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Bundesliga

  • 30. November 2014
  • • 17:30
  • • Commerzbank-Arena, Frankfurt am Main
  • Schiedsrichter: P. Gagelmann
  • • Zuschauer: 51500
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ENDE
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Auch in Frankfurt kam der BVB nicht zu Punkten: Sie verloren 0:2

Erstmals Schlusslicht seit sieben Jahren: Tiefer kann der BVB nicht sinken

Auch in Frankfurt kam der BVB nicht zu Punkten: Sie verloren 0:2

Bongarts

Wieder hat es trotz einer guten Leistung nicht gereicht: Borussia Dortmund musste sich auch bei Eintracht Frankfurt geschlagen geben. Die Krise spitzt sich immer mehr zu.

Frankfurt. Götterdämmerung in schwarz-gelb - tiefer kann Borussia Dortmund nicht mehr sinken: Der achtmalige deutsche Meister ist erstmals seit über sieben Jahren (18. August 2007) alleiniges Schlusslicht der Bundesliga. Der Krisenklub verlor am 13. Spieltag sogar bei seinem Lieblingsgegner Eintracht Frankfurt mit 0:2 (0:1). Top-Torjäger Alexander Meier (5.) und Haris Seferovic (78.) nach einem fatalen Missverständnis zwischen den Weltmeistern Matthias Ginter und Roman Weidenfeller sorgten für den Frankfurter Sieg.

Die Dortmunder, die gegen keinen anderen Bundesligisten öfter gewonnen haben (39 Erfolge), holten damit nur einen Sieg aus den zurückliegenden zehn Punktspielen. In der Fremde konnte der Vizemeister seit drei Monaten keinen Dreier mehr einfahren. Zudem kassierte der BVB die erste Niederlage gegen die Eintracht nach fünf Partien.

Dortmunder Patzer schon früh

Die 51.500 Zuschauer in der ausverkauften Frankfurter Arena mussten nicht lange auf die Führung der Gastgeber warten. Meier nutzte den Tiefschlaf der zu weit aufgerückten Dortmunder Innenverteidiger Ginter und Neven Subotic zum seinem achten Saisontor.

Kurz darauf vergab Henrich Mchitarjan zwar die Chance zum Ausgleich (7.), dennoch waren die Dortmunder durch den Rückstand völlig verunsichert. Im Spiel nach vorne ging so gut wie nichts, in der Defensive offenbarten die Gäste immer wieder große Schwächen. Der sichtbar unzufriedene Trainer Jürgen Klopp tigerte unentwegt an der Seitenlinie auf und ab.

Die Anweisungen Klopps halfen nichts. Die Dortmunder, bei denen Marco Reus, Mats Hummels, Sokratis, Ciro Immobile und Jakub Blaszczykowski fehlten, standen neben sich. Die Gastgeber, die auf Kevin Trapp, Constant Djakpa, Carlos Zambrano, Jan Rosenthal und Nelson Valdez verzichten mussten, waren dem zweiten Treffer nahe.

Erst in der 24. Minuten tauchte der BVB wieder gefährlich vor dem Frankfurter Tor auf - dann aber gleich mit einer Doppelchance. Zunächst scheiterte Pierre-Emerick Aubameyang an Eintracht-Torwart Felix Wiedwald, dann traf Kevin Großkreutz den Pfosten.

Dortmund wird stärker

Nach dieser Szene übernahmen die Westfalen das Kommando. Der Ausgleich wollte den Dortmundern, bei denen der angeschlagene Außenverteidiger Lukasz Piszczek durch Stürmer Adrian Ramos ersetzt wurde (38.), vor der Pause aber nicht gelingen. Auf der anderen Seite hatte auch die Eintracht noch die ein oder andere gute Möglichkeit.

Nur wenige Sekunden nach dem Seitenwechsel hätte Marc Stendera die Führung der Hessen fast ausgebaut, sein Schuss wurde gerade noch abgeblockt. Nur drei Minuten später vergab Meier die nächste Frankfurter Großchance (49.). Auf der Gegenseite scheiterte Ramos an Wiedwald (51.).

Danach erhöhte der BVB den Druck, die Eintracht konnte sich kaum noch befreien. Der Treffer für die Dortmunder schien nur eine Frage der Zeit. Die größte Chance hatten aber die Gastgeber. Erneut war es Meier, der per Kopf vergab (66.).

In seiner Not versuchte es Klopp in der 74. Minute mit einem Doppelwechsel. Ilkay Gündogan und Milos Jojic sollten für die Wende sorgen, doch dann köpfte Ginter dem herauseilenden Weidenfeller den Ball vor der Nase weg und Seferovic schob ihn in aller Seelenruhe ein.

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