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Bundesliga

  • 21. Dezember 2013
  • • 15:30
  • • Eintracht-Stadion, Braunschweig
  • Schiedsrichter: G. Winkmann
  • • Zuschauer: 21600
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Dreier gegen Hoffenheim: Braunschweig schöpft wieder Hoffnung

Eintracht Braunschwieg kann sich den Festtagsbraten so richtig schmecken lassen. Gegen Hoffenheim siegten zum Abschluss der Bundesliga mit viel Einsatz.

Braunschweig. Mit neuer Hoffnung in die Winterpause: Eintracht Braunschweig hat sich im Kampf um den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben. Nach einer couragierten Leistung setzten sich die Niedersachsen zum Hinrundenabschluss der Bundesliga gegen die TSG 1899 Hoffenheim verdient mit 1:0 (1:0) durch und verließen zumindest bis Samstagabend den letzten Tabellenplatz.

Torsten Oehrl verwandelte vor 21.600 Zuschauern in der 29. Minute nach einem Foul von Sven Schipplock an Ermin Bicakcic den fälligen Elfmeter zum Treffer des Tages für die ersatzgeschwächten Platzherren, die zuletzt vier Niederlagen in Folge kassiert hatten. Der Stürmer hatte bereits in der 15. Minute den Ball über die Torlinie bugsiert, der Treffer wurde jedoch fälschlicherweise wegen Abseits nicht anerkannt. Braunschweigs Timo Perthel sah in der 82. Minute die Gelb-Rote Karte.

Gastgeber von Beginn an gefährlich

Speziell in der Auftaktphase erarbeiteten sich die Gastgeber gleich drei gute Einschussmöglichkeiten. Die größte Chance vergab dabei Orhan Ademi, der in der 16. Minute freistehend an TSG-Torhüter Jens Grahl scheiterte. 120 Sekunden zuvor schoss der Mittelfeldspieler knapp über die Querlatte. Ein Heber von Omar Elabdellaoui verfehlte in der 13. Minute knapp sein Ziel.

Hoffenheims Trainer Markus Gisdol reagierte auf die Unsicherheiten seiner Hintermannschaft und ersetzte schon in der 22. Minute Jeremy Toljan durch Sejad Salihovic. Dessen Einwechslung hätte sich schon 60 Sekunden später bezahlt machen können, doch der Bosnien traf mit einem Distanzschuss nur den rechten Außenpfosten.



Nach der Pause immer unansehnlicher

Nach dem Seitenwechsel wurde die ohnehin nur mäßige Partie immer zerfahrener und unansehnlicher. Binnen sechs Minuten verpasste Ademi zweimal die Vorentscheidung, als er in der 47. Minute an Grahl scheiterte und in der 53. Minute nur das Außennetz traf.

Nach einer Stunde übernahm das Gisdol-Team mehr und mehr die Spielkontrolle, konnte daraus aber zunächst kein Kapital schlagen. Der Neuling zahlte dem kräftezehrenden Laufspiel der ersten 45 Minuten Tribut und konzentrierte sich fast vollständig auf die Defensivarbeit.

Der kämpferisch herausragende Kapitän Deniz Dogan und Torschütze Oehrl waren die stärkten Akteure in der Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht. Nur Keeper Grahl und phasenweise Spielführer Andreas Beck verdienten sich bei den Hoffenheimern eine gute Note.

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