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Bundesliga

  • 27. November 2012
  • • 20:00
  • • Commerzbank-Arena, Frankfurt am Main
  • Schiedsrichter: W. Stark
  • • Zuschauer: 47800
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Tuchels Jungs überraschen Frankfurt - Mainz siegt 3:1 bei der Eintracht

Tuchels Jungs überraschen Frankfurt - Mainz siegt 3:1 bei der Eintracht

Bongarts

Der 1. FSV Mainz 05 sorgte für eine kleine Überraschung und siegte mit 3:1 bei Überraschungsteam Eintracht Frankfurt. Ivanschitz, Parker und Noveski sorgten für den Sieg.

Frankfurt am Main. In der Börsenmetropole Frankfurt stand am heutigen Abend das Rheinhessen-Derby zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FSV Mainz 05 an. Während die Frankfurt weiter für Furore in der Bundesliga sorgen wollten, galt für die Nullfünfer nur, sich auch weiterhin aus dem Abstiegskampf rauszuhalten. Und am Ende hatten die Gäste tatsächlich die Nase vorn und siegten verdient mit 3:1.

Kempf und Parker starten

In beiden Startformationen gab es jeweils eine überraschende Personalentscheidung. Bei der Eintracht startete der 17-jährige Marc-Oliver Kempf in der Innenverteidigung und ersetzte den gesperrten Bamba Anderson. Mainz-Trainer Thomas Tuchel setzte indes auf den 19-jährigen Shawn Parker in der Offensive.

Mainz beginnt stark

Die Gäste aus Mainz zeigten, dass sie sich nicht verstecken wollten und begannen überraschend druckvoll. Andreas Ivanschitz probierte sch mit zwei ersten Schüssen aus der Distanz (3./9.), hatte jedoch noch kein Glück. Bei den Frankfurtern ging in den ersten Minuten nicht viel. Meier, Inui und Co. agierten in vielen Szenen zu umständlich und kamen kaum zu Möglichkeiten.

Ivanschitz mit rechts ins Glück

Wie es funktioniert, zeigte dann abermals Andreas Ivanschitz. Nach einer feinen Hereingabe des jungen Shawn Parker, setzte Ivanschitz mit seinem rechten Fuß zum Schuss an. Der Ball schlug ins lange Eck ein - Mainz führte (18.). Die Eintracht wirkte etwas geschockt und kam vor der Pause kaum noch zu nennenswerten Möglichkeiten. Die beste hatte ausgerechnet ein Mainzer. Nach einer Rode-Flanke stellte Bo Svensson seinen eigenen Schlussmann auf die Probe. Wetklo verhinderte jedoch mit einem starken Reflex ein Eigentor (20.).

Parker erhöht

Und weil Frankfurt vorne kaum Akzente setzten konnte, legte Mainz einfach nochmal nach. Nach einem schönen Zuspiel von Eugen Polanski, gewann Parker das Laufduell mit Kempf und schoss flach zum 2:0 ein (42.). Zur Pause eine völlig verdiente Führung für disziplinierte Mainzer.



Noveski beweist Köpfchen

Der zweite Durchgang begann spektakulär. Erst donnerte Shawn Parker den Ball an die Latte (48.), dann hatte Eugen Polanski Glück, dass er nach einem herben Einsteigen gegen Zambrano nur mit Gelb verwarnt wurde (50.). Und wieder nur drei Minuten später legte Mainz dann doch nach. Nach einer Ecke von Müller, köpfte Innenverteidiger Nikolce Noveski völlig unbedrängt zum 3:0 ein (53.).

Szalai kann's auch in die andere Richtung

Die Entscheidung? Von wegen! Die Antwort der Eintracht ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer Flanke von Inui, verlängerte ausgerechnet Mainz' Torjäger Adam Szalai das Leder unglücklich ins eigene Tor - der Anschluss war also prompt geschafft (55.). Der Versuch, das 2:3 schnell nachzulegen scheiterte dann aber vor allem an Christian Wetklo, der das Mainzer Tor nach anfänglichen Problemen nun sicher hütete.

Nichts mehr von Meier und Inui

Nach diesem spektakulären Beginn des zweiten Durchgangs, verflachte das Spielgeschehen in der Folgezeit immer mehr. Eintracht Frankfurt fand kaum noch Mittel, um dem Tor von Christian Wetklo ernsthaft nahe zu kommen. Kopfballversuche von Alex Meier wurden regelmäßig locker abgefangen und auch der Japaner Takashi Inui konnte keine Glanzpunkte mehr setzen. Für den unrühmlichen Schlusspunkt sorgte Julian Baumgartlinger, der nach einem wiederholten Foulspiel gegen Kempf, mit Gelb-Rot vom Platz musste (88.). So blieb es am Ende beim 3:1 für die Mainzer, die damit einen „Big Point“ im Kampf um den Klassenerhalt einfuhren.

Am Wochenende geht es weiter

Bereits am kommenden Wochenende geht es für beide Teams weiter. Mainz trifft am Samstag auf Hannover 96, Frankfurt muss bereits am Freitag zum Gastspiel bei Fortuna Düsseldorf antreten.


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