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Bundesliga

  • 8. Februar 2014
  • • 15:30
  • • Commerzbank-Arena, Frankfurt am Main
  • Schiedsrichter: M. Schmidt
  • • Zuschauer: 40500
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Frankfurt vergrößert Braunschweiger Sorgen

In Frankfurt hatten die Braunschweiger zu keiner Zeit auch nur den Hauch einer Chance. Die Hessen verschaffen sich im Abstiegskampf weiter Luft.

Frankfurt. Eintracht Frankfurt hat einen weiteren großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht und die Abstiegsängste bei Eintracht Braunschweig weiter vergrößert. Drei Tage vor dem Pokal-Viertelfinale gegen Borussia Dortmund setzten sich die Hessen im Kellerduell der Bundesliga gegen das Tabellenschlusslicht aus Niedersachsen ohne große Probleme mit 3:0 (3:0)durch und feierten damit ihren erst zweiten Heimsieg in dieser Saison.

Während sich die Adler, die seit acht Pflichtspielen in Folge gegen Braunschweig ungeschlagen sind, durch ihren zweiten Sieg in diesem Jahr dem Mittelfeld näherten, rückt der Relegationsplatz für die 2014 noch sieglosen Gäste in immer weitere Ferne. Johannes Flum (7.), Alexander Meier (43.) und Stefan Aigner (44.) machten bereits vor der Pause für die in allen Belangen überlegenen Gastgeber alles klar.

Eine Woche nach der 0:5-Pleite beim Tabellenführer Bayern München zeigte Frankfurt vor 40.500 Zuschauern ein völlig anderes Gesicht und schnürte den Aufsteiger von Beginn an in der eigenen Hälfte ein. nutzte schon früh nach Vorarbeit von Meier eine Unaufmerksamkeit in der Braunschweiger Abwehr zu seinem dritten Saisontor.

Fünf Minuten später verwehrte Schiedsrichter Markus Schmidt aus Karlsruhe den Gastgebern völlig zu Recht das vermeintliche 2:0 durch Aigner, der bei seinem Treffer im Abseits gestanden hatte. In der Folge verhinderte Braunschweigs aufmerksamer Schlussmann Daniel Davari gegen Meier und Sebastian Jung zunächst einen höheren Rückstand.

Bei den Braunschweigern versprühte lediglich Karim Bellarabi einen Hauch von Gefahr, zwingend waren die Aktionen der Leverkusener Leihgabe aber nicht. In der 32. Minute musste Eintracht-Kapitän Pirmin Schwegler verletzungsbedingt durch den gebürtigen Braunschweiger Alexander Madlung ersetzt werden, der kurz nach seiner Einwechslung in seinem 250. Bundesligaeinsatz seinen eigenen Torwart Kevin Trapp mit einer scharf getretenen Rückgabe vor Probleme stellte. In der 40. Minute hatte der zweimalige Nationalspieler das 2:0 auf dem Fuß, verfehlte aber knapp das Ziel.

Anschließend rettete Davari noch einmal gegen Meier, eher dieser seine dritte Chance zu seinem fünften Saisontor nutzte. Nach Zuspiel von Flum, der zur Pause angeschlagen in der Kabine bleiben musste, schloss der Frankfurter Torjäger kaltschnäuzig ab. Als die Gäste noch mit dem Schicksal haderten, nutzte Aigner einen weiteren Blackout in der gelb-blauen Hintermannschaft, die mit Schwindelgefühlen in die Halbzeit ging.

Nach der Pause agierten die Gäste etwas mutiger, waren vor dem Frankfurter Tor aber auch nach der Einwechslung von Stürmer Dominik Kumbela harmlos. Unter dem Strich ließ Frankfurt, das durch Meier und Vaclav Kadlec einen noch höheren Sieg verpasste, dem Tabellenschlusslicht nicht den Hauch einer Chance. Eine Woche nach der respektablen Vorstellung beim 1:2 gegen Frankfurts nächsten Gegner Dortmund spielte die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht über weite Strecken wie ein Absteiger.

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