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2. Bundesliga

  • 28. März 2013
  • • 20:30
  • • Eintracht-Stadion, Braunschweig
  • Schiedsrichter: K. Kircher
  • • Zuschauer: 21175
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ENDE
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Dynamo Dresden geschlagen: Eintracht Braunschweig mit Big Point an die Spitze

Dynamo Dresden geschlagen: Eintracht Braunschweig mit Big Point an die Spitze

Getty Images

Nach einem 2:1 gegen Dynamo Dresden ist Eintracht Braunschweig vorerst wieder Tabellenführer der 2. Liga. Dresden bleibt im Tabellenkeller auf dem Relegationsrang.

Braunschweig. Eintracht Braunschweig hat im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga mit einem Big Point zumindest für gut 40 Stunden die Tabellenführung von Hertha BSC zurückerobert. Die Niedersachsen drehten gegen Abstiegskandidat Dynamo Dresden einen 0:1-Rückstand noch in einen 2:1 (1:1)-Sieg und beendeten damit ihre Serie von zuletzt drei Heimspielen ohne Erfolg. Dresden hingegen hängt durch die Niederlage auf dem Relegationsplatz weiter im Tabellenkeller fest und könnte Ostern sogar auf einen Abstiegsrang zurückfallen.

In der spannenden Partie vor 21.175 Zuschauern ging Dresden durch Idir Ouali früh in Führung (8.). Ermin Bicakcic (31.) und Torjäger Domi Kumbela (53.) stellten allerdings Braunschweigs Erfolg noch sicher.

Noch „kein Grund zu feiern“ für Braunschweig

Braunschweigs Trainer Thorsten Lieberknecht machte aus seiner Erleichterung über den Erfolg kein Hehl: „Nach einem solchen Spiel findet das Auslaufen erst am Mittag statt, damit wir noch durch Braunschweig ziehen können“, sagte der Coach. Grund zum Feiern der weiter gestiegenen Aufstiegswahrscheinlichkeit sah der Coach allerdings nur bedingt: „Die meisten unserer Gegner kämpfen um ihre Existenz, da wird einem nichts geschenkt, das haben wir auch gegen Dresden gesehen. Aber entscheidend ist natürlich unser nächstes Spiel bei Hertha.“

Lieberknechts Kollege Peter Pacult haderte unterdessen mit dem Spielverlauf: „Was mir jetzt gerade durch den Kopf geht, ist nicht druckreif. Wir kommen gut ins Spiel und machen dann den Gegner immer wieder stark. Die Mannschaft belohnt sich leider nicht für ihren Aufwand.“

Siegtreffer aus dem Gewühl

Braunschweig fehlte von Beginn an die Leichtigkeit, die Gäste setzten die Gastgeber früh unter Druck. Nach einer abgewehrten Flanke narrte Ouali zwei Braunschweiger Verteidiger und traf aus elf Metern. Lieberknecht sah auch danach zunächst wenig Erbauliches von seiner Mannschaft, ein Treffer von Kumbela wurde wegen Abseits zurückgepfiffen (18.). Nach einem Eckball nutzte später der kurz zuvor verwarnte Bicakcic das Durcheinander im Dresdener Strafraum und schob aus kurzer Distanz ein.

Braunschweig kam hellwach aus der Kabine, Dresden fand kaum ein Mittel gegen die Kombinationen der Gastgeber. Nach einem feinen Doppelpass mit Orhan Ademi erzielte Kumbela sein 17. Saisontor. Pacults Team steckte jedoch nicht auf und kam in den Schlussminuten immer wieder gefährlich vor das Tor der Gastgeber, blieb allerdings ohne weiteren Torerfolg.

Auf Seiten der Braunschweiger überzeugten Kumbela und Boland, bei den Gästen gefielen Ouali und Bregerie.

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