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Premier League

  • 20. Januar 2013
  • • 14:30
  • • Stamford Bridge, London
  • Schiedsrichter: M. Atkinson
  • • Zuschauer: 41784
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ENDE
1

London ist blau - Knapper 2:1-Sieg reicht Chelsea für die Regentschaft vor Arsenal

London ist blau - Knapper 2:1-Sieg reicht Chelsea für die Regentschaft vor Arsenal

Getty Images

Es war der zweite Super Sunday in der Premier League nacheinander. Chelsea empfing den Stadtrivalen Arsenal und siegte am Ende sehr knapp mit 2:1.

London. Es war Superderby-Sunday in London. Der Chelsea FC empfing den FC Arsenal zum Stadtderby in der englischen Metropole. Juan Mata und Frank Lampard markierten die beiden Treffer in Halbzeit eins und Theo Walcott brachte die „Gunners“ zurück, doch es reichte nicht mehr. Die „Blues“ siegten nach einer guten ersten und einer schlechten zweiten Halbzeit mit 2:1.

Schnee in London

Die Stimmung in der Haupstadt kochte, es stellte sich nur die eine Frage, wer ist die wahre Nummer eins. Pünktlich um 14.30 Uhr eröffnete Martin Atkinson bei leichtem Schneefall den Kampf um London. Auf Seiten der Arsenal-Krieger fehlten Oxlade-Chamberlain und der deutsche Legionär Lukas Podolski verletzungsbedingt. Doch das konnte die „Gunners“ nicht unvorsichtig werden. Gleich zu Beginn hatte Olivier Giroud eine dicke Chance, die er nur um Zentimeter neben den Kasten setzte.



Juan Mata bringt die Blues nach vorn

Juan Mata machte es auf der Gegenseite dann aber besser, auch wenn sein Tor nicht ganz koscher war. Im Mittelfeld verlor Arsenal nach einem Foul von Ramires an Coquelin den Ball, Azpilicueta schnappte ihn sich und gab ihn wunderbar auf Mata vor, der das Leder nur noch im Tor versenken musste (6.). Nur wenige Minuten später ging es weiter. die „Blues“ spielten weiter groß auf, kreierten Chancen, doch machten sie nicht rein. Torres vergab in der 13. Minute eine gute Möglichkeit, als er eine Flanke weit ins Nirgendwo schlug anstatt zu einem Mitspieler.

Der Spanier hat anscheinend seine kurze Formkurve nach oben wieder verlassen und kann erneut nicht aufblühen, wie er es auch vor Benitez nicht vermochte.



Gelb für Szczesny und Strafstoß

Nach einer Viertelstunde zeigte Martin Atkinson auf den Punkt in der Box von Arsenal. Keeper Szczesny hatte Ramires auf den ersten Blick klar unfair von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter zog Gelb und zeigte sofort den Strafstoß an. Auf den zweiten Blick muss man sich aber doch die Frage stellen, ob Ramires nicht zu leicht fiel, aber das war Frank Lampard egal, der die Kugel sicher zum 2:0 verwandelte und Szczesny keine Chance ließ.

Arsenal kam nicht gefährlich in die Box der Gastgeber, sie konnten die vorhandenen Lücken in der Abwehrmauer der „Blues“ nicht ausnutzen, sie spielten nicht voll mit. Ihre Gedanken schienen ganz woanders zu sein, nur nicht an der Stamford Bridge. Die Spieler schrien förmlich nach den wertvollen 15 Minuten und den aufbauenden Worten des Elsässer.

Zweites Southampton?

Unter der Woche vergaben die Hausherren eine 2:0-Halbzeitführung und schafften nur ein 2:2 gegen den Abstiegskandidaten. Auch im Stadtderby sah es danach aus, denn Arsenal begann offensivstark. Erst bekam Per Mertesacker den Ball vor die Beine, doch mit seinem schwächeren linken Fuß schoss er den Ball nur in die Arme von Cech. Theo Walcott, vor der Pause noch zweimal im Abseits, prüfte den tschechischen Nationalkeeper nur wenige Minuten später erneut (49.).



Angst frisst Seelen auf

Nach 58 Minuten wurde der Verdacht nun auch bestätigt. Theo Walcott machte sich auf den Weg, ließ die Abwehr hinter sich und brachte die „Gunners“ zurück ins Spiel. Ähnlich wie gegen Southampton, kassierten die Blues auch hier schnell den Anschluss und Walcott wollte noch mehr. Gleich danach wieder der Stürmer, der sich unlängst länger an Arsenal gebunden hatte, diesmal traf er nicht, doch er hatte noch eine halbe Stunde Zeit, die verängstigte Abwehr der Hausherren zu überlisten.

Kein zweites Southampton

Arsenal drückte und drückte. Arsene Wenger wollte unbedingt noch ein Tor, brachte Arshavin aufs Feld, doch den Mannen von Rafa Benitez sollte ein zweites Southampton erspart bleiben. Die Minuten rinnen davon, ohne das Arsenal sein Bemühen in ein Tor verwandeln konnte. Chelsea stand fast nur hinten drin und spielte schlecht, ließen die Gäste gewähren, doch retteten sich knapp mit einem 2:1-Zittersieg über die Zeit.

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