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Bundesliga

  • 17. August 2013
  • • 15:30
  • • Commerzbank-Arena, Frankfurt am Main
  • Schiedsrichter: P. Gagelmann
  • • Zuschauer: 51500
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ENDE
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Stürzt Eintracht Frankfurt gegen den FC Bayern München ab?

Eintracht Frankfurt muss sich von der 1:6-Packung bei Hertha BSC erholen und hat das Pech, ausgerechnet im Spiel danach auf den FC Bayern München zu treffen.

Frankfurt. Eintracht Frankfurt gehörte in der abgelaufenen Spielzeit zu den positiven Überraschungen, am Ende reichte es für einen Platz im internationalen Geschäft. Was folgte, war die Ernüchterung beim 1:6-Debakel gegen Hertha BSC. Und nun kommt der FC Bayern München.

Die Saison 2012/13 lief fantastisch für die Eintracht und nur die kühnsten Optimisten hatten daran geglaubt, dass es erneut möglich sei, die versammelte Konkurrenz zu düpieren. Dennoch: die Klatsche gegen Hetha BSC war überraschend - nach guten ersten 15 Minuten reihte sich Fehler an Fehler. "Vielleicht haben die Spieler die eigene Stärke überschätzt", so Sportdirektor Bruno Hübner bei fr-online.de.

Durchaus möglich, dass einige Spieler von Eintracht Frankfurt an einen Selbstläufer geglaubt hatten, nachdem es in den letzten beiden Jahren ausnahmslos nach vorne gegangen war und auch mehr Konzentration auf die Auslosung für die Europa League legten, als auf den Gegner. "Ich möchte nicht von Arroganz oder Überheblichkeit sprechen, aber wir hatten nicht diese Gier, die uns ausgezeichnet hat", so Hübner weiter.

Eintracht Frankfurt nun gegen den FC Bayern München

Armin Veh nahm dabei eine Teilschuld auf seine Kappe, nachdem er im zweiten Durchgang das 4-4-2 in ein 4-2-3-1 aus der letzten Saison änderte. Ein Schachzug, der nicht aufging. "Das war nicht gut von mir", bestätigte der Coach, der noch um Außenverteidiger Sebastian Jung bangt: Der 23-Jährige laboriert an einer Adduktorenverhärtung und konnte am Donnerstag nicht mit dem Team trainieren.

Bitter für Frankfurt, dass es nun gegen den FC Bayern München geht, der sich zwar beim 3:1 gegen Gladbach auch nicht mit Ruhm bekleckerte, dennoch ein ganz anderes Kaliber ist. Bei den Münchnern fehlte es an der Abstimmung, die Räume wurden nicht gut zugestellt und das Umschaltspiel lahmte.

Das war nicht anders zu erwarten gewesen, da Pep Guardiola ein anderes System als sein Vorgänger spielen lässt und die Spieler dies erst verinnerlichen müssen. So gab es leise Kritik an den Umstellungen und es ist möglich, dass Guardiola gegen die Eintracht wieder mit einer Doppelsechs aufwarten wird.

Ändert Guardiola das System?

"Wir können gut spielen mit einem Sechser, aber auch mit zwei Sechsern. Mit einem Sechser gefällt es mir besser, aber ich muss mich auch den Spielern anpassen und vielleicht das System ändern", so der Coach auf t-online.de. Gegen Gladbach reichte dabei noch die individuelle Klasse eines Franck Ribery, um Systemschwächen zu kompensieren.

Nach seinem Einsatz in einem Testspiel - mit zwei Treffern - kann auch Mario Götze bald wieder mitwirken und Armin Veh ist sich darüber bewusst, dass sein Team gegen stark besetzte Bayern einen Gang hochschalten muss. Die Fehler wurden analysiert und der Coach hofft auf eine Steigerung. Denn: "Wenn wir so spielen wie am Samstag, kriegen wir zehn Stück."

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Spieler im Fokus

K. Trapp

Position: Torhüter

Spiele: 5

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Spiele gegen den FC Bayern sind immer Chancen für den Torhüter des Gegners. Um Kevin Trapps Fähigkeiten weiß man, auch wenn sie nach seiner Verletzung im März ein wenig in Vergessenheit gerieten, und nach dem 1:6 letzte Woche erst recht. Doch Trapp kann in diesem Match ganz groß aufspielen.

B. Schweinsteiger

Position: Mittelfeldspieler

Spiele: 0

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Wie wird er die Lücke zwischen Viererkette und Offensive diesmal ausfüllen? Gegen Mönchengladbach war BS31 oftmals zu offensiv und öffnete damit Lücken, die die Borussen durchaus zu bespielen wussten, auch wenn der letzte Schuss meist zu lange auf sich warten ließ. Kann Schweinsteiger sich diesmal offensiv mehr zurücknehmen und seine Teamkollegen machen lassen?

Redaktionstipp

Natürlich sind Tipps, die den FC Bayern favorisieren, immer leicht abgegeben. Doch nach der Vorstellung der Hessen gegen Hertha BSC dürfte man wohl jeden, der gegen einen Sieg der Bayern tippt, entweder als Risiko-Liebhaber oder als fußballunwissend bezeichnen. Wenn Guardiola den Systemwechsel zurück auf das 4-2-3-1 vollzieht, wie er es bereits in den Raum gestellt hat, dann dürfte Frankfurt noch weniger zu lachen haben als im 4-1-4-1, das Guardiola bisher trainieren ließ.

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Direktes Duell

Eintracht Frankfurt

Bayern München

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Top 3 Tipps

Eintracht Frankfurt FRA
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0 - 4
FC Bayern München BAY
Eintracht Frankfurt FRA
1 - 4
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