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UEFA Champions League

  • 8. April 2014
  • • 20:45
  • • Stamford Bridge, London
  • Schiedsrichter: Pedro Proença
  • • Zuschauer: 38080
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ENDE
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Gesamtergebnis 3 - 3, Chelsea siegt durch Auswärtstor-Regel

Trotz Hinspiel-Pleite: Mourinho träumt nach wie vor von Lissabon

The Special One ist fest davon überzeugt, den Rückstand gegen die Franzosen aufholen zu können. Er möchte mit den Blues ins Finale nach Lissabon.

London. Nach dem 1:3 im Hinspiel steht der FC Chelsea im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Paris St. Germain mit dem Rücken zur Wand. Chelsea-Teammanager José Mourinho ist aber nach wie vor optimistisch, als erster Coach mit drei verschiedenen Teams den Pokal zu gewinnen.

Den 24. Mai hat er in seinem Terminkalender rot angestrichen. An diesem Tag plant der Teammanager des FC Chelsea nach wie vor einen Heimatbesuch. Und der 51-Jährige Portugiese geht weiter fest davon aus, dass er beim Finale der Champions League in Lissabon nicht nur als Zuschauer, sondern als einer der Hauptdarsteller live dabei ist.

"Unsere Aufgabe ist schwierig, aber nicht unmöglich", sagte The Special One vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Königsklasse am Dienstagabend gegen Paris St. Germain (20.45 Uhr im Liveticker bei Goal), in dem die Blues nach dem 1:3 im Hinspiel die ungewohnte Außenseiterrolle einnehmen. "Wir müssen alles versuchen und müssen mit breiter Brust antreten, dann haben wir auch eine Chance", so Mourinho, der als erster Trainer den Champions-League-Titel mit drei Vereinen gewinnen kann. Mit dem FC Porto (2004) und Inter Mailand (2010) hatte er bereits die wichtigste Vereins-Trophäe im Weltfußball geholt.

Torres in der Startelf?

Um dieses Ziel zu erreichen, wird Mourinho gegen den souveränen Tabellenführer der Ligue 1 seine Taktik aus dem Hinspiel über den Haufen werfen und in dem spanischer Angreifer Fernando Torres wieder mit einer echten Spitze antreten. Im Pariser Prinzenpark hatte bei der ersten Viertelfinal-Niederlage von Mourinho in der Königsklasse noch der deutsche Nationalspieler André Schürrle zunächst die Rolle der falschen Neun ausgefüllt, ehe ihn Torres in der 59. Minute ablöste.

Dass Paris an der Stamford Bridge auf seinen verletzten Superstar Zlatan Ibrahimovic verzichten muss, ist für Mourinho kein allzu großer Vorteil. "Sie sind immer in der Lage, aus dem Nichts einen Treffer zu erzielen", äußerte der Chelsea-Coach und bekundete seinen Respekt vor den Franzosen.

Beide Seiten optimistisch

Das 3:0 in der Premier League gegen Stoke City sei zwar ein guter Aufgalopp für Dienstag gewesen, mehr aber auch nicht, meinte Routinier Frank Lampard, der aber ebenso wie Mourinho guter Dinge ist: "Wir waren nach dem Hinspiel sehr enttäuscht. Gegen Stoke haben wir aber gezeigt, dass wir Tore schießen können. Gegen Paris wird es sicher noch schwerer, aber wir werden alles versuchen und sind optimistisch, dass wir es noch schaffen."

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Paris, das sich ebenfalls mit einem 3:0 gegen Stade Reims für das Gastspiel auf der Insel warmgeschossen hat, ist trotz des Ibrahimovic-Ausfalls zuversichtlich, zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte das Semifinale zu erreichen. "Wir haben gezeigt, dass wir auch ohne Zlatan gewinnen können. Und wir werden auch in London bestehen", sagte der brasilianische Mittelfeldspieler Lucas vor dem Abflug an die Themse mit breiter Brust.

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