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WM-Qualifikation Europa

  • 15. Oktober 2013
  • • 20:15
  • • Parken, København
  • Schiedsrichter: A. Stavrev
  • • Zuschauer: 11479
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Griechenland machte seine Hausaufgaben, muss aber weiter zittern

Roundup WM-Qualifikation: Griechenland, Island und Rumänien in den Playoffs - Bulgarien, Ukraine und Dänemark scheitern

Griechenland machte seine Hausaufgaben, muss aber weiter zittern

Getty

Es half nichts: Auch durch einen 2:0-Sieg über Liechtenstein konnte Griechenland nicht mehr die Bosnier überwinden. Die Hellenen müssen in die Playoffs. Bosnien hingegen jubelt.

Athen. Griechenland hat sein abschließendes WM-Qualifikationsspiel in der Gruppe G gewonnen. In Piräus siegte der Europameister von 2004 knapp mit 2:0 (1:0) gegen Liechtenstein. Da sich Bosnien-Herzegowina im Parallelspiel aber durchsetzte, gehen die Hellenen in die Playoffs. Dank eines späten Tores von Vedad Ibisevic fahren die Bosnier nach Brasilien. Vor allem Litauens Torwart machte den Gästen das Leben aber lange schwer.

Frankreich – Finnland 3:0 (1:0)

Tore: 1:0 Ribery (8.), 2:0 Toivio (ET) (76.), 3:0 Benzema (89.).

Die zuletzt vor allem spielerisch meist enttäuschenden Franzosen brauchten gegen Finnland ausnahmsweise keine lange Eingewöhnungsphase. Franck Ribery brachte die Equipe Tricolore mit einem echten Traumtor in den rechten Winkel früh in Führung (8.).

Angetrieben von der frühen Führung ließen die Franzosen Ball und Gegner laufen. Fast zwei Drittel Ballbesitz sprachen eine deutliche Sprache und belegten die Dominanz der Franzosen. Mit einer Doppelchance von Mathieu Valbuena und Eric Abidal (17./18.) hätte das Team von Didier Deschamps die Partie beinahe frühzeitig entschieden. Vor allem Ribery spielte sich im Verlauf der ersten Hälfte regelrecht in einen Rausch, verlor kaum einen Ball und leitete zahlreiche gefährliche Aktionen ein.

Doch weil die Franzosen mit ihren zahlreichen Chancen verschwenderisch umgingen, blieben die Gäste im Spiel. Nach feiner Vorarbeit von Teemu Pukki hatte Roman Eremenko den Ausgleich auf dem Fuß, doch Hugo Lloris war rechtzeitig im Eck (54.). Es sollte jedoch der letzte Schreckmoment für die Franzosen bleiben. Kurz vor dem Ende der Partie erhöhten Joona Toivio per Eigentor (76.) und Karim Benzema (87.) das Ergebnis standesgemäß. Frankreich zieht damit hinter Gruppensieger Spanien in die Playoffs ein.

Spanien – Georgien 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Negredo (26.), 2:0 Mata (60.)

Trotz der guten Ausgangslage vor dem Duell gegen Georgien setzte Vicente del Bosque auf vertraute Kräfte in der Startaufstellung und verzichtete auf Experimente. Auch auf der Torwartposition ließ sich der Nationaltrainer nicht von äußeren Umständen beeinflussen und stellte Iker Casillas auf. Die Georgier beschränkten sich von Anfang an auf das Verteidigen und begannen das Spiel mit einer Fünferkette in der Defensive.

Die defensive Marschroute zahlte sich aus: Spanien tat sich enorm schwer in den Strafraum zu kombinieren und verlor sich schnell im Ballgeschiebe. Trotz der Ballbesitzzahlen von über 80 Prozent kam es in der ersten Halbzeit nur zu drei Torschüssen. Erst in der 26. Minute brach Alvaro Negredo den Bann und erzielte das 1:0. Nur fünf Minuten später hatten die Gäste aber die große Chance auf den Ausgleich, als Dvaslishvili plötzlich komplett alleine auf das Tor von Casillas zulief - jedoch verhinderte dieser mit einem tollen Reflex das Gegentor.

