minuten später rutschte der Augsburger Verteidiger beim Rettungsversuch dann mit dem Ball über die Linie. Kurz vor der Pause nutzten die Augsburger dann eine Überzahl zum Anschlusstreffer. Nach einem Zusammenprall mit Andreas Ottl hatte Sebastian Rode eine Platzwunde über dem rechten Auge erlitten und wurde zum Zeitpunkt des Tores genäht.



Bei der Eintracht rückte der Peruaner Carlos Zambrano nach verheiltem Zehenbruch für Vadim Demidov in die Startelf und verlieh der Innenverteidigung wieder mehr Sicherheit. Ansonsten nahm Veh gegenüber dem 0:2 bei Bayern München keine Änderung vor.

Bei den Augsburgern ersetzte Mohamed Amsif Stammtorhüter Simon Jentzsch, der sich beim 1:3 gegen Borussia Dortmund erneut am Ringfinger der rechten Hand verletzt hat und deshalb für den Rest der Hinrunde ausfallen wird. Im Angriff bekam Mölders nach seinem Treffer zuletzt gegen Dortmund den Vorzug vor Torsten Oehrl.

Augsburg gibt sich erst spät geschlagen

Nach dem Seitenwechsel drängten die Frankfurter auf die Vorentscheidung. Nach guter Vorarbeit von Rode und Aigner stellte Meier den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Trotz klarer Überlegenheit der Eintracht machte Mölders mit seinem Tor auf der Gegenseite die Begegnung noch mal spannend.

Gut eine Viertelstunde vor dem Ende dann die entscheidende Szene: Augsburgs Matthias Ostrzolek sprang der Ball vom Fuß an die Hand, als er eine Frankfurter Hereingabe rutschte. Schiedsrichter Florian Meyer zeigte auf den Elfmeterpunkt und Meier verwandelte eiskalt.

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