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Bundesliga

  • 8. Dezember 2013
  • • 17:30
  • • Eintracht-Stadion, Braunschweig
  • Schiedsrichter: T. Kinhöfer
  • • Zuschauer: 23100
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2:0 - Hertha BSC gewinnt Aufsteiger-Duell in Braunschweig

Hertha BSC kann zum zweiten Mal in Folge auswärts punkten. Gegen zahme Löwen reichten zwei gezielte Nadelstiche zum Sieg. Der umstrittene Ronny lieferte eine starke Partie ab.

Braunschweig. Ein Kopfballtor von Adrian Ramos hat das Duell der Aufsteiger in der Fußball-Bundesliga zwischen Eintracht Braunschweig und Hertha BSC zugunsten der Berliner entschieden. Vor allem dank des achten Saisontreffers des Torjägers in der 20. Minute setzte sich die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay nicht unverdient mit 2:0 (1:0) bei den Niedersachen durch und verbesserte sich vom neunten auf den siebten Tabellenplatz. Tolga Cigerci schloss zudem einen mustergültigen Konter der Gäste mit seinem ersten Bundesliga-Tor ab (80.).

Die Niedersachsen hingegen sind weiter im Besitz der Roten Laterne und verpassten die Chance, den Drei-Punkte-Rückstand auf den rettenden 15. Tabellenplatz zu verkürzen. Zudem warten sie nun schon bereits seit 370 Minuten auf einen eigenen Torerfolg. Beim zweiten Gegentor sah auch noch Timo Perthel nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte (81.).

Dabei hatten die Platzherren vor 23.100 Zuschauern im ausverkauften Eintracht-Stadion eindeutig den besseren Start hingelegt. Bei drei guten Einschussmöglichkeiten zwischen der 8. und 14. Minute benötigte die Hertha eine gute Portion Glück, um nicht in Rückstand zu geraten.

Nach einer guten Viertelstunde aber änderte sich das Bild. Die Berliner agierten nun zielstrebiger und standen schon in der 17. Minute dicht vor ihrem ersten Torerfolg, doch Cigerci traf nur die Latte. 180 Sekunden später machte es Ramos besser, es war das erste Erfolgserlebnis für Hertha BSC nach 207 torlosen Minuten.

Berlin mit technischer Überlegenheit

Nach dem Seitenwechsel spielten die Berliner ihre technische Überlegenheit mehr und mehr aus, drei Minuten nach Wiederbeginn verpasste Ramos aus kurzer Distanz die Vorentscheidung. Die Gastgeber warfen ihre Kampfkraft in die Waagschale, ihnen fehlten aber die Mittel, klare Einschussmöglichkeiten herauszuspielen.

In der 67. Minute kam bei den Braunschweigern Torjäger Domi Kumbela als zusätzliche Angriffsspitze auf den Platz. Doch auch diese Maßnahme zeitigte keinen entscheidenden Erfolg.

Unangenehm fielen nicht zum ersten Mal in dieser Saison die 2500 mitgereisten Berliner Fans auf. Pünktlich zum Spielbeginn zündeten sie ein halbes Dutzend Bengalos. Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer aus Herne musste die Partie unterbrechen, bis sich die Nebelschwaden aus der Arena weitgehend verzogen hatten.

Im Team von Coach Torsten Lieberknecht verdienten sich der agile Orhan Ademi sowie die Leverkusen-Leihgabe Karim Bellarabi gute Noten. Neben dem Torschützen Ramos überzeugte bei den Berlinern der kampfstarke Cigerci.

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