Auch die zweite Hälfte der Partie brachte keine Besserung. Georgien trat weiterhin sehr destruktiv auf und konzentrierte sich vor allem auf das Verhindern eines erneuten Gegentreffers. Die Spanier ließen Ball und Gegner laufen, oft fehlte ihnen aber der Zug zum Tor. In der 60. Minute ging es dann plötzlich ganz untypisch: Nach einer hereingeschlagenen Ecke verwertete der zuvor eingewechselte Juan Mata einen Abpraller zum 2:0.  Somit qualifiziert sich Spanien direkt für die WM-Endrunde, während die Franzosen in die Playoffs müssen.

San Marino - Ukraine 0:8 (0:3)

Tore: 0:1 Seleznev (13./FE), 0:2 Devic (15.), 0:3 Yarmolenko (19.), 0:4 Devic (51.), 0:5 Yarmolenko (55.), 0:6 Devic (58.), 0:7 Bezus (66.), 0:8 Mandzyuk (90.)

Trotz eines überzeugenden Kantersieges sollte es im Fernduell mit England um den Gruppensieg für die Ukraine nicht reichen. Die Elf von Michail Fomenko spielte sich phasenweise in einen Rausch und gewann in San Marino mit 8:0. England aber hielt dem Druck im Parallelspiel statt und fuhr den lebenswichtigen Sieg ein, der die Ukraine in die Playoffs verweist.

Dabei ging es gut los. Nach 13 Minuten zappelte der Ball erstmals im Netz. Yevhen Seleznev traf per Foulelfmeter zur Führung für die Ukraine. Momente später legte der haushohe Favorit durch Marko Devic nach. Andriy Yarmolenko sorgte mit seinem Treffer noch vor der 20. Minute für die faktische Vorentscheidung. Und England? Im Wembley stand es weiter 0:0 - ein Tor für Polen und die Ukraine hätte den ersten Rang übernommen.

Kurz vor dem Pausenpfiff der Rückschlag: England in Führung. Das hinderte die Gäste aber nicht, nach dem Seitenwechsel noch einen draufzulegen. Wieder war Devic erfolgreich, Minuten später erneut Yarmolenko. Devic machte per Elfer sogar seinen Dreierpack perfekt. Roman Bezus trieb das Scheibenschießen auf die Spitze. Das interessierte hier aber niemanden mehr. Die Frage war: Was passiert im Wembley? Würde Polen noch einmal zurückkommen und der Ukraine Schützenhilfe leisten? Steven Gerrard machte diese Hoffnungen aber mit dem 2:0 zunichte.

Bulgarien - Tschechien 0:1 (0:0)

Tore: 0:1 Dockal (52.)

Gelb-Rot: Zanev (75.)

Bulgarien hat im Showdown um die Playoffs in Sofia gegen Tschechien keine Nervenstärke bewiesen und den Matchball vergeben. Dabei sah es zunächst nicht schlecht aus. Dänemark ging im Parallelspiel früh in Führung, aber die Gastgeber ließen sich nicht aus dem Konzept bringen, spielten geduldig und waren mehrfach dem Tor nahe. Die Dänen hatten gegen Malta mittlerweile auf 4:0 erhöht - es zählte also nichts als der Sieg.

Gleich nach Wiederbeginn erhöhte Gastgeber Bulgarien nochmals den Druck und wollte Rang zwei sicherstellen. Ein bärenstarker Petr Cech im Tor der Tschechen verhinderte wiederholt den Rückstand. Kurz darauf wurde es aber mucksmäuschenstill in Sofia: Borek Dockal besorgte aus der Distanz das überraschende 1:0 für die Gäste.

Die Bulgaren bewiesen Moral, nahmen nochmal mit der Schlussoffensive Cech unter Beschuss, doch der Chelsea-Torhüter verhinderte ein ums andere Mal das Tor für die Gastgeber. Spätestens mit der Gelb-Roten Karte für Petar Zanev war die Messe aber gelesen. Bulgarien wird die Playoffs vom Fernseher verfolgen.

Griechenland - Liechtenstein 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Salpingidis (7.), 2:0 Karagounis (81.)

