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Primera Division

  • 18. Januar 2015
  • • 19:00
  • • Estadio Municipal de Riazor, A Coruña (La Coruña)
  • Schiedsrichter: Juan Martínez Munuera
  • • Zuschauer: 25173
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Traf in La Coruna drei Mal: Lionel Messi (m.)

La Liga: Dank Messi, Mandzukic und CR7 - Top-Trio im Gleichschritt

Traf in La Coruna drei Mal: Lionel Messi (m.)

Getty Images

Dank eines überragenden Lionel Messi gelang den Katalanen ein deutlicher Auswärtssieg. Zuvor hatten die beiden Titel-Konkurrenten vorgelegt.

Madrid. Ein Hattrick von Lionel Messi hält den FC Barcelona im Rennen um den Titel. Dank des Argentiniers setzten sich die Katalanen ungefährdet bei Depotivo La Coruna durch. Zuvor hatten zwei Tore innerhalb kürzester Zeit den Weg für Real Madrids 3:0 (0:0)-Auswärtssieg beim FC Getafe am 19. Spieltag der Primera Division geebnet. Die Königlichen taten sich lange schwer, ehe Cristiano Ronaldo Madrid nach sehenswerter Vorarbeit von Karim Benzema (63.) erlöste. Gareth Bale machte alles klar (67.), Ronaldo setzte den Schlusspunkt (79.). Atletico Madrids 2:0 (1:0)-Sieg über den Tabellenvorletzten Granada war hingegen ein hartes Stück Arbeit. Der FC Valencia gab gegen UD Almeria gleich zwei Mal eine eigene Führung wieder her, Alvaro Negredo erlöste die Fledermäuse nach einer Leistungssteigerung kurz vor Schluss.

Deportivo La Coruna – FC Barcelona 0:4 (0:2)

Tore: 0:1 Messi (10.), 0:2 Messi (33.), 0:3 Messi (62.), 0:4 Sidnei (83./ET)

Dank einer dominanten Anfangsphase drückte der FC Barcelona der Partie umgehend seinen Stempel auf. Nach einer gefühlvollen Flanke von Ivan Rakitic köpfte Lionel Messi den Ball in der 11. Minute ins Tor und ließ Deportivo-Keeper Fabricio keine Abwehrchance.

Die Gastgeber wurden besser, doch der argentinische Superstar bestrafte einen weiteren Abwehrfehler und erhöhte die Führung der Katalanen mit einem schönen Lupfer aus kurzer Distanz (33.). Obwohl die Gäste das Tempo vor der Halbzeitpause nochmal erhöhten, gelang  der Mannschaft von Trainer Luis Enrique kein weiterer Treffer.

Nach der Halbzeit zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Deportivo versucht zwar mitzuspielen, fand jedoch keine Lücke in Barcelonas Abwehr. Der ehemalige Champions-League-Sieger fand wieder Lust an der Partie. Es bedarf allerdings einer Standartsituation zum dritten Treffer der Partie. Messi und Rakitic führten eine Ecke kurz aus, La Pulga dribbelte an den Hintermännern vorbei und erzielte seinen dritten Treffer (63.). Der Barca-Coach brachte frische Leute, die Gäste drücken weiter auf Gas. Sidnei wehrte eine Hereingabe von Dani Alves unglücklich ab und lenkte den Ball ins eigene Tor (84.).

Atletico Madrid - FC Granada 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Mandzukic (34./FE), 2:0 Garcia (88.)

Es war von Beginn an ein Spiel der Standards und der hohen Bälle - und so war es wenig überraschend, dass Atletico genau auf diese Art in Führung ging: Nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld riss Abdoul Sissoko Diego Godin zu Boden, Mario Mandzukic verwandelte den Strafstoß unhaltbar in den Winkel (34.). Schon zuvor hatten die Rojiblancos, die einige Zeit brauchten, um in die Partie zu kommen, vor allem mit Freistößen und hohen Flanken an Sicherheit gewonnen und für Torgefahr gesorgt.

Granada auf der anderen Seite begann mutig und hatte seine besten Gelegenheiten nach Ecken. Die größte Chance darunter gehörte Piti, der einen Eckball direkt auf die Querlatte setzte (15.). Auch Stürmer Youssef El-Arabi strahlte im ersten Durchgang nach Flanken Gefahr aus. Atletico dagegen, das mit Mandzukic und Fernando Torres als Doppelspitze begann, hatte anfangs offensiv Probleme: Torres stand häufig im Abseits und es fehlte die zündende Idee, um dem defensiven Tabellenvorletzten spielerisch beizukommen.

