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Premier League

  • 22. August 2012
  • • 20:45
  • • Stamford Bridge, London
  • Schiedsrichter: L. Mason
  • • Zuschauer: 41733
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ENDE
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FC Chelsea gewinnt durch ein Abseitstor gegen Reading

FC Chelsea gewinnt durch ein Abseitstor gegen Reading

Getty Images

Nach 95 Minuten gewinnt der FC Chelsea trotz einer Fehlentscheidung verdient gegen den Aufsteiger.

London. Der FC Chelsea gewinnt verdient an der Stamford Bridge mit 4:2 gegen den Aufsteiger FC Reading und feiert den zweiten Sieg in Folge. Trotzdem wurden die Gastgeber ihrer Favoritenrolle zeitweise nicht gerecht.

20-minütige Dominanz

Das Spiel begann erwartungsgemäß mit einer Überlegenheit der „Blues“. Reading bekam selten den Ball, verlor ihn bei Zeiten und ließ Chelsea fröhlich kombinieren.

Elfmeter zur Führung

Als Hazard zum wiederholten Male die Abwehr schwindelig spielte, konnte ihn nur ein Foul im Strafraum stoppen. Lampard trat an und besorgte in der 18. Minute per Elfmeter die verdiente Führung. Der Schuss landete zwar unplatziert in der linken Hälfte des Tores, kam aber knallhart angeflogen und somit unhaltbar für Frederic.

In vier Minuten das Spiel gedreht

Chelsea dominierte das Spiel weiterhin, wurde aber in der 25. Minute von Progrebnyak überrascht: Nach einer sehenswerten Flanke von McClearly köpfte der Neuzugang des FC Reading zu seinem ersten Tor für die Engländer und zum 1:1 Ausgleich ein. Und damit nicht genug: Nach einem Freistoß für die Gäste in der 29. Minute lenkte Cech den Ball ins eigene Tor. Innerhalb von vier Minuten war das Spiel gedreht.

Chelsea zurückhaltend

Seitdem ging es bergab für die Gastgeber, die dem FC Reading zunehmend Spielraum gaben und sich immer mehr in die eigene Hälfte zurück zogen. Der Aufsteiger strotzte nun vor Selbstvertrauen und ließ keine Chance für einen Vorstoß unversucht.
 
Überraschungseffekt verpufft

Reading kann nicht anknüpfen, Chelsea hat das Spiel wieder in der Hand. Reading konnte nicht mehr an die Leistung der ersten Hälfte anschließen und gab den Ballbesitz leichtfertig aus der Hand. Den „Blues“ fehlte aber der letzte Wille um den Ausgleich zu erzielen, der letzte tödliche Pass, um noch einmal anzugreifen. Sobald der Ball in den Strafraum der Gäste kam, wurde er mit Gewalt aus dem Gefahrenzone befördert.

Verdienter Ausgleich

So war es Gary Cahill, der sich in der 69. Minute ans Herz fasste und mit einem Weitschuss aus über 20 Metern zum 2:2 ausglich. Trotz des erdrückenden Ballbesitz war es „nur“ ein Schuss aus weiter Entfernung, der zum Ziel führte. Reading schwamm nur noch und konnte den Gastgebern nichts mehr entgegensetzen. Das einzige was noch zusammenhielt war die Abwehr, die im Sechzehner alles Mögliche tat, um ein Tor zu verhindern.

Torres mit Abseitstor

Bis in der 81. Minute Cole von der linken Seite quer auf Torres passte, der nur noch einschieben musste. Torres stand aber im Abseits, das Tor hätte nicht gegeben werden dürfen.

Fünf Minuten Nachspielzeit

Erst jetzt wurde sich der FC Reading des Rückstandes bewusst und mobilisierte noch einmal alle Kräfte. In der letzten Minute der Nachspielzeit gab es noch einmal eine Ecke, Federici war sogar mit vorne. Aus der Ecke wurde aber nichts, Chelsea konterte und Ivanovic schob zum Endstand von 4:2 ein. Eden Hazard ist mit drei Vorlagen unumstrittener Mann des Spiels.

EURE MEINUNG: Wäre das Spiel anders ausgegangen, wenn das Abseits-Tor von Torres nicht gegeben worden wäre?
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