Spiel gewonnen, aber mehr als ein Muster ohne Wert war der Sieg der Griechen gegen Liechtenstein am Ende nicht. Da sich Bosnien keinen Patzer erlaubte und in Litauen nach einem Geduldsspiel gewann, müssen sich die Hellenen in der Gruppe G mit dem Playoff-Rang begnügen. Dabei ging es für Griechenland gut los.

Nach sieben Minuten klingelte es das erste Mal durch Dimitrios Salpingidis - in der virtuellen Tabelle schob sich die Mannschaft von Fernando Santos an die Spitze. Nach 20 Minuten Glück für die Griechen: Referee Libor Kovarik verweigerte dem Fürstentum einen klaren Handelfmeter. Dimitris Siovas wehrte den Ball in der Gefahrenzone mit dem Arm ab. Zudem kamen die Gäste besser ins Spiel. Aber noch hieß es: Griechenland dabei, Bosnien in den Playoffs.

Durchgang zwei wurde zum Krimi. Einerseits, weil ein Tor in Litauen stets in der Luft lag. Andererseits, weil die Griechen nach der frühen Führung auch in der zweiten Hälfte nicht viel auf die Kette brachten. Nach 68 Minuten war es dann passiert: Bosnien ging in Führung. Griechenland war wieder zurück auf Rang zwei. Zwar erhöhte Giorgos Karagounis noch mit einem direkt verwandelten Freistoß (81.), doch die Blicke gingen endgültig nach Litauen, aber Bosnien gab sich keine Blöße mehr.

Schweiz - Slowenien 1:0 (0:0)

Tore: 1:0 Xhaka (74.)

Granit Xhaka hat mit seinem Tor des Tages Slowenien aus allen Träumen gerissen. Die Gäste durften sich noch Chancen auf Platz zwei ausrechnen und probierten alles, waren aber gegen die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld bei ihren wenigen Möglichkeiten zu inkonsequent. Die Eidgenossen waren vorher schon durch und bescherten dem "General" seine zweite WM-Teilnahme als Trainer nach Südafrika 2010.

Dabei gab Slowenien zunächst den Takt vor. Nach zehn Minuten hätte es Elfer für die Gäste geben müssen, als Reto Ziegler den Ball mit der Hand berührte. Referee Björn Kuipers übersah die Aktion allerdings. Nahezu zeitgleich ging Island in Norwegen in Führung - doppelter Rückschlag für die Slowenen, die genau wie die Gastgeber zunehmend Magerkost boten.

Da Island mittlerweile den Ausgleich kassierte, waren die Hoffnungen der Gäste aber weiter intakt. Im zweiten Durchgang zeigten sich die Schweizer aber verbessert und waren dem Torerfolg näher. Nach 74 Minuten war es soweit: Granit Xhaka traf aus der Drehung mitten ins slowenische Herz und begrub die Hoffnungen auf die Playoffs endgültig.

Rumänien – Estland 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Marica (Foulelfmeter) (31.), 2:0 Marica (81.)

Durch die klare Niederlage der Türkei reichte den Rumänen im Nationalstadion von Bukarest ein souveräner 2:0-Sieg gegen Estland zum Einzug in die Playoffs. Der ehemalige Bundesliga-Profi Ciprian Marica sorgte mit einem verwandelten Foulelfmeter in der ersten Halbzeit für die verdiente rumänische Führung (31.).

Estland wehrte sich tapfer und machte den Rumänen vor allem durch eine ruppige Spielweise lange Zeit das Leben schwer. Kurz vor dem Ende machte Marica mit seinem zweiten Tor aber alles klar, als er sich in Topstürmer-Manier durchsetzte und anschließend eiskalt vollendete (81.).

Litauen – Bosnien-Herzigowina 0:1 (0:0)

Tore: 0:1 Ibisevic (67.)

Noch einen Sieg brauchten die Hausherren, um ihren Traum von der ersten WM-Teilnahme wahr zu machen. Dementsprechend engagiert ging das Team von Safet Susic gegen Litauen zu Werk. Unter der Leitung des deutschen Schiedsrichter Felix Zwayer war Bosnien-Herzigowina von der ersten Minute das spielbestimmende Team. Die frühe Führung per Freistoß vereitelte Giedrius Arlauskis mit einer echten Glanzparade (7.).

