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WM-Qualifikation Europa

  • 26. März 2013
  • • 20:45
  • • Grundig-Stadion, Nürnberg
  • Schiedsrichter: H. Özkahya
  • • Zuschauer: 43520
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ENDE
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WM-Qualifikation: Deutschland siegt souverän gegen Kasachstan dank Dortmunder Kollektiv

WM-Qualifikation: Deutschland siegt souverän gegen Kasachstan dank Dortmunder Kollektiv

Getty Images

Auch im Rückspiel gegen Kasachstan sorgte die deutsche Nationalmannschaft für einen souveränen Sieg. Das Dortmunder Kollektiv um Reus, Götze und Gündogan erzielte alle Tore.

Nürnberg. Die deutsche Nationalmannschaft siegt auch im Rückspiel gegen Kasachstan. Nach dem 4:1 hat die Mannschaft von Joachim Löw in der Gruppe C der WM-Qualifikation nun schon acht Punkte Vorsprung auf Schweden.

Gündogan und Götze treffen nur Aluminium

In der Anfangsphase präsentierte sich Kasachstan in Nürnberg etwas mutiger als noch vor heimischem Publikum. Deutschland war selbstverständlich dominant, doch die Kasachen wussten den letzten Pass des Gegners lange zu verhindern. Nach einer Ecke, der ersten des Spiels, hatten die Gäste sogar die Chance zur Führung. Sergei Ostapenko kam zum Kopfball, Manuel Neuer musste allerdings nicht eingreifen.

DFB-Innenverteidigung: Viele Optionen für die Problemposition

Anschließend drehte die DFB-Elf weiter auf. Nach einem schönen Zuspiel von Mario Götze zog Ilkay Gündogan sofort ab und traf mit seinem Volleyschuss den linken Pfosten. Kurz darauf setzte sich Götze stark durch und schlenzte aus spitzerem Winkel an das gleiche Aluminium.

Dortmunder Fraktion sorgt für die Halbzeitführung

Doch es sollte nicht bei diesem 0:0 bleiben. Marco Reus tunnelte Valery Korobkin und zog anschließend unverfroren ab. Der bislang starke Andrei Sidelnikov hatte diesmal keine Chance und so geriet Kasachstan in Rückstand (23.). Keine fünf Minuten später war es Philipp Lahm, der den Turbo zündete und gleich vier gegnerische Akteure stehen ließ. Im Fallen brachte er den Ball noch in die Mitte - Mario Götze musste nur noch den Fuß hinhalten und bedankte sich beim Kapitän, der mit einem bärenstarken Einsatz vorbereitete (27.).

Mesut Özil hatte sich bis dahin leicht zurückgehalten, war dann aber zur Stelle. Seine Flanke auf Ilkay Gündogan kam perfekt. Der Dortmunder hatte etwas Glück bei seiner Direktabnahme, machte das allerdings hervorragend und traf zum 3:0 (32.). Mit dieser verdienten Führung ging es in die Pause. In der Schlussviertelstunde schaltete Deutschland auch den ein oder anderen Gang zurück.

Neuer schenkt Schmidtgal das 1:3

Kurz nach Wiederanpfiff wollte Manuel Neuer mal mitspielen und schoss den Ball beim Rückspiel von Per Mertesacker nicht etwa direkt raus, sondern legte ihn sich zu weit vor. Heinrich Schmidtgal war aufmerksam, luchste dem Nationalkeeper das Leder ab und traf zum 3:1 (47.).



Es dauerte 15 Minuten, bis Deutschland wieder an die Souveränität der ersten Halbtzeit anknüpfte. Die Konzentration der Kasachen schwand langsam, aber wie schon in der ersten Halbzeit konnte zunächst noch der entscheidende letzte Pass verhindert werden. Marcel Schmelzer hatte anschließend die beste Chance seiner Mannschaft, als er sich stark durchsetzte und aus 14 Metern knapp am rechten Pfosten vorbeischoss (64.).

Viel Aluminium in Nürnberg

Götze und Müller scheiterten anschließend am abermals starken Sidelnikow, bevor Mesut Özil aus spitzem Winkel den linken Innenpfosten traf und Sami Khedira sich mit dem rechten Pfosten begnügen musste (72.). Nur wenig später lenkte der mittlerweile herausragende kasachische Keeper den Volleyheber von Müller gerade so noch an die Latte (76.).

Aber auch auf der anderen Seite ärgerte man sich über Aluminiumtreffer. Korobkin überraschte nach einem Standard von Schmidtgal mit einer hervorragenden Direktabnahme. Neuer hätte keine Chance gehabt, aber der Schlenzer streifte nur den rechten Außenpfosten (79.).

Kurz vor Schluss erzielte Marco Reus noch das 4:1. Nach einem traumhaften Pass hatte Sidelnikow diesmal keine Chance (90.).

Nach einer herausragenden ersten Halbzeit hat Joachim Löw nach dieser Partie also doch noch einiges zu analysieren. Ein souveränes Ergebnis, das im zweiten Durchgang beinahe gefallen wäre.

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