Doch mit Mandzukics Führungstreffer übernahmen die Hausherren wie auf Knopfdruck die Kontrolle. Granada wirkte verunsichert und kam dann auch nach der Pause aus seiner deutlich defensiveren Grundformation nicht mehr heraus. So konnte Atletico Ball und Gegner laufen lassen und obwohl Madrid mehrere Gänge herunter schaltete, machte Raul Garcia kurz vor Schluss alles klar, als er Arda Turans Flanke mit dem Hinterkopf irgendwie über die Linie drückte (88.). Granadas Interimstrainer Joseba Aguado erlebte damit eine Pleite zum Einstand.

FC Getafe - Real Madrid 0:3 (0:0)

Tore: 0:1 Ronaldo (63.), 0:2 Bale (67.), 0:3 Ronaldo (79.)

Ein Doppelschlag brachte Real im Derby gegen ein tapferes Getafe auf die Siegerstraße. Zunächst setzte sich Karim Benzema auf links mit einem sehenswerten Dribbling durch, legte von der Grundlinie zurück und der bis dahin unauffällige Cristiano Ronaldo stand goldrichtig (63.). Vier Minuten später sorgte Gareth Bale schon für die Vorentscheidung: Innerhalb von Sekunden überquerte Real per Konter den Platz, James flankte mustergültig in den Strafraum und Bale vollendete mit dem Außenrist (67.).

Real belohnte sich so für eine Leistungssteigerung. Die Königlichen kamen angriffslustiger aus der Kabine und schnürten Getafe immer wieder ein. Es war ein komplett anderes Spiel als noch im ersten Durchgang. In einer zunächst zerfahrenen Partie stand Getafe anfangs gut und erlaubte kaum Chancen. Real ließ das letzte Risiko vermissen. Abgesehen von Marcelos Schuss, der knapp über die Latte zischte (11.), hatten die Gäste nur eine Gelegenheit. Kurz vor der Pause knallte Toni Kroos die Kugel aus 17 Metern per Dropkick an die Latte (45.).

Doch die Madrilenen, die ohne Pepe sowie ohne den gesperrten Fabio Coentrao auskommen mussten, bekamen das Spiel in der zweiten Halbzeit von Beginn an besser in den Griff. Getafe-Keeper Jordi Codina musste aus kürzester Distanz gegen Benzema retten (53.), Ronaldo setzte einen Freistoß nur Zentimeter neben den Pfosten (72.).

Dennoch gebührte der Schlusspunkt dem Portugiesen: Die punktgenaue Flanke von James köpfte Ronaldo gegen Codinas Laufrichtung zum 3:0 ins lange Eck (79.). Den möglichen Ehrentreffer ließ kurz vor Schluss Alvaro Vazquez liegen, aus vier Metern traf er im Fallen nur Pfosten (86.).

FC Valencia - UD Almeria 3:2 (2:2)

Tore: 1:0 Parejo (11.), 1:1 Hemed (13.), 2:1 Rodrigo (28.), 2:2 Hemed (33.), 3:2 Negredo (83.)

Trotz einer dominanten zweiten Halbzeit musste Valencia bis kurz vor Schluss zittern, ehe der eingewechselte Alvaro Negredo die Fledermäuse erlöste: Nach Jose Gayas Flanke von links stieg Negredo am Fünfer mustergültig hoch und köpfte unhaltbar ein (83.). Es war der Lohn harter Arbeit und eines tollen zweiten Durchgangs. Negredo mit zwei gefährlichen Kopfbällen (63./66.) sowie Paco Alcacer per Lattenkracher (82.) hatten zuvor die Chance auf den möglichen Siegtreffer, ließen aber beste Gelegenheiten liegen.

Zu sorglos war der Tabellenfünfte im ersten Durchgang außerdem mit seiner zweifachen Führung umgegangen. Direkt die erste Chance hatte Valencia verwandelt - nach schnellem Doppelpass auf der rechten Seite konnte Antonio Barragan in den Rücken der Abwehr flanken, Daniel Parejo verwertete die Hereingabe flach ins kurze Eck (11.). Für den erneuten Führungstreffer sorgte wenig später Rodrigo: Andre Gomes spielte in den Lauf von Alcacer, dessen Schuss landete vor den Füßen von Rodrigo, der den Ball im Fallen über die Linie drückte (28.).

Doch der jeweilige Vorsprung hielt nie länger als fünf Minuten: Zunächst griff Mustafi auf der rechten Abwehrseite Wellington nicht vernünftig an, in dessen Hereingabe musste Tomer Hemed nur noch den Fuß halten (13.). Nach dem 2:1 war erneut Hemed zur Stelle, seinen Kopfball nach einer Ecke fälschte Gomes unhaltbar ab (33.). Kurz vor der Pause verpasste Hemed sogar den Führungstreffer für die Gäste, als sein Flugkopfball an die Latte klatschte (36.), doch im zweiten Durchgang verdienten sich die Hausherren den späten Sieg.

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