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UEFA Champions League

  • 21. August 2013
  • • 20:45
  • • Stadion Maksimir, Zagreb
  • Schiedsrichter: H. Webb
  • • Zuschauer: 21729
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Mohammad Salah traf für den FC Basel

Playoffs der Champions League: Basel und Wien so gut wie durch, Bukarest muss zittern

Mohammad Salah traf für den FC Basel

gettyimages

Die Schweizer siegen in Bulgarien und haben beste Chancen auf den Einzug in die CL-Gruppenphase. Zagreb steht gegen Wien vor dem Aus, für Steaua Bukarest ist alles offen.

Zagreb. Der FC Basel hat auf dem Weg zur Champions-League-Gruppenphase beim bulgarischen Klub Ludogorez Razgrad einen wichtigen Schritt gemacht. Auch Austria Wien gelang dieser mit einem 2:0 bei Dinamo Zagreb, während Steaua Bukarest gegen Legia Warschau nur 1:1 spielte.

Ludogorez Razgrad - FC Basel 2:4 (1:1)

Tore: 0:1 Salah (12.), 1:1 Marcelinho (23.), 2:1 Stoyanov (50.), 2:2 Salah (59.), 3:2 Sio (64.) 4:2 Schär (84./Foulelfmeter)

Rote Karte: Junior Caicara (83.)

In der Arena Ludogorez des bulgarischen Erstligisten übernahmen die Schweizer schnell die Kontrolle. Basel setzte Razgrad früh in der gegnerischen Hälfte fest. Nach einem langen Ball von Fabian Frei drosch Mohamed Salah den Ball aus spitzem Winkel zur Führung ins Tor (12.). Danach zog sich Basel jedoch zurück, was Razgrad ausnutzte.

Nach einem hohen Pass von Roman Bezjak überlupfte der 28-jährige Marcelinho  den heranstürmenden Torwart Yann Sommer zum 1:1 (23.). Bis zur Pause spielte Basel danach geduldig. Das Team von Trainer Murat Yakin ließ sich nach dem Seitenwechsel jedoch am eigenen Strafraum einschnüren. Marcelinho schlug nach einer Flanke mit einem Luftloch über den Ball, am zweiten Pfosten netzte Ivan Stoyanov aber zum 2:1 ein (50.).

Basel befreite sich anschließend und Salah egalisierte den Spielstand nach einem langen Pass von Marcelo Diaz (59.). Nur fünf Minuten später bediente Valentin Stocker den durchstartenden Giovanni Sio, der Stoyanov abgebrüht überwand. Die große Chance zum erneuten Ausgleich verpasste Marcelinho, der den Ball nach einem Freistoß neben das Tor köpfte (70.). Basel lauerte derweil auf Kontergelegenheiten. Junior Caicara flog in der 83. Minute nach einer Notbremse vom Platz, den fälligen Strafstoß verwandelte Fabian Schär zum 4:2-Endstand (84.).

Dinamo Zagreb - Austria Wien 0:2 (0:0)

Tore: 0:1 Marin Leovac (68. Minute), 0:2 Marko Stankovic (75.)

Besondere Vorkommnis: Rote Karte Ante Rukavina (Dinamo Zagreb, 71.)

Austria Wien hat sich mit einem 2:0-Sieg im Playoff-Hinspiel der Champions League bei Dinamo Zagreb eine hervorragende Ausgangsposition erarbeitet, die Gruppenphase zu erreichen.

Dinamo begann die Partie mit Schwung scheiterte aber durch einen Kopfball von El Arbi Hillal Soudani an Torwart Heinz Lindner. Danach gelang beiden Teams lange Zeit nichts mehr, bis Zagreb kuz vor der Pause noch einmal den Druck erhöhte, aber durch Junior Fernandes und Ivo Pinto wiederum an Lindner scheiterte.

Nach der Halbzeit kam dann die große Zeit von Austria Wien. Erst war es Marin Leovac, der die Gäste in der 68. Minute in Führung brachte. Dann sah Zagrebs Ante Rukavina, den Bundesliga-Fans noch aus seiner Zeit bei Borussia Dortmund und 1860 München bestens bekannt, nur 20 Sekunden nach seiner Einwechslung glatt rot (71.) und schließlich machte Marko Stankovic mit dem zweiten Treffer (75.) alles klar für die Austria. Dinamo versuchte in den Schlussminuten noch einmal, dem Gegner mit überhartem Einsteigen den Schneid abzukaufen, aber es blieb beim 0:2 für die Österreicher.

Steaua Bukarest - Legia Warschau 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Piovaccari (34.), 1:1 Kosecki (53.)

Schon früh erspielte sich Steaua Bukarest im heimischen Ghencea-Stadion die erste Großchance.  Mittelfeldspieler Nicolae Stanciu steckte in der 12. Minute den Ball mittig vor dem Strafraum zu Federico Piovaccari durch. Der Stürmer scheiterte aber am herausstürmenden Warschauer Torwart Dusan Kuciak. Steaua nutzte die eigene Härte zur Dominanz, Stanciu scheiterte jedoch mit einem sehenswerten Schuss ebenfalls an Kuciak (24.).

Piovaccari erlöste die Rumänen schließlich. Der Italiener ging steil und wurde von Alexandru Bourceanu mit einem hohen Pass bedient. Den aufspringenden Ball beförderte er mit dem Innenrist über Kuciak zur verdienten Führung ins Tor (34.). Legias Linksverteidiger Jakub Wawrzyniak scheiterte in der 44. Minute mit der einzig nennenswerten Chance per Kopf an Torwart Ciprian Tatarusanu.

Kurz nach der Halbzeit erspielten sich die Polen ihre erste Chance aus dem Spiel. Nach einer flachen Hereingabe von Miroslav Radovic von rechts drückte Jakub Kosecki das Leder zum Ausgleich über die Linie (53.). Eine Minute später zappelte der Ball schon wieder im Netz. Allerdings stand Kosecki nun im Abseits, weshalb das Tor zu Recht aberkannt wurde. Danach drehte Steaua wieder auf und erspielte sich massig Chancen. Schlussmann Kuciak wehrte jedoch sämtliche Schüsse aufs Tor ab.

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