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Premier League

  • 21. September 2013
  • • 18:30
  • • Stamford Bridge, London
  • Schiedsrichter: A. Marriner
  • • Zuschauer: 41608
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Nach der Blamage gegen Basel steht der FC Chelsea unter Druck

Premier League, 5. Spieltag: Derby-Time in London, Liverpool hofft auf Sturridge

Nach der Blamage gegen Basel steht der FC Chelsea unter Druck

Getty

Jose Mourinhos Chelsea steht im West-London-Derby gegen Fulham bereits unter Druck. Der FC Liverpool setzt einmal mehr auf einen Stürmer.

London. Im West-London-Derby steht Chelsea gegen Fulham bereits unter Druck. Auf Liverpool, Arsenal und Tottenham warten scheinbar dankbare Aufgaben.

FC Liverpool - FC Southampton (Samstag, 16 Uhr)

Nach dem besten Saisonstart seit fünf Jahren sind die Hoffnungen in Liverpool riesengroß. Torjäger Daniel Sturridge, der vier der bisherigen fünf Saisontore für die Reds erzielen konnte, hat den gegen Southampton letztmals gesperrten Luis Suarez vergessen gemacht. Ein Tiefschlag ist die Schulterverletzung von Philippe Coutinho. Der zuletzt starke Brasilianer wird bis Ende Oktober ausfallen.

Gegen Southampton glaubt Trainer Brendan Rodgers auch ohne Coutinho und Suarez an ein weiteres Erfolgserlebnis: "Wir haben bisher vier harte Spiele überstanden. Noch dazu sind wir seit 16 Spielen ungeschlagen. Wir haben ein Level der Beständigkeit erreicht, das mich stolz macht." Ausgerechnet Southampton hat den Reds die letzte Niederlage beigebracht. 1:3 hieß es am 16. März im St. Mary's Stadium.

Southamptons Neu-Nationalstürmer Rickie Lambert hat im Trikot der Three Lions in dieser Saison bereits zweimal getroffen, für seinen Verein erst einmal. Das hat Trainer Mauricio Pocchetino in dieser Woche auf den Plan gerufen: "Die Tore für England haben ihm einen Schub gegeben. Aber Rickie muss endlich auch für Southampton treffen."

FC Chelsea - FC Fulham (Samstag, 18.30 Uhr)

Der Start in die Saison verlief perfekt für den FC Chelsea und "The Lucky One" Jose Mourinho. Mit der unglücklichen Niederlage gegen Bayern München im europäischen Supercup ist aber Sand ins Getriebe gekommen. Danach folgten Niederlagen gegen Everton in der Liga und den FC Basel in der Champions League.

Besonders die Pleite gegen die Schweizer hat die Stimmung gedreht. Ein sichtlich ungehaltener Mäzen Roman Abramowitsch stapfte am Mittwoch in die Kabine, Starcoach Mourinho warf seinem zuvor noch gehegten Team "fehlende Reife und Persönlichkeit" vor. Gegen den erfahrenen Nachbarn aus Fulham gilt es, die Stamford Bridge, die übrigens nicht im Stadtteil Chelsea sondern in Fulham liegt, zu verteidigen.

Die Cottagers haben allerdings selbst mit Problemen zu kämpfen. Nach dem Auftaktspiel in Sunderland gelang der Mannschaft von Martin Jol kein Sieg mehr. Immerhin kann der Niederländer wohl auf Bryan Ruiz zurückgreifen. Dessen im Spiel gegen West Bromwich erlittene Knöchelverletzung sei "nicht so schlimm wie befürchtet", erklärte der Coach.

FC Arsenal - Stoke City (Sonntag, 14.30 Uhr)

Vor wenigen Wochen noch verspottet, ist der FC Arsenal momentan die Mannschaft der Stunde im englischen Fußball. Mit dem 2:1 bei Olympique Marseille gelang dem Team von Arsene Wenger bereits der sechste Pflichtspielsieg in Serie. Ein weiterer Dreier gegen Stoke könnte sogar die Tabellenführung bringen.

Neben 50-Millionen-Neuzugang Mesut Özil, der bei seinem Debüt in Sunderland die Gunners-Fans verzauberte, ruhen die Hoffnungen gegen die Potters auf Aaron Ramsey, der mit bereits sechs Pflichtspieltoren in dieser Saison ungeahnte Torjägerqualitäten offenbart. Auch sein Trainer Arsene Wenger ist voll des Lobes: "Er hat sich besonders im Passspiel und in seiner Technik noch einmal verbessert. Im Moment passt bei ihm vor dem Tor alles zusammen."

Unter dem neuen Trainer Mark Hughes, der einen offensiveren Fußball propagiert als Vorgänger Tony Pulis, hat Stoke aktuell die Rolle des "Best of the Rest" direkt hinter den sechs Großklubs inne. In der Vorwoche hat sich bereits Manchester City beim 0:0 die Zähne am Team aus den Midlands ausgebissen. Ob Arsenal die Aufgabe besser löst?

Cardiff City - Tottenham Hotspur (Sonntag, 17 Uhr)

Mit lediglich einem Gegentor stellt Tottenham bislang die beste Defensive der Premier League. Auch wenn offensiv bislang "nur" vier Tore zusammenkamen, scheint die in der Breite deutlich verstärkte Mannschaft von Andre Villas-Boas den Abgang von Gareth Bale gut verkraftet zu haben. Bei Aufsteiger Cardiff City wird ein Sieg erwartet, doch die Waliser haben bereits Manchester City (3:2) und dem FC Everton (0:0) daheim ein Bein gestellt.

Der neue Spurs-Spielmacher Christian Eriksen will in Cardiff dennoch keinen Zweifel an den Kraftverhältnissen lassen: "Ich hatte einen guten Start in Tottenham. Darauf will ich aufbauen. Wenn man sieht, wie viele gute Spieler wir haben, dann ist diese Saison einiges möglich."

Cardiffs Star-Neuzugang Gary Medel hat beim Favoritensturz von City bereits Blut geleckt. Gegen Tottenham will der Chilene mehr: "Wir hatten einen guten Saisonstart und konzentrieren uns jetzt voll auf die Spurs. Sie sind ein gutes Team, aber wir wollen da anknüpfen, wo wir aufgehört haben."

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