Erst nach einer knappen Viertelstunde trauten sich auch die Hausherren im Stadion Dariaus und Gireno aus ihrer Deckung und jagten den Bosniern mit einigen blitzartigen Kontern gehörigen Schrecken ein. Einen Volleyschuss aus gut 25 Metern lenkte Asmir Begovic gerade noch um den Pfosten. Chancen aus dem Spiel heraus blieben trotzdem lange Zeit Mangelware. Den Bosniern fehlte trotz spielerischer Überlegenheit und einer Unzahl an Ecken die zündende Idee gegen die kompakt und diszipliniert verteidigenden Litauer. Besonders Arlauskis entwickelte war stets zur Stelle und entwickelte sich mit zunehmender Spieldauer zu einem Albtraum für Edin Dzeko und seine Teamkollegen.

Auch in der zweiten Hälfte tat Litauen nur das Nötigste: In diesem Fall mit Mann und Maus hinten drinstehen. Bosnien wirkte mit zunehmender Spieldauer immer nervöser. Vedad Ibisevic war es schließlich, der die Erlösung brachte, als er den Ball nach einer flachen Hereingabe nur noch über die Linie drücken musste (67.). Auch Arlauskis war dieses Mal chancenlos. Litauen konnte nicht mehr zurückschlagen, sodass die Sensation perfekt war.

Ungarn – Andorra 2:0 (0:0)

Tore: 1:0 Nikolic (52.), 2:0 Lima (ET) (77.).

Gegen das Schlusslicht aus Andorra kämpften die Ungarn um ihre letzte Chance auf den Playoff-Platz in der Gruppe D. Die herbe 1:8-Pleite gegen die Niederlande und der folgende Rücktritt von Trainer Sandor Egervari schien den Gastgebern noch in den Knochen zu stecken. Gegen den Fußballzwerg tat sich die Mannschaft von Interimstrainer Jozsef Csabi lange Zeit schwer.

Trotz viel Ballbesitz und einer deutlich reiferen Spielanlage sprang lange Zeit nichts Zählbares heraus. Der Underdog verteidigte clever und machte den Ungarn so lange das Leben schwer. Erst nach dem Pausenpfiff erlöste Nemanja Nikolic die Ungarn mit seinem platzierten Schuss (52.).

Doch auch die Führung brachte keine Sicherheit. Zwar blieb Gabor Kiraly im Kasten der Ungarn über weite Strecken nur eine Anspielstation, doch spielerisch glänzen konnte das Csabi-Team vor heimischem Publikum auch im weiteren Verlauf nicht. Per Eigentor erhöhte Unglücksrabe Ildefonso Lima kurz vor dem Ende noch auf ein 2:0 für die Ungarn, das aber durch den zeitgleichen Erfolg der Rumänen trotzdem nicht für die Playoffs qualifiziert ist.

Färöer - Österreich 0:3 (0:1)

Tore: 0:1 Ivanschitz (17.), 0:2 Prödl (64.), 0:3 Alaba (67./FE)

Österreich durfte sich noch einmal auf internationalem Parkett präsentieren, bevor im Sommer 2014 die Weltmeisterschaft vom heimischen Sofa aus verfolgt wird. Für das möglicherweise letzten Länderspiel unter der Leitung von Trainer Marcel Koller riss sich die Alpenrepublik noch einmal zusammen und gewann mit 3:0 auf den Färöern.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten in der ersten Viertelstunde brachte Andreas Ivanschitz seine Farben in Führung. Ausgerechnet an seinem 30. Geburtstag beschenkte er sich selbst mit einem Treffer im Nachsetzen. Vieles blieb danach auf beiden Seiten Stückwerk, was aber angesichts der Bedeutungslosigkeit der Partie nicht weiter von Relevanz war.

