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Bundesliga

  • 25. August 2013
  • • 15:30
  • • Eintracht-Stadion, Braunschweig
  • Schiedsrichter: W. Stark
  • • Zuschauer: 22900
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Eintracht Frankfurt zu clever für harmlose Braunschweiger

Eintracht Frankfurt holt bei Eintracht Braunschweig die ersten Zähler der Saison. Die Hausherren bleiben weiterhin ohne jeden Zähler im Tabellenkeller.

Braunschweig. Eintracht Frankfurt hat in der Bundesliga den totalen Fehlstart verhindert und den ersten Sieg der Saison eingefahren. Dank des Doppelschlags von Alexander Meier (52.) und Stefan Aigner (62.) gewann die Mannschaft von Trainer Armin Veh am dritten Spieltag bei Aufsteiger Eintracht Braunschweig völlig verdient mit 2:0 (0:0) und verbesserte sich auf Rang elf der Tabelle.

Den Hessen reichte drei Tage nach dem kräftezehrenden Trip nach Aserbaidschan zur Europa-League-Qualifikation bei FK Agdam Qarabag (2:0) eine mäßige Leistung für die ersten Saisonpunkte. Meier leitete den Sieg gegen seinen "Lieblingsgegner" ein und traf im vierten Pflichtspiel in Serie gegen Braunschweig. Aigner nutzte einen schweren Patzer von Omar Elabdellaoui und machte alles klar gegen harmlose Braunschweiger.

Braunschweig wartet nun schon seit 1985 auf einen Sieg in der Bundesliga

Die Löwen müssen nach ihrer Bundesliga-Rückkehr weiter auf ihre ersten Zähler warten und haben mit drei Niederlagen in Folge im Kampf um den Klassenerhalt den denkbar schlechtesten Start erwischt. Der letzte Braunschweiger Bundesliga-Sieg datiert vom 1. Juni 1985 - damals gewann der deutsche Meister von 1967 mit 2:1 bei Bayer Uerdingen und stieg kurz darauf ab. Nach der erneuten Niederlage und einer ganz schwachen Vorstellung ist die Euphorie nach dem Wiederaufstieg in Braunschweig erst einmal verflogen.

Die Eintracht-Fans unter den 22.900 Zuschauern im ausverkauften Braunschweiger Stadion hatten noch dem Einsatz von Rückkehrer Karim Bellarabi (von Bayer Leverkusen ausgeliehen) und Top-Stürmer Domi Kumbela (nach Sehnenverletzung im Oberschenkel wieder fit) entgegengefiebert - doch beide Hoffnungsträger saßen zunächst nur auf der Bank und wurden erst in der zweiten Hälfte eingewechselt. Dagegen feierte Frankfurts neuer Angreifer Vaclav Kadlec vom Start weg sein Bundesliga-Debüt und deutete seine Klasse an.



Euro-Trip den Frankfurtern nicht anzusehen

Den Frankfurtern waren die Strapazen des Europa-League-Abenteuers am Donnerstag zunächst nicht anzumerken - vom Anpfiff an setzten die Hessen Braunschweig unter Druck. Die Löwen waren allerdings über weite Strecken auch alles andere als bissig, offenbarten technische Mängel und spielten der Eintracht vor allem durch viele Fehlpässe im Spielaufbau in die Karten. Dem Aufsteiger war die Verunsicherung nach den Negativerlebnissen in den ersten beiden Spielen deutlich anzusehen.

Und so hatte Frankfurt die ersten Chancen der Partie. Doch Takashi Inui (6. und 11.), Sebastian Rode (11.) sowie Alexander Meier (23.) vergaben aus aussichtsreicher Position. Braunschweig hatte seinen Anhängern außer großer Leidenschaft in der Defensive kaum etwas zu bieten. Erst in der 30. Minute arbeitete sich der Aufsteiger erstmals vor das Tor von Kevin Trapp - doch Mirko Bolands Schuss aus rund 25 Metern sorgte für keine Gefahr.

Braunschweig nach der Pause bemühter

Nach der Pause war Braunschweig sichtlich bemüht, mehr Struktur ins Spiel nach vorne zu bringen. Doch die Niedersachsen blieben in ihren Möglichkeiten arg limitiert. Und Frankfurt nutzte dagegen endlich seine Chancen. Braunschweig-Spezialist Meier verwertete bei seinem Treffer eine Flanke mustergültig, hatte aber auch ein bisschen Glück, dass sein Schuss von Ermin Bikakcic ins kruze Eck abgefälscht wurde.

Nach dem Gegentreffer reagierte Lieberknecht und brachte Publikumsliebling Bellarabi für den blassen Kapitän Dennis Kruppke. Braunschweig versuchte noch einmal alles - doch Frankfurt blieb das cleverere Team. Aigner war nach einem schlampigen Querpass von Elabdellaoui hellwach und musste nur noch gegen den chancenlosen Daniel Davari einschieben. Kurz vor Schluss traf Simeon Jackson für die Eintracht noch den Querbalken.

Braunschweig hatte seinen Besten noch in Bicakcic, bei Frankfurt überzeugten Meier und Johannes Flum.

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