Auch der zweite Durchgang bot viel Durchschnittsfußball. Österreich kombinierte sich einige Male nett vor das gegnerische Tor, doch im Abschluss haperte es. Die Abwehr zeigte ebenfalls einige Konzentrationsschwächen, so dass die Färöer zeitweise als ebenbürtiger Gegner durchgingen. Die Koller-Elf machte dann aber alles klar. Zunächst traf Sebastian Prödl per Direktabnahme nach Ivanschitz-Ecke zum 2:0, kurz darauf David Alaba vom Elfmeterpunkt zum Endstand.

Norwegen – Island 1:1 (1:1)

Tore: 0:1 Sightorsson (12.), 1:1 Braaten (30.).

Für die Isländer stand vor der Partie in Oslo die erste WM-Teilnahme in Aussicht. Mit einem Sieg würde sich das Team von Lars Lagerbäck zumindest für die Playoffs im November qualifizieren. Dementsprechend traten die Isländer auch auf. Bereits in der 12. Minute setzte Glyfi Sigurdsson seinen Sturmpartner Kolbeinn Sigthorsson gekonnt im Strafraum in Szene, der Ajax-Knipser ließ sich die Chance nicht entgehen und traf zum frühen 1:0 für die Gäste.  Doch die Norweger schlugen noch vor der Pause zurück. Daniel Braaten nutzte Konfusion in der isländischen Hintermannschaft aus und glich mit einem Linksschuss aus (30.).

Nach der Pause hatte dann die Gäste die erste richtige gute Chance, doch Eidur Gudjohnson scheiterte freistehend vor Rune Jarstein, der die Kugel sehr stark um den Pfosten lenkte. Danach waren die Isländer wieder voll da – doch wieder war Jarstein zur Stelle. Langsam aber sicher konnte sich die Lagerbäck-Jungs vom norwegischen Druck befreien. Allerdings benötigten sie noch dringend einen Treffer.

Am Ende wurde es immer spannender. Die Isländer versuchten alles, kamen aber nicht zu zwingenden Torchancen. Die frohe Botschaft kam dann aus der Schweiz, die mit 1:0 gegen Slowenien in Führung gingen. Somit reichten den Isländern das 1:1-Unentschieden in Oslo, um sich erstmals in der Geschichte für die WM-Playoffs zu qualifizieren.

Dänemark – Malta 6:0 (4:0)

Tore: 1:0  Duncan (8.), 2:0 Agger (11., Foulelfmeter), 3:0 Bjelland (28.), 4:0 Agger (39., Foulelfmeter), 5:0 Duncan, 6:0 Nielsen (83.)

Die Dänen hatten vor der Partie gegen Malta nur noch theoretische Chancen auf eine mögliche Teilnahme in den Playoffs, weswegen Trainer Morten Olsen sich dazu entschied, einigen jungen Spielern die Chance von Anfang an zu geben. Dennoch begannen die Dänen stark, machten gleich von Beginn an Druck auf das Tor der Gäste und wollten nach der Minimalchance greifen.

Die logische Folge: Der dänische Doppelschlag nach etwa zehn gespielten Minuten. Duncan erzielte den Türöffner und Daniel Agger machte per Foulelfmeter nach einem fragwürdigen Pfiff das 2:0 perfekt. Zuvor war Krohn-Dehli nur per Foul zu stoppen gewesen, rollte sich allerdings in den Strafraum, obwohl das Vergehen außerhalb des Sechzehners stattgefunden hatte. Auch anschließend zeigte sich Danish Dynamite noch nicht zufrieden und legte durch Andreas Bjelland und erneut Agger per Elfmeter noch vor der Pause nach.

Trotz der aufkommenden Hoffnung auf eine mögliche Qualifizierung, ausgelöst durch die tschechische Führung in Bulgarien, verpassten es die Dänen in der zweiten Halbzeit lange die Führung weiter auszubauen. Die Mannschaft zeigte sich aber dennoch spielfreudig und konnte so spät in der Partie durch Doppelpacker Duncan und Nielsen die Führung auf 6:0 ausbauen.

Trotz der guten Leistung Dänemarks reichte es allerdings am Ende nicht zum Wunder von Kopenhagen, die Dänen sind als schlechtester Tabellenzweiter ausgeschieden.


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